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Das Geheimnis des Kalligraphen Roman. Mit einer Extra-Geschichte von der Schönheit der Schrift
von Rafik Schami
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- Taschenbuch
- Erschienen: 01.10.2010
- Versandfertig innert 1-2 Werktagen.
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Erschienen bei: dtv
- Aus der Reihe: «dtv-Taschenbücher»
- ISBN-10: 3-423-13918-8
- Einband: Taschenbuch, 2010. 191 mm
- Seitenzahl: 548
- Gewicht: 448 g
- Stilrichtung: Roman
- Sprache(n): Deutsch
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Kurzbeschreibung zu "Das Geheimnis des Kalligraphen"
Ein Gerücht breitet sich aus wie ein Lauffeuer in den verwinkelten Gassen der Altstadt von Damaskus: Die schöne Nura soll ihren Mann, den berühmten Kalligraphen Hamid Farsi, verlassen haben. Unerhört im Jahr 1957 in Syrien. Warum sollte sie ein Leben aufgeben, um das viele sie beneiden? Wurde sie womöglich von den Gegnern ihres Mannes entführt? Schließlich arbeitet Farsi an einer radikalen Reform der arabischen Sprache. Dass sein ehrgeiziges Projekt in den Augen der religiösen Fundamentalisten höchst frevelhaft ist und ihn in Lebensgefahr bringt, übersieht er in seinem Eifer. Ebenso, dass sich eine leidenschaftliche Liebesbeziehung entsponnen hat zwischen seiner vernachlässigten Ehefrau und seinem Lehrling Salman, einem Christen ...
Beschreibung von "Das Geheimnis des Kalligraphen"
Ein Gerücht breitet sich aus wie ein Lauffeuer in den verwinkelten Gassen der Altstadt von Damaskus: Die schöne Nura soll ihren Mann, den berühmten Kalligraphen Hamid Farsi, verlassen haben. Unerhört im Jahr 1957 in Syrien. Warum sollte sie ein Leben aufgeben, um das viele sie beneiden? Wurde sie womöglich von den Gegnern ihres Mannes entführt? Schließlich arbeitet Farsi an einer radikalen Reform der arabischen Sprache. Dass sein ehrgeiziges Projekt in den Augen der religiösen Fundamentalisten höchst frevelhaft ist und ihn in Lebensgefahr bringt, übersieht er in seinem Eifer. Ebenso, dass sich eine leidenschaftliche Liebesbeziehung entsponnen hat zwischen seiner vernachlässigten Ehefrau und seinem Lehrling Salman, einem Christen ... Extra in der Taschenbuchausgabe: Eine Geschichte von der Schönheit der Schrift, erzählt von Rafik Schami. Mit Kalligraphien von Ismat Amiralai. »Was für ein Buch ist das wieder einmal! Und was für ein Thema, das hinter alldem steht: das Aufbegehren – gegen die Unmöglichkeit der Liebe, gegen religiösen Hass und gegen die Intoleranz.« Brigitte
Rezension zu "Das Geheimnis des Kalligraphen"
"Schami benutzt Motive des Liebes- und des Gesellschaftsromans und entwirft eine grobgemusterte, bunte Erzählarabeske, die ähnlich exotisch wirkt wie die Kalligraphie, um die es hintergründig geht." (Stefana Sabin, Neue Zürcher Zeitung, 26.10.08)
"Was für ein Buch ist das wieder einmal! Und was für ein Thema, das hinter alldem steht: das Aufbegehren - gegen die Unmöglichkeit der Liebe, gegen religiösen Hass und gegen die Intoleranz." (Brigitte)
Portraits
Rafik Schami: Rafik Schami wurde 1946 in Damaskus geboren. 1971 kam er nach Deutschland, studierte Chemie und legte 1979 seine Promotion ab. Heute lebt er in München. Er ist Mitbegründer der Literaturgruppe "Südwind" und zählt zu den erfolgreichsten Schriftstellern deutscher Sprache. Sein Werk wurde unter anderem mit dem Adelbert-von-Chamisso-Preis, dem Hermann-Hesse-Preis, dem Prix de Lecture und mit dem Hans-Erich-Nossack-Preis ausgezeichnet. 2007 erhielt Rafik Schami den Nelly-Sachs-Preis der Stadt Dortmund.
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«Eine Geschichte mit vielen Facetten»
von einer Kundin oder einem Kunden
( 10.05.2013):
Das Geheimnis des Kalligraphen von Rafik Schami ist die Geschichte von Hamid Farsi, einem bedeutenden Damaszener Kalligraphen, der eine Reform der arabischen Schrift anstrebt und damit auf viele Gegner trifft.
Im Jahr 1957 verlässt die Ehefrau Nura den Kalligraphen. Sie hegt keinerlei Gefühle für ihren Mann und hat auch keine Einblicke in seine Arbeit. Sie verliebt sich in den Christen und Lehrling Salman. So beginnt das Buch...
Bis der Leser auf den Kalligraphen trifft, muss er sich ein wenig gedulden. Zu Anfang werden viele Lebensgeschichten aufgegriffen. So die auch von Nura und Salman, zunächst natürlich getrennt voneinander. Der Leser lernt die meisten Figuren bis ins kleinste Detail kennen. Warum die Frau dieses berühmten Mannes verschwindet und welche Pläne der Kalligraph anstrebt, werden erst nach und nach aufgelöst.
