Rezensionsnotiz
Die Sängerin aus Hamburg begeistert auf ihrem Debütalbum mit 14 ebenso feinfühligen wie intelligenten Songs im Spannungsfeld zwischen Pop, Jazz, Soul, Blues und Elektronik. Aufgenommen hat Mia Diwkow die Platte unter der Regie von Philipp Schwär, der dafür sorgt, dass ihre erfrischende Stimme immer im Mittelpunkt der angenehm zurückhaltend instrumentierten Songs steht. Und das ist auch gut so, denn die Künstlerin hat in ihren Texten auch wirklich etwas mitzuteilen, das über bekannte Alltagsbanalitäten und altkluge Lebensweisheiten weit hinausgeht. In charmanter und oft auch hintersinniger Weise kommentiert die Sängerin und Songwriterin in Stücken wie "Black Beauty" und "Oh Liebling" all die vielen Höhen und Tiefen des Lebens, ohne dabei jemals die Balance zu verlieren. Zu den herausragenden Nummern zählen neben dem Opener und Titelsong "Die Logik liegt am Boden" vor allem die dezent melancholische Nummer "Nonoti" sowie die atmosphärisch sehr stimmige Zeitlupen-Ballade "Ich sehe was, was du nicht siehst". Norbert Schiegl (Quelle/Copyright: G+J Entertainment Media)