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- Aus der Reihe: «Ullstein-Bücher, Allgemeine Reihe»
- ISBN-10: 3-548-28290-3
- Einband: Taschenbuch,
- Seitenzahl: 571
- Gewicht: 405 g
- Stilrichtung: Historischer Thriller
- Sprache(n): Deutsch
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Beschreibung von "Die Ludwig-Verschwörung"
Steven Lukas, ein Antiquar aus München, findet in seinen Regalen ein ihm unbekanntes altes Buch. Schon bald merkt er, dass es sich dabei um das Tagebuch eines engen Vertrauten von Ludwig II. handelt, den Assistenten des königlichen Leibarztes Max Schleiß von Loewenfeld. Das über hundert Jahre alte Buch ist in einer geheimen Kurzschrift verfasst, die Lukas nur Stück für Stück entziffern kann. Der ungeheuerliche Fund könnte die wahren Umstände des Todes von Ludwig II. verraten! Doch offenbar haben verschiedene Parteien ein Interesse daran, die Veröffentlichung des Tagebuchs zu verhindern. Und ein Fanatiker geht dabei über Leichen. Gemeinsam mit der Kunstdetektivin Sara Lengfeld gelingt es Lukas, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen - eine Rätselreise, die die beiden zu sämtlichen Schlössern des Märchenkönigs führt.
Autorenportrait
Oliver Pötzsch arbeitet als Filmautor für den Bayerischen Rundfunk, vor allem für die Kultsendung quer. Seine historischen Romane um den Schongauer Henker Jakob Kuisl haben ihn weit über die Grenzen Deutschlands bekannt gemacht. Weitere Informationen finden Sie unter: www.oliver-poetzsch.de
Portraits
Oliver Pötzsch: Oliver Pötzsch, Jg. 1970, arbeitet seit Jahren als Filmautor für den Bayerischen Rundfunk, vor allem für die Kultsendung quer. Er ist ein Nachfahre der Kuisls, die vom 16. bis zum 19. Jahrhundert die berühmteste Henker-Dynastie Bayerns waren. Oliver Pötzsch lebt in München.
Bewertung unserer Kunden
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«Die Ludwig Verschwörung»
von einer Kundin oder einem Kunden
( 13.07.2012):
Im Juni 1886 werden die Leichen des König Ludwig II und seines Psychiaters Dr. Bernhard von Gudden im Starnberger See aufgefunden. Nach der offiziellen Version, die in die Geschichte einging, hat der wegen Wahnsinns abgesetzte König seinen Irrenarzt erwürgt und anschließend im Wasser Selbstmord begangen. Aufgrund zahlreicher Ungereimtheiten der Todesumstände zweifeln Experten bis heute an diesem Tathergang und im Laufe der Zeit haben sich einige andere Versionen entwickelt, die unter anderem von einem Mord an dem Märchenkönig ausgehen.
Durch Zufall findet der Münchner Antiquar Steven Lukas in seinen Bücherregalen ein kleines Holzkästchen mit geheimnisvollem Inhalt. Ein Tagebuch, das offensichtlich von einem engen Vertrauten Ludwigs II verfasst wurde. Der Antiquar vermutet, dass dadurch die wahren Umstände des Todes von König Ludwig II ans Licht kommen könnten. Das Tagebuch ist allerdings in einer Geheimschrift geschrieben die Lukas nur Schritt für Schritt entschlüsseln kann. Eine aufregende Hetzjagd zu sämtlichen historischen Schauplätzen beginnt, denn auch einige andere Parteien haben großes Interesse an dem Buch und schrecken auch vor Mord nicht zurück. Hilfe erhält Lukas von der smarten Kunstdetektivin Sara Lengfeld.
Die Ludwig Verschwörung ist ein Historienkrimi,der sich abwechselnd in den aufregenden Abenteuern von Steven Lukas und Sara Lengfeld und den Tagebucheinträgen, die nach und nach entschlüsselt werden, entfaltet. Der Autor verknüpft diese beiden Handlungsstränge mit enormen Spannungsaufbau zu einer Geschichte, die man nicht mehr aus der Hand legen kann. Historische Tatsachen, Fiktion und Romantik vermischen sich. Dennoch merkt man, dass der Autor hier gut recherchiert hat.
Ich hatte beim Lesen zwar eine leise Ahnung, wohin das Ganze führt, war am Ende aber doch von einigen Wendungen überrascht.
