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EPUB
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- Erschienen: 17.08.2012
- Sofort per Download lieferbar.
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Erschienen bei: Rowohlt Verlag
- ISBN-10: 3-644-21061-6
- Einband: EPUB,
- Auflage: 1
- Seitenzahl: 304
- Sprache(n): Deutsch
- Kopierschutz: Ja
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Beschreibung von "Unter dem Herzen. Ansichten einer neugeborenen Mutter"
Datum: 9. September Schwangerschaftswoche: 6 + 6 Tage Zustand: Babys Herzchen schlägt, und ich ringe mit mir, meinen Frauenarzt zu bitten, in unser Gästezimmer einzuziehen. Nur zur Sicherheit und bloß für die nächsten acht Monate. Ich bin drauf und dran, ein anderer Mensch zu werden. Einer, den ich bisher noch nicht kannte: eine Mutter. Nie weiß ich, wann mich der Hunger, die Angst, das Glück oder die Übelkeit überkommt. Denn genauso überwältigend wie die Furcht, das Kind zu verlieren, kann die Furcht sein, das Kind zu bekommen. Neulich kamen mir die Tränen, als ich im Internet auf die Umstandsunterhose «Schluppi» stieß, in Größe und Form einem Zwei-Mann-Zelt nicht unähnlich. Was erwartet mich für ein Glück? Was für eine Liebe? Eine bedingungslose? Werde ich meinen Sohn auch noch leiden können, wenn er hundertdreißig Kilo wiegt und Fahrlehrer werden will, oder meine Tochter, wenn sie mit achtzehn beschließt, sich ein Arschgeweih tätowieren zu lassen und Weihnachten bei den Eltern ihres Idioten-Freundes zu feiern? Ich horche angestrengt in mich hinein. Spüre ich, dass ich zwei bin? Nein. Was soll mein Kind von mir denken? Kaum gezeugt und schon vernachlässigt. Ob ich eine schlechte Mutter werde? Eine hyperventilierende Megaglucke? Eine militante Rohkostschnipplerin? Eine Rabenmutter, die ihr Baby im Autositz vergisst? Werde ich alles falsch machen? Oder nur fast alles? «Unter dem Herzen» ist aufrichtig, lustig, bewegend, ein Reisebegleiter in die unglaubliche Realität von Eltern, Babys und Feuchttüchern, in der tatsächlich Sätze fallen wie: «Muttermund tut Wahrheit kund!» Ungelogen. Ildikó von Kürthy ist freie Journalistin und lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen in Hamburg. Ihre Bestseller wurden mehr als sechs Millionen Mal gekauft und in 21 Sprachen übersetzt. Ihr Roman «Mondscheintarif» wurde fürs Kino verfilmt. «Unter dem Herzen» ist ihr erstes Sachbuch.
Portraits
Ildikó von Kürthy: Ildikó von Kürthy ist freie Journalistin und lebt in Hamburg. Ihre Bestseller wurden mehr als fünf Millionen Mal gekauft und in 21 Sprachen übersetzt. Ihr Roman "Mondscheintarif" wurde fürs Kino verfilmt. Sie ist 2010 zum zweiten Mal Mutter geworden.
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Kundenbewertung:
Durchschnitt aus 2 Bewertungen:
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«Nicht nur für Spätgebärende!»
von einer Kundin oder einem Kunden
( 24.09.2012):
Auf die gewohnt witzige und flapsige Art erzählt die spätgebärende von Kürthy von ihrer ersten Schwangerschaft, ihrem ersten Kind. Meine Lieblingsstelle in diesem e-book? S.207:"Johanna, die ja zwei Kinder großgeschuckelt hat, ist die stetige, rüttelnde Bewegung in Fleisch und Blut übergegangen. Noch heute steht sie manches Mal an der Wursttheke, um dort selbstvergessen das Rinderhack anzulächeln, gleichzeitig ihren Einkaufswagen zu schuckeln und sich darüber zu freuen, dass keiner schreit." Tja, Frauen, so isses! Erzähle bitte keine, die dieses Buch (vor einer Schwangerschaft) liest, sie "habe es nicht gewußt". Witziges Geschenk für Frauen ab dem 5. Monat.
