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Voll streng, Frau Freitag! Neues aus dem Schulalltag. Originalausgabe von Frau Freitag

  • Aus der Reihe: «Ullstein-Bücher, Allgemeine Reihe»
  • ISBN-10: 3-548-37457-3
  • ISBN-13: 9783548374574
  • Einband: Taschenbuch,
  • Seitenzahl: 285
  • Gewicht: 278 g
  • Sprache(n): Deutsch

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Kurzbeschreibung zu "Voll streng, Frau Freitag!"



»Ich schwöre, ich habe perfekt deutsch gesprochen. Ich glaube, ich habe sogar gesagt: Ich habe mein Praktikum absolviert. So spreche ich sonst nie. «Frau Freitags Klasse ist jetzt in der Zehnten. Alles dreht sich um den Abschluss. Wirklich alles? Während Frau Freitag ihre Schüler nachts auf Facebook an ihre Bewerbungen erinnert und tagsüber durch die Prüfungen schleust, haben Bilal, Emre und Mariam ganz andere Probleme: »Wie kam man eigentlich ins Internet, als es noch keine Computer gab?« - »Moment noch Frau Freitag, gleich fertig mit Handy.« - »Hab ich Selbstbräuner raufgesprüht und heute Morgen voll Schock: volldunkelbraun.« Aber wie soll eigentlich Frau Freitag ohne ihre Klasse überleben?


Autorenportrait

Frau Freitag, geboren 1968, wollte schon immer Lehrerin werden. Seit zehn Jahren unterrichtet sie Englisch und Kunst. Sie ist Klassenlehrerin einer überdrehten, dafür recht leistungsschwachen 9. Klasse und sie lebt in einer deutschen Großstadt.

Portraits

Frau Freitag: Frau Freitag, geboren 1968, wollte schon immer Lehrerin werden. Seit einigen Jahren unterrichtet sie Englisch und Kunst. Sie ist Klassenlehrerin einer überdrehten, dafür recht leistungsschwachen 9. Klasse und sie lebt in einer deutschen Großstadt.

Bewertung unserer Kunden

Kundenbewertung: Bewertungen
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 « Der Schulwahnsinn geht weiter»  von einer Kundin oder einem Kunden (28.02.2013):

Inhalt:
Inhaltlich knüpft das Buch an den Vorgänger an. Ihre Schüler sind nun in der 10. Klasse und stehen somit kurz vor ihrem Schulabschluss. Sehen sie sich selbst auch teilweise noch als Kinder. Bereits der erste Schultag schlaucht Frau Freitag schon, ihre Schüler würden sagen: Chill mal, Frau Freitag! Trotzdem hat sie eigene Erwartungen an das Lernverhalten ihrer Schüler und möchte so viel Wissen wie möglich vermitteln. Zusätzlich steht ja auch noch die Bewerbungsrunde für die zukünftigen Ausbildungsplätze auf dem Lehrplan. Damit Berufswünsche wie „Diseinerin“ oder „Puffleiter“ nicht zum erklärten Ziel werden können, wird Frau Freitag noch einige Überzeugungsarbeit vor sich haben.

Meinung:
Der Schreibstil ist flüssig, das Lesen wird zu einem Spaziergang. Die Ausdrucksweise, Anekdoten und Zitate sind teilweise ein wenig zynisch, aber ganz sicher aus dem wahren Schulalltag gegriffen. Mit Selbstironie nimmt Frau Freitag sich selbst an so mancher Stelle auf die Schippe. Es mag für den einen oder anderen erschreckend klingen, jedoch verhält es sich genau wie in diesem Buche dargestellt an fast jeder Lehranstalt innerhalb Deutschlands. Migrationshintergrund hin oder her, oftmals fallen selbst die aus dem Rahmen, die man aus vermeintlich gutem Hause wähnt. Die Schulministerien sollten endlich vom althergebrachten Frontalunterricht wegkommen und neue Lernmethoden erproben, die den Schüler selber aktiver am Unterrichtsgeschehen beteiligt. Leider wird eben in den wenigsten Fällen Lerntypen gerechter Unterricht präsentiert.

Cover und Titel:
Optisch, wie auch inhaltlich schließt es an das vorherige Buch an. Der Titel ist sicherlich den Situationen im Schulalltag entnommen und somit passend.

Fazit:
Ein kurzweiliges Werk, das sich leicht und flüssig liest. Wem bereits das erste Buch gefallen hatte, wird sicherlich weiter lesen wollen.