Der Leser erhält einen wirklich schönen Einblick in das Alltagsleben in Damaskus der 50er Jahre und erlangt ein Gefühl für die Kunst der Kalligraphie. Wirklich beeindruckend... Die Figuren des Buches sind vielfältig und äußerst glaubwürdig und liebenswert. Bestimmte Charaktere wachsen einem ans Herz, man spürt Hass oder auch Zuneigung. Rafik Schami hat einen sehr beeindruckenden Erzählstil. Er erzählt in scheinbar schillernden Farben und schafft eine malerisch orientalische Atmosphäre. Er geht meist nicht chronologisch vor, sondern er springt in den Zeiten, was am Anfang ein bisschen Verwirrung stiftet. Man gewöhnt sich aber schnell daran.
Ich bin gespannt auf weitere Bücher dieses Autoren.
«Die Wahrheit ist keine simple Aprikose....»
von einer Kundin oder einem Kunden
( 23.03.2013):
...daher hat sich auch mehr als einen Kern, schreib der syrische Geschichtenerzähler Rafik Schami und nimmt uns mit in die Gassen und Suqs von Damaskus und erzählt von den Leben ihrer Bewohner... Der erste Kern der Wahrheit ist die Geschichte des Gerüchts, dass Nura, die Frau des berühmten Kalligraphen Hamid Farsi sich in seinen Lehrling Salman, einem Christen, verliebt hätte und mit ihm geflohen sei. Der zweite Kern der Wahrheit erzählt von dem Kalligraphen Hamid Farsi, und von seinem Traum, die arabische Schrift zu reformieren....Ein wunderbares Buch in dem die Seele des Orients spürbar ist...
«Wirr»
von einer Kundin oder einem Kunden
( 03.11.2011):
Vermutlich war dies mein erstes und letztes Buch von Rafik Schami. Nach all den Lobliedern musste ich glauben, dass man sich in diesem Buch fast nicht irren kann. Für mich ist jedoch zu sprunghaft. Ich wusste oft nicht wo sich die Handlung zur Zeit abspielt oder welche Person zu wem in welchem Bezug steht. Für mich war es schlichtwegs nichts. Bis Seite 88 habe ich es geschafft und beschlossen diese Zeit einem anderen Buch einzuräumen.
«orientalisch - vielfältig»
von einer Kundin oder einem Kunden
( 10.04.2011):
Rafik Schami hat mit dieser Geschichte einen faszinierenden und bewegenden Gesellschafts- und Liebesroman geschrieben.
Zentrale Figur in dieser Geschichte ist der Kalligraph Hamid Farsi, der sich der Reform der arabischen Sprache und Schrift so sehr widmet, dass er nicht merkt, dass er seine Ehe aufs Spiel setzt und, nur in seiner Arbeit voll Ehrgeiz vertieft, auch die religiös-politischen Machenschaften im Hintergrund nicht realisiert.
Typisch wie für alle Schami Erzählungen, lässt er auch hier viele scheinbare Nebensächlichkeiten vor unserem inneren Auge entstehen, er driftet ab, spannt Bögen, schmückt aus und beschreibt so bildlich, dass ein unglaublich bunter, weicher orientalischer Teppich entsteht.
Ganz nebenbei und doch sehr bewusst lernt der Leser auch viel über die syrische Geschichte.
«Zauberhaft orientalisch»
von einer Kundin oder einem Kunden
( 11.11.2010):
Die Stärke von Rafik Schami liegt ja bekanntlicherweise im Abschweifen. Dies praktiziert er hier so kunstvoll wie selten zuvor. Jede Geschichte eröffnet eine neue Welt voller weiterer kleiner Schicksale, skurriler Vorkommnisse und Begebenheiten aus dem Damaskus der Fünfziger Jahre- und jede für sich wäre ein eigenes Buch wert.
Die wahre Meisterschaft beweist er jedoch im zuverlässigen Zurückfinden zu seinen Hauptfiguren, die einem schnell ans Herz wachsen.
Tipp: Eine Tasse Masir Tee brühen und abtauchen in eine orientalische Märchenwelt
«Unglaublich schön»
von einer Kundin oder einem Kunden
( 06.10.2010):
Die Geschichte beginnt mit einem Gerücht. Nura, die Frau des reichen Kalligraphen Hamid Farsi sei ihm davongelaufen. Doch wieso hat sie ihr scheinbar so angenehmes Leben hinter sich gelassen? Antworten auf diese Frage gibt Rafik Schami im ersten Teil seines Buches, der sich mit Nuras Werdegang beschäftigt. Ihrer Kindheit, Jugend, der Hochzeit mit Hamid und schließlich wie sie sich verbotenerweise verliebt.
Im zweiten Teil erzählt der Autor von Hamid und dessen großer Liebe zur Kalligraphie, zur Schrift, zu den Worten. Allein schon, was man hier alles nebenbei über die Kalligraphie lernt, ist unglaublich interessant.
Aber vor allem ist Rafik Schami ein großartiger Erzähler. Wenn er beispielsweise Nura schildert und wo sie wohnt, beschreibt er zusätzlich noch die Nachbarn und reißt deren Familiengeschichten an. Alles jedoch so, dass der Text nicht langweilig und langatmig wird. Im Gegenteil, ich persönlich finde seine vielen kleinen Details wunderbar, sie machen die Atmosphäre seiner Bücher aus. Sehr zu empfehlen ist auch sein Roman ,,Die dunkle Seite der Liebe.
Lassen Sie sich in das Damaskus der fünfziger Jahre entführen und verzaubern!
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