«Sachbuch? Liest sich wie eine echte Kürthy!»
von einer Kundin oder einem Kunden
( 21.08.2012):
An der neuen Ildiko von Kürthy kommt man ja im Moment gar nicht vorbei. In fast jeder Tages- und Wochenzeitung und in den Talkshows ist sie präsent und präsentiert ihr neuestes Buch Unter dem Herzen Das besondere an diesem Buch ist, dass es ihr erstes Sachbuch ist. Sie hat eine Art Tagebuch geschrieben als sie mit ihrem ersten Kind schwanger war. Dieses Tagebuch umfasst die Schwangerschaft ab der 4. Woche (+ 2 Tage) bis zu dem Zeitpunkt, wo ihr Sohn ein Jahr alt ist und bereits zeitweise in die Kita geht.
Ildiko von Kürthy beschreibt ihre Schwangerschaft und das erste Lebensjahr ihres Sohnes mit ihrer üblichen Kotterschnauze. Wie gehabt schweift sie gerne einmal vom eigentlichen Thema ab und beendet ihren Tagebucheintrag mit einem ganz anderen Thema, welches eigentlich gar nix mit der Schwangerschaft zu tun hat. Aber diese obstrusen Gedankengänge der Autorin kennen und lieben wir ja aus ihren Romanen. Sie beschreibt aber auch sehr ehrlich ihre Ängste und Sorgen. Läuft alles glatt? Werde ich eine gute Mutter? Wie bekomme ich die doppelte Belastung Kind und Karriere hin? Usw. Natürlich ist sie sich auch darüber im Klaren, dass sie durchaus privilegiert ist, denn sowohl sie als auch ihr Mann sind Journalisten, die sich ihre Arbeitsbelastung und Zeit deutlich einfacher einteilen können als das Gros der Menschen. Sie macht sich aber auch Gedanken über die grundsätzliche Situation von jungen Eltern heute. Und diese Gedanken sind natürlich nicht immer pc. Sehr interessant sind die Ausschnitte aus Bücher und Interviews, in denen sich andere Menschen mit dem Thema Kinder und Erziehung auseinandergesetzt haben. So z.B. eine Interview mit Charlotte Roche oder ein Auszug aus einem Text aus der Süddeutschen Zeitung von Ralf Bönt. Da kommt doch die Journalistin durch! Etwas überflüssig fand ich allerdings die Auszüge aus ihrem letzten Roman Endlich, denn dieses Buch haben wahrscheinlich die meisten Ildiko von Kürthy Leserinnen bereits gelesen. Das kam mir persönlich so vor, als ob die Autorin sonst nicht genug Seiten für dieses Buch zusammenbekommen hätte. Sehr schön ist wiederum die Gestaltung des Buches. Vor jedem Tagebucheintrag hat sie ein Zitat zu dem Thema von bekannten Autoren gesetzt. Und das Buch ist liebevoll mit kleinen Bildern von Stefan Werthmüller illustriert.
Ildiko von Kürthy ist einfach Ildiko von Kürthy. Und so liest sich ihr Sachbuch genau so lustig wie ihre Romane. Das Schöne daran ist, dass man sogar die Original-Vorbilder für ihre Romanfiguren teilweise wiederfinden kann. Als Freund und Bekannter dieser Autorin sollte man sehr vorsichtig sein, mit dem, was man tut und sagt. Die Autorin sammelt so etwas und verwertet es nachher in ihren Büchern. Mir persönlich hat dieses Buch sogar besser gefallen als ihre letzten Romane. Es erschien mir ehrlicher und eben einfach sehr persönlich. Allerdings sollte man nicht die Vita der Autorin bei Wikipedia lesen, denn dann fragt man sich automatisch in wie weit dieses Buch nicht doch eine reine Fiktion ist!
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