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Der größere Teil der Welt Ausgezeichnet mit dem Pulitzer Prize for Fiction 2011 und dem National Book Critics Circle Award for Fiction 2011. Roman. Deutsche Erstausgabe
von Jennifer Egan
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- Gebundene Ausgabe
- Erschienen: 03.02.2012
- Versandfertig innert 1-2 Werktagen.
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Erschienen bei: Schoeffling
- ISBN-10: 3-89561-224-3
- Einband: gebunden,
- Seitenzahl: 386
- Gewicht: 561 g
- Sprache(n): Deutsch
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Kurzbeschreibung zu "Der größere Teil der Welt"
Bennie Salazar, ein Musikproduzent mit Visionen, hat Höhen und Tiefen erlebt. Auch seine Assistentin Sasha hat Probleme, von denen er allerdings nichts ahnt. Als Scotty, der Leadgitarrist von Bennies einstiger Punkband, überraschend wieder auftaucht, holt die Vergangenheit beide ein. Jennifer Egan entwirft ein großes Portrait des kulturellen Umbruchs seit dem Ende der Utopien bis zum digitalen Zeitalter und erzählt in wechselnden Perspektiven von Liebe, Freundschaft und Verlust. Der größere Teil der Welt reicht von der Musikszene San Franciscos Ende der Siebziger und dem New York der Neunziger bis zur ökologischen Katastrophe der Zukunft und einem verblüffenden Konzert am Ground Zero. Für ihren Roman erhielt Jennifer Egan den Pulitzer-Preis 2011 und zahlreiche weitere renommierte Auszeichnungen. Der größere Teil der Welt wird verfilmt, ist in 28 Sprachen übersetzt und international ein Bestseller. »Jennifer Egan erzählt vom Erwachsenwerden und Altern im digitalen Zeitalter und spürt mit warmherziger Neugier den kulturellen Quantensprüngen unserer Zeit nach.« (Aus der Begründung zum Pulitzer-Preis)
Rezension zu "Der größere Teil der Welt"
"Jennifer Egan erzählt vom Erwachsenwerden und Altern im digitalen Zeitalter und spürt mit warmherziger Neugier den kulturellen Quantensprüngen unserer Zeit nach." (Aus der Begründung zum Pulitzer-Preis)
Autorenportrait
Jennifer Egan, geboren 1962, lebt mit ihrer Familie in Brooklyn, NY. Ihr erster Roman, DIE FARBE DER ERINNERUNG, wurde verfilmt. Es folgten EMERALD CITY und LOOK AT ME, beide für den National Book Award nominiert, sowie der US-Bestseller IM BANN. Für DER GRÖSSERE TEIL DER WELT erhielt sie den Pulitzer-Preis 2011 und zahlreiche weitere Auszeichnungen.
Portraits
Jennifer Egan: Jennifer Egan, geboren in Chicago und aufgewachsen in San Francisco, lebt heute in New York. Sie schrieb zahlreiche Kurzgeschichten, unter anderem für den "New Yorker".
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Durchschnitt aus 9 Bewertungen:
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«Das beste Buch des Jahres !»
von einer Kundin oder einem Kunden
( 25.06.2012):
Nie weiß man vorher, welche Wendungen Jennifer Egans Roman "Der größere Teil der Welt" nimmt. Munter springt die Autorin zwischen Zeiten, Orten und Erzählperspektiven hin und her, so spielt z.B. ein Kapitel im Siebziger-Jahre-Punkrock-Milieu von San Francisco, ein anderes während einer Safari in Afrika. Die verschiedenen Kapitel werden zudem auf vielfältige Weise miteinander verknüpft.
Das alles mag zunächst irritieren, aber wer sich darauf einlässt und mit voller Aufmerksamkeit liest, wird mit einem stimmigen, intensiven und vielschichtigen Roman belohnt.
"Der größere Teil der Welt" ist das beste Buch, dass ich dieses Jahr bislang gelesen habe !
«"Der größere Teil der Welt"»
von einer Kundin oder einem Kunden
( 21.05.2012):
Unbedingt lesen! Jennifer Egan, für diesen Roman mit dem Pulitzer-Preis 2011 ausgezeichnet, erzählt hier viele, miteinander verknüpfte Geschichten. Der Musikproduzent Bennie, seine einstige Assistentin Sasha, ihr autistischer Sohn Alison, ihr bester Freund Rob... Jedes Kapitel wir aus Sicht einer anderen Figur erzählt, die Zeitebenen wechseln dabei scheinbar wahllos. Und trotzdem gelingt es Egan, mit jedem Blickwinkel zu überzeugen, neue Akzente zu setzen, und den Leser immer weiter in die Geschichte zu ziehen. Lieblingsbuch-Potential!
«Musik-Zeitreise»
von einer Kundin oder einem Kunden
( 21.04.2012):
Jennifer Egan´s Romane -Die Farbe der Erinnerung- und Look at me- haben mich in der Vergangenheit begeistert. Ich war also sehr gespannt.
Nun, -Der grössere Teil der Welt- läßt uns Bekanntschaft schließen mit dem amerikanischen Musikproduzenten Bennie und entführt uns auf eine rasante und ungewöhnliche Zeitreise der Musik, deren Beginn im San Francisco der siebziger Jahre liegt.
Kein Buch mit durchgängigem Erzählstrang, aber mit der nötigen Power um es zu genießen.
«Mitreissende Zeitreise mit starken Dialogen»
von einer Kundin oder einem Kunden
( 05.04.2012):
Dieser mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnete Roman erzählt die Geschichte des Musikproduzenten Bennie Salazar und seines Umfelds von der Zeit der großen Utopien der 70er Jahre bis in die nahe Zukunft aus mehreren Perspektiven an den Schauplätzen San Francisco, New York, Afrika und Neapel.