Ein weiterer Grund, warum mir dieses Buch sehr gefallen hat, waren die sympathischen Protagonisten und der wirklich schöne Schreibstil des Autors.
Ich kann das Buch mit gutem Gewissen weiter empfehlen, auch dann wenn man bisher nicht unbedingt ein großes Interesse an dem Märchenkönig hatte und ein gewisses historisches Vorwissen besitzt.
Allerdings sollte man die Finger von diesem Buch lassen, wenn man einen nervenzerreißenden, schlafraubenden Thriller erwartet. Diesbezüglich hält sich die Spannung etwas in Grenzen. Meiner Meinung nach handelt es sich eher um einen klassischen Krimi als um einen Thriller.
Alles in allem gebe ich diesem wirklich kurzweiligen Schmöker 4 Sterne.
«Ludwig»
von einer Kundin oder einem Kunden
( 07.09.2011):
Kurz vor Feierabend erhält der junge Antiquar Steven Lukas Besuch von einem eleganten Herrn, der ihn nach Büchern über König Ludwig den II fragt. Als er sich auf die Suche in seinem bis oben voll gestopften Laden macht, verschwindet der Besucher fast lautlos. Wenig später entdeckt Steven ein Buch das erstens am falschen Platz steht und zweitens ein merkwürdiges geschnitztes Kästchen enthält. Die Neugierde überwiegt und nach dem Öffnen kommen ein Foto, eine Haarlocke und ein Notizheft zum Vorschein. Das Foto zeigt höchstwahrscheinlich den Märchenkönig Ludwig II von Bayern ,ziemlich zum Ende seiner Regentschaft.
Jetzt beginnen die Merkwürdigkeiten aber erst richtig. Das eher einsame und eintönige Leben des Antiquars wird von nun ab völlig auf den Kopf gestellt, denn schon beim Verlassen des Hauses wird er von eigenartigen Kapuzenmännern beschattet und auch Gangster stellen ihm nach. Letztere treiben ihn direkt in die Arme der Kunstdetektivin Sara Lengfeld, die sich ihm als Nichte des inzwischen verstorbenen älteren Herrn, kein geringerer als der bekannte Professor und Ludwig-Experte Paul Liebermann, zu erkennen gibt. Sie ist es auch, die Steven dazu drängt sich näher mit dem Tagebuch zu beschäftigen. Aber leichter gesagt als getan, denn das Tagebuch ist in einer Geheimschrift geschrieben, die Steven erst einmal entziffern muss. Nach anfänglichem Zögern setzt er sich mit dem Tagebuch auseinander , entschlüsselt sogar einen Teil der Schrift und begibt sich auf die Spuren der letzten Tage des Königs, denn die Aufzeichnungen sind von Theodor Marot, dem Assistenten des Leibarztes des Königs verfasst worden. Aber das Rätselraten geht erst richtig los, als Marot seine Leser auf eine Odyssee zu allen Bauten des Königs schickt, um dessen Schicksal zu enthüllen.
Ein rasanter Thriller , sowohl Historisch als auch in der Gegenwart . Denn der Autor schickt nicht nur die Protagonisten Steven und Sarah quer durch Bayern, immer auf der Hut vor Gangstern, sondern auch der junge Assistent schrieb seine Aufzeichnungen vor über hundert Jahren teilweise unter Lebensgefahr.
Geschickt spickt er Wahrheit mit Fiktion, Verschwörungstheorien mit Tatsachen und präsentiert eine Entschlüsselung zum Tode Ludwigs die gar nicht mal so abwegig ist. Mir haben besonders die Detailverliebtheit in Bezug auf die Schlösser des Königs und die gute Darstellung des recht eigenwilligen Monarchen gefallen. Dabei wirkt der Plot aber nicht überladen und die Spannungsbögen kommen durch geschickte Wendemanöver in der Geschichte gut zum tragen. Oliver Pötzsch versteht es seinen Leser zu fesseln und ich persönlich lese ihn immer wieder gern.
Ein besonderes Sternchen gibt es für die an den Anfang gestellte Liste aller mitwirkenden Personen. Das erleichtert mir immer das Nachschlagen, gerade wenn ich mich ans rezensieren mache.