 «Voll streng, Frau Freitag!»  von einer Kundin oder einem Kunden (05.11.2012):

Frau Freitags chaotische Truppe ist jetzt in der zehnten Klasse und steht damit kurz vor ihrem Schulabschluss - so sollte es jedenfalls sein, aber Arbeitsmoral, Anwesenheit und das generelle Betragen lassen nach wie vor zu wünschen übrig.
Nichtsdestotrotz meistert Frau Freitag den Schulalltag mit einer Menge Humor (und manchmal haareraufend) und lässt uns als Leser an den mal lustigen, mal unbegreiflichen Ereignissen ihrer Klasse teilnehmen.
Ihr Mantra: "Irgendwie sind sie ja doch alle ganz lieb.".
"Voll streng, Frau Freitag!" ist, wie auch der Vorgänger "Chill mal, Frau Freitag!" in kurze Abschnitte unterteilt und damit vielleicht nichts für den gemütlichen Leseabend, zwischendurch lässt sich aber immer mal eine Episode einbauen, sodass man auch lange Zeit etwas von dem Buch hat.

 «Lehreralltag»  von einer Kundin oder einem Kunden (19.09.2012):

Frau Freitag ist Klassenlehrerin einer 10. Klasse an einer Gesamtschule. Sie hat es - wie wahrscheinlich die meisten Lehrer - mit ihren Schülern nicht leicht.
Kurzweilig in verschiedenen Episoden schildert Frau Freitag ihre alltäglichen Erlebnisse mir ihren Schüler und Schülerinnen. Wenn die dann mal zum Unterricht erscheinen, meist später als früher, macht sich Frau Freitag mehr Gedanken um deren Zukunft, als diese selbst.
Die Episoden sind sehr humorvoll geschrieben, machen aber einem doch Angst, wie weit es heute um die Schulen steht. Doch aus der Luft geholt sind die Geschichten nicht, denn auch meine Kinder erzählen ähnliches aus ihrem Schulalltag. Wenn auch - zum Glück - nicht ganz so arg.
Interessant für mich als Mutter, den Schulalltag auch aus der Sicht einer Lehrerin zu sehen. Gott sei Dank habe ich den Beruf nicht ergriffen !
Doch das Buch ist zum besseren Verständnis des Schulalltags nur zu empfehlen !

Abschliessend noch zum Cover : witzig, modern, klasse

 «Voll streng, Frau Freitag!»  von einer Kundin oder einem Kunden (12.09.2012):

Ich mag die leichte und sehr humorvolle Art, wie Frau Freitag ihren Alltag beschreibt. Es ist so erholend, mal nicht das Gejammere der Lehrer ertragen zu müssen, sondern von einer Person zu lesen, die offensichtlich ihren Beruf liebt und nicht überrascht ist, von der Pubertät ihrer Schüler. Man kann daraus selbst erstaunlich viel ziehen. Gelassener sein. Aus Verzweiflung den Humor ziehen. Den wahren Sinn der Aussagen erkennen und mit ihnen arbeiten. Dieses Buch (und auch der Vorgänger) ist so erfrischend.
Sicherlich sind so manche Szenen überspitzt dargestellt. Doch genau das macht einen wunderbaren Schreibstil aus. Im richtigen Moment muss man die Situation auch mal gnadenlos weiterspinnen. Es ist herlich und ich habe mich köstlich amüsiert. Ich wünsche mir wirklich, dass jeder Lehrer Deutschlands einmal etwas von Frau Freitag liesst. Nur, um eine gewisse Gelassenheit wieder zu spühren und nicht permanent am Limit zu agieren. Es ist eine Therapie.

 «Die nächste Generation????»  von einer Kundin oder einem Kunden (19.08.2012):

Endlich geht’s weiter mit Frau Freitag. Für alle Schulkenner und Freunde des ersten Teils freut man sich wieder auf sinnlose Diskussionen mit Schülern aller Jahrgänge und allerlei Migrationshintergründen. Man lernt, wie man ordentlich Sätze bildet und was man alles nicht tun sollte. Als die Bewerbungszeit in Frau Freitags Klasse beginnt, kommt die Berufsberaterin und die Show kann losgehen. Ob es für alle zum Abschluss reicht? Wir werden sehen!

Lustig, oft irrsinnig witzig erzählt Frau Freitag von ihrem Lehreralltag und hofft fehlendlich, das die nächste Generation von Schülern mit etwas mehr IQ gesegnet ist...