Großes Lesevergnügen, vielschichtig, abwechslungsreich und spannend!
«eine Geschichte in Schnipseln»
von einer Kundin oder einem Kunden
( 27.03.2012):
Der Roman ist eben keine Geschichte an sich sondern vielmehr eine Aneinanderreihung von Erzählungen, gewoben um ein paar weniger Personen und immer wieder aus der Sicht von jemand anderem. Grundsätzlich dreht sich der Handlungsstrang um Musik, New York und die Einsamkeit des Seins.
Grundsätzlich hat mir das Buch gefallen, aber leider ging es nach dem fulminanten Start gegen Ende bergab. Die PowerPoints am Ende fand ich zwar sehr unterhaltsam, aber auch unnötig. Die letzte Geschichte, die im Jahre 2020 spielt, hat mich zwar nachdenklich gestimmt, aber auch nicht viel mehr, schade.
«Pulitzer-Preis 2011»
von einer Kundin oder einem Kunden
( 17.03.2012):
Bennie Salazar, ein durch Höhen und Tiefen gegangener Musikproduzent aus New York ist unterwegs, um seinen Sohn von der Schule abzuholen. Auf dem Weg dorthin hört er Musik mit der er aufgewachsen ist, Bands aus San Francisco. Erinnerungen an seine Jugendzeit in San Francisco und seine Highschoolclique werden wach. Während er sich darauf konzentriert, ob man hören konnte, dass da echte Musiker, an einem echten Ort, echte Instrumente spielten, dachte er an Scotty, Alice, Jocelyn und Rita. Was wohl aus ihnen geworden ist................
"Und in diesem Moment bekam die Sehnsucht, die er verspürt hatte, endlich deutliche Konturen, er stellte sich sein junges Selbst vor, voller Pläne und hoher Maßstäbe, und noch wäre nichts entschieden."
Ein großes Lesevergnügen.
«Leben ist Veränderung»
von einer Kundin oder einem Kunden
( 16.03.2012):
Dieser Roman kommt meinem Interesse an Büchern, in denen es um Musik geht, sehr entgegen, doch er ist weit mehr: Die Autorin schreibt eine generationenübergreifende Geschichte, die ca. 30 Jahre umspannt und in deren Mittelpunkt der Musikproduzent Bennie Salazar steht. Jedes Kapitel wird von einer anderen Person erzählt, die auf irgendeine Weise mit Bennie und den anderen Protagonisten verbunden ist, auch wenn der Zusammenhang oft erst nachträglich klar wird. Hier zeigt sich, dass Jennifer Egan eine versierte Autorin von Kurzgeschichten ist, denn jede der verschiedenen Perspektiven wirkt auf den Leser gleich authentisch und spannend, auch wenn es einem im ersten Moment oft leid tut, die vorhergehende liebgewonnene Figur fürs Erste zurückzulassen. Jede der Personen hat mit Problemen zu kämpfen, die teils ungewöhnlicher Natur sind, teils auch sehr alltäglich, dann aber nicht weniger dramatisch. Alle müssen als Jugendliche und junge Erwachsene Kämpfe ausfechten - oft mit sich selbst - und mögen teilweise gefährdet sein.
Am Ende der Geschichte kommt es für alle zu etwas mehr Ruhe und Vergebung - auch wenn dies ein zweischneidiges Schwert ist, denn manche Protagonisten trauern natürlich mit zunehmender Alltagsroutine ihrer verlorenen "wilden" Jugend hinterher. Trotzdem bleibt das positive Gefühl zurück, dass kein Leben in einer Sackgasse enden muss, und dass es immer eine Veränderung gibt.
Die Musik darf in dem Buch natürlich nicht fehlen, denn was wäre besser geeignet, um in Erinnerungen oder Zukunftsvisionen zu schwelgen, Hoffnung und Melancholie hervorzurufen?
Ein großartiges Buch, das wir, wenn die Informationen stimmen, vielleicht sogar bald als HBO-Serie sehen können.
«Im Wandel der (Musik-) Zeiten»
von einer Kundin oder einem Kunden
( 04.03.2012):
Ohne sich um Chronologie zu kümmern, nimt Jennifer Egan uns mit auf eine Reise durch die Geschichte der Musik. Vom San Francisco der späten der 70er Jahre aus spinnt die Autorin großartige kleine Erzählungen um Freundschaft, Vergänglichkeit, Verlust und Wandel- stets durchdrungen von der Liebe zur Musik und den Menschen, die sie leben und erschaffen. Mal nachdenklich und melancholisch, mal sexy und düster, mal witzig und ironisch, aber immer rasant und mitreißend wie ein richtig guter Punksong!
«Meine Frühjahrs-Empfehlung!»
von einer Kundin oder einem Kunden
( 15.02.2012):
Vorweg gleich eine Warnung: dies ist kein Buch mit Anfang-Mitte-Ende im konventionellen Sinne.
Aber , wer sich auf ein kunstvoll verwobenes Mosaik aus nicht chronologisch erzählten, dennoch immer wieder zusammenfindenden Episoden um den Musikproduzenten Benny und seinen Freunden einlässt, der wird ein großes Lesevergnügen finden.
Ein Roman über das Leben, die Liebe und den Wandel, aufgezeigt an der Entwicklung der Musikindustrie von der Schallplatte über Cassette, CD und MP3 bis hin zu einer interessanten Zukunftsidee , wie Musikgenuss und Kommunikation zukünftig funktionieren könnten.
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