«Die Ludwig-Verschwörung»
von einer Kundin oder einem Kunden
( 15.08.2011):
Oliver Pötzsch kann nicht nur historische Romane schreiben, sondern auch Krimis, wobei er sich dafür einen der wohl geheimnisvollsten Kriminalfälle der deutschen Vergangenheit ausgesucht hat: der mysteriöse Tod Ludwig II. Sympathische Charaktere, eine spannende Handlung, die sich zum Ende hin immer mehr steigert! Kurz: In Zukunft gerne mehr davon!!
«spannend»
von einer Kundin oder einem Kunden
( 25.07.2011):
David Lukas ist ein ein etwas weltfremder Antiquar, der München einen kleinen Buchladen führt und seine Bücher mehr liebt als die Menschen. Sein geruhsames Leben endet, als Prof. Lieberman eines Tages seinen Laden betritt. Er versteckt in zwischen Lukas Büchern ein Holzkästchen , darin Fotos, eine Locke und ein über hundert Jahre altes Tagebuch, das teilweise in einer Geheimschrift abgefaßt ist. Kurz nachdem Prof. Liebermann den Laden von Lukas verlassen hat, wird er ermordet. Lukas findet das ihm unbekannte Kästchen und ab da nimmt sein Leben eine fuliminante Wendung.
Bald merkt Lukas, dass der Verfasser des Tagebuchs ein enger Vertrauter König Ludwigs II war, der unter bisher ungeklärten Umständen zu Tode kam. Hier handelt es sich um einen Augenzeugenbericht, der die Geschichtsschreibung ad absurdum führen würde. Nicht nur geheime Sektenmitglieder sind ab da hinter Lukas her, die Polizei verdächtigt ihn des Mordes an Prof. Liebermann. Gemeinsam mit der Kunstdedektivin Sara Lengfeld macht sich Lukas daran, das Tagebuch zu entschlüsseln und das Geheimnis zu lösen, denn nur so kann er sein Leben retten.
Das Buch als historischen Roman zu titulieren finde ich etwas unpassend. Es ist Mix aus Historischem , Fiktion und einem Thriller. Der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart ist sehr gut gelungen und sorgt für einen hohen Spannungsbogen. Die Charaktere sind glaubhaft und der Kontrast zwischen Lukas etwas weltfremder Art und Saras Kaltschneuzigkeit sorgen für einige heitere Momente. Ich habe mir gut unterhalten gefühlt und hatte das Buch an einem Nachmittag durch
Welche Produkte mir außerdem gefallen haben:
Teufelsfrucht
«Auf der Spur des Märchenkönigs...»
von einer Kundin oder einem Kunden
( 29.05.2011):
Wie bereits auch die Reihe um die Henkerstochter Magdalena spielt der aktuelle Roman von Oliver Pötzsch in Bayern.
Inhalt: Dr. Prof. Liebermann wird vom König, wegen eines Buches, ermordet. Dieses konnte er vorher verstecken, aber es gibt einen Anhaltspunkt: das Antiquariat Lukas.
Steven Lukas findet in seinem Laden ein unbekanntes Kästchen. Es enthalt eine Fotografie von König Ludwig II, den Märchenkönig und ein Tagebuch von T.M in einer geheimnisvollen Kurzschrift.
Dieser sonderbare Fund verändert Stevens Leben. Er wird verfolgt, überfallen und gesucht. Mit Hilfe der Kunstdetektivin Sara Lengfeld versucht Steven das Geheimnissen um das Kästchen zu lösen und dafür geht die Reise durch sämtliche Schlösser König Ludwig II.
Meine Meinung: Für mich als Bayer war dieser Roman ein Genuss. Gespannt verfolgte ich bis zum Schluss die Suche der sympathischen Protagonisten Lukas und Sara nach der Antwort. Fasziniert von dem Hauch Magie, der sich von Seite zu Seite aufbaute, fühlte ich mich immer mehr in der Geschichte gefangen. Deshalb wunderte es mich nicht, als ich vor Augen hatte, wie Lukas am Tisch saß umgeben von Pferdedroschken, schimmernden Grotten…..
Örtliche Gegebenheiten von München bzw. Bayern erkannte ich sofort wieder und interessant fand ich die Details aus der geschichtlichen Perspektive des Tagebuchs. Obwohl ich aus Bayern stamme, gab es für mich auch viel Neues zu lesen wie und die Lust zur Auffrischung meiner Erinnerungen an die Schlösser inklusive. Das Cover gefällt mir sehr gut, da Schloss Neuschwanstein eine wichtige Station im Buch ist und einen hohen Wiedererkennungswert hat. Es wirkt durch die rote Blutstropfen und den bläulichen Dunst sehr mystisch.