 «Frau Freitag ist zurück ;-)»  von einer Kundin oder einem Kunden (09.08.2012):

Frau Freitags Klasse ist inzwischen in der Zehnten und steht somit kurz vor den Prüfungen und dem Abschluss. Doch Frau Freitag scheint die einzige zu sein, die sich Gedanken über die Zukunft macht. Ihre Schüler haben "wichtigere" Probleme. Natürlich wird nicht nur die chaotische Zehnte, sondern auch eine verrückte siebte Klasse unterrichtet. Frau Freitag nimmt den Leser mit auf eine Reise durch den chaotischen Schulalltag in einer Großstadt - vus due lieben kleinen das Nest verlassen



Meinung:

Besser als erwartet ;-)

Die Kapitel sind sehr kurz und beinhalten einzelne Anekdoten, die zum Schmunzeln, lachen und Kopfschütteln geeignet sind. Frau Freitag ist Lehrerin mit Herz und Seele. Das merkt man und tröstet einen auch über den Schreibstil hinweg, der sehr einfach gehalten ist, sich aber viel besser und angenehmer lesen lässt, als es im ersten Teil der Fall war. Der Humor ist stellenweise grenzwertig, hat meine Grenzen aber nicht übertreten, sondern gut unterhalten. Die jugendliche Sprache war mir manchmal etwas zu viel und zu derb, aber eine andere Sprache hätte das Buch wahrscheinlich unrealistisch wirken lassen. Traurig aber wahr: In Großstädten spricht ein großer Teil der Jugendlichen wirklich so...

Trotz der Kritikpunkte hat "Voll streng, Frau Freitag" großen Spaß gemacht.

Eine Empfehlung von mir für alle, die den Schulalltag nicht mehr so genau kennen und sich mal die Sicht einer Lehrerin anschauen möchten, der nicht alles egal ist.

Außerdem empfehle ich "Voll streng, Frau Freitag" in kleinen Häppchen zu lesen. Immer mal wieder 2-3 Kapitel zwischendurch machen garantiert mehr Spaß als die volle Dröhnung ;-)

 «Frau Freitag»  von einer Kundin oder einem Kunden (31.07.2012):

Frau Freitag schreibt über ihren Schulalltag an einer Realschule und versucht ihre 10.Klasse auf den Schulabschluss und das Berufsleben vorzubereiten. Sie hat die Looser-Klasse, viele Schulschwänzer, Kinder mit Migrationshintergrund und einige Chaoten. Frau Freitag versucht ihren Schüler zu vermitteln, wie wichtig es ist, sich um einen Ausbildungsplatz zu bewerben. Sie unterrichtet auch eine 7. Klasse in Englisch. Humorvoll schildert Frau Freitag die Erlebnisse ihres Schulalltags.

Die Kapitel sind kurz. Und man kann zwischendurch immer mal lesen, auch wenn man mal nicht so viel Zeit dafür hat. Der Schreibstil hat mir wirklich sehr gut gefallen. Ich hab mich köstlich amüsiert. An mehrern Stellen musste ich wirklich loslachen. Ein sehr flüssiger und lustiger Schreibstil. Auf humorvolle Weise beschreibt Frau Freitag Alltagsprobleme der Lehrer und Schüler. Das Buch ist an einigen Stellen schon ziemlich überzogen, da sind schon einige Klischees und Vorurteile und die sprachliche Ausdrucksweise der Schüler. Aber es soll ja auch eine heitere Lektüre sein.

Das Cover hat einen schwarzen Hintergrund mit einem Küken darauf mit Goldkettchen, Kopftuch/Kappy und Handy und dazu eine Sprechblase.

Fazit: Ein wirklich humorvolles und unterhaltsames Buch. Ich werde es weiterempfehlen.

 «Frau Freitag will bestimmt ´ne Wii»  von einer Kundin oder einem Kunden (18.07.2012):

INHALT:
In der Geschichte geht es um die Lehrerin Frau Freitag, die eine zehnte Klasse unterrichtet und teilweise auch eine siebte Klasse. Sie erzählt lustige Geschichten aus ihrem Lehreralltag und manchmal auch aus ihrem Privatleben. Frau Freitag verfolgt ein Ziel, nämlich dass ihre Klasse den Realschulabschluss schafft und jeder Schüler eine Perspektive für die Zukunft hat. Dies gestaltet sich aber nicht so einfach, denn ihre Schüler und Schülerinnen sind ein Fall für sich und gar nicht so leicht zu bändigen....

FAZIT:
Das Cover finde ich von der farblichen Gestaltung her und dem Küken witzig. Man wird gleich auf das Buch aufmerksam und man erkennt außerdem, dass es sich um ein humorvolles Buch handelt.
Das Buch besteht aus ganz kurzen Kapiteln, in denen Frau Freitag von ihrem Alltag mit ihrer Klasse berichtet. Die Länge der Kapitel finde ich super, denn man kann das Buch auch mal zwei Tage zur Seite legen ohne das man vergisst um was es sich gehandelt hat, da es sich bei jedem Kapitel um eine Art abgeschlossene Geschichte handelt. Die Kapitelüberschriften laden den Leser bereits zum Schmunzeln ein, da sie meistens aus einem Zitat der jeweiligen Kapitel bestehen. Der aktuelle und jugendliche Schreibstil von Frau Freitag war mir schon von der ersten Seite an sympathisch.
Die Idee der Geschichte finde ich super. Vor allem, dass es in der Klasse fast nur ausländische Schüler gibt. Es geht hier nämlich nicht nur um Humor und Spaß, sondern die Geschichte verdeutlicht auch den Migrationshintergrund der einzelnen Schüler und dass es oft nicht so leicht ist in Deutschland Fuß zu fassen. Dies wird an einigen Stellen im Buch immer wieder sichtbar.
Die Hauptperson Frau Freitag ist mir sehr ans Herz gewachsen und ich habe mir nur manchmal gedacht, wie sie es nur in so einer Klasse aushält. Ihre Schüler und Schülerinnen können sehr nett und brav sein, aber sie schwänzen sehr oft die Schule, was meiner Meinung nach viel zu locker gesehen wird.
Letztendlich handelt es sich um eine humorvolle und unterhaltsame Geschichte, die in keinem Bücherregal fehlen sollte. Ich werde mir sicherlich auch das erste Buch "Chill mal, Frau Freitag" besorgen.

 «Köstlich!»  von einer Kundin oder einem Kunden (18.07.2012):

Frau Freitag ist Lehrerin an einer Schule mit recht komplizierter Schülerschaft, die für sie eine Herausforderung darstellt. Sie akzeptiert ihre Schüler mit all ihren Macken, versucht ihnen aber wichtige Dinge (oder neudeutsch Kompetenzen) zu vermitteltn, die sie in ihrem späteren Leben gebrauchen können. Gleichzeitig lernt sie aber auch von ihren Schülern eine ganze Menge. Wie dies passiert beschreibt sie in ihrem Blog, der mehrmals wöchentlich aktualisiert wird. Die schönsten Geschichten und einge unbekannte Begebenheiten wurden bereits in dem Buch "Chill mal, Frau Freitag" veröffentlicht. In dem zweiten Buch "Voll streng, Frau Freitag" geht es hauptsächlich um ihre Klasse, die in der Zehnten ist, aber noch einige Probleme hat die eigene Zukunft in die Hand zu nehmen. Dabei ist es gar nicht so, dass bei allen Hopfen und Malz verloren wäre. Nein, sie scheinen sich nur noch ganz gut zu fühlen in der behüteten Welt der Schule und verplanen wichtige Termine. In vielen Fällen ist den Schülern nicht klar wie wichtig Engagement ist. Und teilweise muss man sie auch einfach als ein bisschen weltfremd abstempeln. Frau Freitag rotiert daher immer wieder, stellt Fragen, gibt Hilfen und versucht gleichzeitig die Schüler zu ermutigen. Das ist eine aufreibende Arbeit und gedankt wird ihr so gut wie nie. Doch wenn sie ihre Abschlussklasse mit der neuen siebten Klasse vergleicht, wird ihr klar, was sie alles geschafft hat und wie sich die Schüler entwickelt haben. Und darauf ist sie schon ganz schön stolz.

Frau Freitag berichtet in einem sehr ungezwungenen Stil über ihre Schüler. Sprachlich springt sie dabei immer zwischen der Ausdrucksweise ihrer Schüler und der eigenen Form hin und her. Das wirkt aber nie aufgesetzt oder unpassend. Es ist immmer in die jeweilige Handlung eingebettet und entspricht der vorherrschenden Atmosphäre. Zudem bewirkt dieser sanfte Stilwechsel, dass man immer mit einem gewissen Schmunzeln den Text liest und keine Verständnisprobleme hat. Dadurch kann man das Buch natürlich auch sehr fix druchlesen. Ist man hingegen ein Leser, der eher am Abend nur ein wenig lesen will, kommen einem die kurzen Kapitel entgegen.
Betrachtet man die Protagonisten genauer, entsteht der Eindruck, dass die Autorin völlig offen und schonungslos über sie berichtet. Das bezieht sich auch auf ihre eigenen Person. Frau Freitag gibt eigene Fehler zu, ohne Ausflüchte zu suchen. Sie berichtet aber auch über ihre Ängste, Wut und Traurigkeit. Das mag in manchen Fällen zwar auch auf eine sehr witzige Art und Weise passieren, wer aber zwischen den Zeilen liest, erkennt den wahren Gehalt.
Die Schüler findet man irgendwie putzig und im selben Moment ein klein wenig sonderbar. Und nach dem Lesen fragt man sich, ob ihr Verhalten und ihre damit einhergehende Leichtigkeit nicht auch ein bisschen erschreckend ist.