Informativ fand ich auch das Glossar für Verschwörungstheoretiker und die Auswahl an Werken für Neugierige.
Fazit: Wie der Märchenkönig selbst, ist diese Buch sehr facettenreich. Eine spannende Reise auf der Spur von König Ludwig II, eine Mischung aus Krimi / Märchen und ein Reiseführer durch die schönsten Orte Bayerns.
«Der beste Krimi mit historischem Hintergrund»
von einer Kundin oder einem Kunden
( 02.05.2011):
Seit diesem sehr gut geschriebenen Krimi bin ich König Ludwig II Fan geworden! Oliver Pötzsch versteht es einfach historische Fakten mit einer Kriminalgeschichte zu verbinden, so dass man am Ende noch einiges für seine Allgemeinbildung getan hat, ohne trockene historische Bücher wälzen zu müssen.
Der Antiquar Lukas Stevens versucht das Tagebuch von Marot, dem Assistenzarzt von König Ludwig II zu entschlüsseln, um hinter das Geheimnis des Todes von diesem zu kommen. Dabei verwendet Pötzsch zum großen Teil die wirklichen Fakten und entschließt sich schließlich für eine mögliche der vielen Varianten der Todesursache König Ludwigs. Doch nicht nur Lukas und seine Partnerin Sarah versuchen hinter das Geheimis zu kommen. Es gibt auch noch die Guglmänner, die Wittelsbacher und die Erben König Ludwigs...
Dieses Buch ist einfach ein Muss für jeden, der noch nicht viel über den Märchenkönig weiß. Danach wird einfach jeder von diesem eigenartigen Menschen, der Neuschwanstein, Linderhof und Schloss Chiemsee gebaut hat, fasziniert sein. Ich war so fasziniert, dass ich mir nach dem Buch sogar Schloss Neuschwanstein angeschaut habe und das obwohl mich Geschichte bisher nie so wirklich interessiert hat. Einfach ein tolles Buch, dass ich nur jedem empfehlen kann.
«Der deutsche "Da-Vinci-Code"»
von einer Kundin oder einem Kunden
( 01.05.2011):
...ist Autor Oliver Pötzsch mit "Die Ludwig-Verschwörung" gelungen!
Eine spannende Erzählweise, nachvollziehbare Charaktere und eine stetig angezogene Spannungsschraube mit Elementen der Dan Brown-Bücher bringen den Leser mitten hinein in ein Stück deutsches Nationalgut, nämlich in die mysteriösen Geschehnisse um den Bayernkönig Ludwig II. und dessen seltsames und geheimnisumwittertes Ende.
Im Stile einer verschwörerischen Verfolgungsjagd erlebt der Antiquar Steven Lukas ein Abenteuer, dass ihn der Lösung des Rätsels sehr sehr nahe bringt.
Als Variante oder Aufklärungsversuch der realen Geschehnisse durchaus lesenswerter Action-Krimi mit viel deutschem (oder vielmehr bayrischem) Lokalkolorit ist Oliver Pötzsch ein Werk gelungen, das den internationalen Vergleich keineswegs scheuen muss!
«Suppa, Buaschi!»
von einer Kundin oder einem Kunden
( 18.04.2011):
Kruzifix! Endlich mal wieder ein spannender Roman nach meinem Geschmack, den ich in einem Zug durchgelesen habe. Und das, obwohl ich mich für den bayerischen König Ludwig II. bisher nie sonderlich interessiert habe. Spinnert, dachte ich. Zu viel Wagner, zu viel Pathos, wollte wohl selber einen auf Schwan machen... Aber: weit gefehlt. Oliver Pötzsch schafft es, mit seinem gründlich recherchierten Roman verschiedene Facetten des Bayernkönigs aufzuzeigen, die den Mythos und ein Stück deutsche Geschichte lebendig werden lassen, ohne dabei in den bekannten Klischees zu versinken. Die auf Fakten basierende, gut geschriebene fiktive Geschichte bleibt glaubwürdig, genauso wie die Charaktere. Hier stimmt einfach alles: Figuren, Story, Plot, Timing. Fazit: Suppa, Buaschi!