Insgesamt gibt Frau Freitag einen wundervollen und sehr humorvollen Einblick in den deutschen Schulalltag einer multikulturellen Gesellschaft. Der recht oberflächliche Leser wird sich köstlich amüsieren und vielleicht der blühenden Autorenfantasie danken. Alle anderen erkennen zusätzlich zum Spaß auch Hinweise, Probleme und die ein oder andere Moral.

 «Der ganz normale Schulwahnsinn»  von einer Kundin oder einem Kunden (07.07.2012):

Meine Meinung
Der ganze normale Schulwahnsinn, aus der Sicht einer Lehrerin.Teilweise sehr unterhaltsam, aber nur manchmal.

Inhalt
Frau Freitag ist Lehrerin an einer Realschule irgendwo in Deutschland. Nun hat ihre Klasse mittlerweile die 10. Klassenstufe erreicht und steht kurz davor in den Berufsalltag einzusteigen. Doch bevor es soweit ist muss Frau Freitag den chaotischen ,jungen Erwachsenen so einiges beibringen.
Und nur allzu oft endet alles im puren Chaos. Aber Frau Freitag wäre nicht Frau Freitag, wenn sie nicht auch mal "Voll streng" sein könnte.

Charaktere
Es gibt natürlich eine große Anzahl an Schülern. Alle mit den unterschiedlichsten Migrationshintergründen. Und der größte Teil hat selbstverständlich andere Dinge im Kopf als sich mit so "unwichtigen" Dingen wie Bewerbungen schreiben, auseinander zusetzen.Facebook ist viel spannender.
Über diese Rasselbande herrscht Frau Freitag, eine Lehrerin, wie ich sie mir auch gewünscht hätte. Sie ist sehr sympathisch, geht auf ihre Schüler ein und vergisst trotz alldem nicht, auch mal hart durchzugreifen. Eine Frau die es schafft den ,Spagat zwischen strenger Lehrerin und vertrauensvoller Lehrerin zu halten.
Neben Frau Freitag gibt es auch noch andere Lehrer die aber nicht allzu oft zur Sprache kommen.

Schreibstil und Aufbau
Geschrieben wurde das gesamte Buch aus der Sicht von Frau Freitag. Das fand ich sehr interessant, denn wer wollte nicht mal wissen was die Lehrer denken?
Die Dialoge der Schüler und auch die Facebookkommunikationen wurden, so kam es mir vor, 1 zu 1 übernommen. Die Ausdrucksweisen der Schüler waren teilweise wirklich sehr unterhaltsam. Aber manchmal auch sehr anstrengend zu lesen. Sehr nett fand ich es, das Frau Freitag sich manchmal ihren Schülern angepasst hat, was die Ausdrucksweise betraf , um ihnen zu demonstrieren wie die sich die ganze Zeit ausdrücken.
Die Kapitel sind nicht mit Kapitel 1,Kapitel 2 etc unterteilt sondern mit ,teilweise sehr witzigen Überschriften.

Fazit
Obwohl ich den ersten Teil "Chill mal Frau Freitag" nicht gelesen habe, hatte ich keine Probleme in die Handlung zu finden.
Ich musste sehr oft schmunzeln und viele Situationen kamen mir bekannt vor, bzw. habe ich früher ähnlich erlebt.
Frau Freitag war mir sehr sympathisch, von ihrer Art mit den Schülern umzugehen war ich total angetan. Es sollte mehr von ihrer Sorte geben.
Kurz gesagt: Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, auch wenn ich an manchen Stellen am liebsten vorgeblättert hätte weil die mir zu langweilig waren.

 «Unterhaltsame Abgründe»  von einer Kundin oder einem Kunden (04.04.2012):

Als begeisterter Leser ihres Blogs kann ich das Buch genauso wie seinen Vorgänger ausdrücklich empfehlen. Von unterhaltsam bis erschreckend, von "oh wie süß" bis "oh mein Gott", von geistreich bis (grenz-) debil reicht die Spannweite der Erlebnisse von "Frau Freitag" in ihrem Berufsleben.

Welche Produkte mir außerdem gefallen haben: Chill mal Frau Freitag