«Die Ludwig-Verschwörung»
von einer Kundin oder einem Kunden
( 27.03.2011):
Der Antiquar Steven Lukas findet ein verschlüsseltes Tagebuch, das ein Vertrauter von König Ludwig II.schrieb.Es sind noch andere Personen an dem Buch interessiert, gehen sogar über Leichen dafür.
Kann Steven Lukas gemeinsam mit der Kunstdetektivin Sara Lengfeld den Text entschlüsseln und somit das Geheimnis um den Tod König Ludwigs II. lüften?
Oliver Pötzsch hat es wieder einmal geschafft, einen spannenden Krimi zu schreiben, der mich bis
zur letzten Seite fesselte.
«Mord im Märchenschloss»
von einer Kundin oder einem Kunden
( 27.03.2011):
Steve Lukas findet in seinem Antiquariat ein seltsames Buch, welches er ganz sicher nicht selbst erworben hat. Hat doch der ältere Herr es heute morgen einfach ins Regal gestellt und ist dann verschwunden....
Doch was hat es mit dem Buch auf sich? In der hölzernen Kiste befinden sich ebenso Bilder und eine schwarze Haarlocke. Plötzlich erkennt Steve auf einem Bild den etwas dicklichen Mann. Es handelt sich um Ludwig den II. höchstpersönlich und dann taucht plötzlich auch noch ein sehr interessierter Mann in seinem Laden auf, der ganz zufällig auf der Suche nach alten Büchern aus Ludwigs Regentenzeit sucht. Steve gerät mitten in die geheimnisvolle Geschichte um den Tod Ludwigs hinein und stellt fest, das er mit einem alten Chiffrier-Code tatsächlich das Tagebuch des engen Vertrauten Dr. Marot entziffern kann und kommt dann der Lösung gefährlich nahe.....
Spannend, etwas waghalsig geschrieben aber in einem derart guten Stil, das die Seiten fast schon zu kurz sind! Es lebe die Wittelsbacher!
«die Ludwig-Verschwörung»
von einer Kundin oder einem Kunden
( 26.03.2011):
Der Antiquar Steven Lukas, bekommt von einem Unbekannten ein merkwürdiges Kästchen zugespielt. Sein Inhalt: Fotos, ein Tagebuch in Geheimschrift und eine Haarlocke. Auf dem Nachhauseweg wird Steven verfolgt, sein Antiquar wird verwüstet, die Polizei sucht ihn erst als Zeugen, dann als Mörder. In dieser verzwickten Situation lernt er die Kunstdetektivin Sara Lengfeld kennen, die ihm bei der Entschlüsselung des geheimnisvollsen Tagebuchs behilflich ist. Bald wird klar, dass Tagebuch schildert die letzten Tage des Märchenkönigs Ludwigs II. Endlich scheint Licht hinter dieses Jahrhunderte umfassende Geheimnis zu kommen! Doch gleich mehrere Feinde heften sich auf Stevens und Saras Fersen, eine gnadenlose Jagd beginnt. Eine Jagd um Geld, Ansehen und natürlich um das Wichtigste: Die Wahrheit!
Das Cover zeigt Schloss Neuschwanstein. Es ist eher dunkel gehalten und der Rand mit Blut eingefasst. Mysteriös, geheimnisvoll, spannend, scheint es den Leser zu locken.
Oliver Pötzsch hat einen sehr flüssigen, gut zu lesenden Schreibstil, der den Leser sofort gefangen nimmt. Er spannt einen Spannungsbogen, der kontinuierlich hoch gehalten wird und erst im krönenden Ende seinen Ausklang nimmt. Geschildert wird die Jagd nach der Wahrheit in unserer heutigen Zeit, aufgelockert mit den Tagebucheintragungen des Arztes Marot, der den Tathergang aus seiner Sicht schildert. Gekonnt verknüpft der Autor tatsächliche Geschichte mit spannender Fiktion. Man ist geneigt zu glauben, dass sich alles genau so abgespielt hat, da die Recherchen von Oliver Pötzsch sehr gut waren und dem Leser nah gebracht wurden.
Auch die Protagonisten sind sehr anschaulich beschrieben wurden. Das Buch lebt durch die stark differierenden Charaktere, heute und damals. Ich konnte ihren Handlungen folgen und diese auch nachvollziehen.
Mein Fazit: Wer sich gerne auf eine lehrreiche Abenteuerreise begibt, ist hier goldrichtig! Die Mischung aus historischem Roman und Krimi ist dem Autor hervorragend gelungen!
«Die Ludwig-Verschwörung»
von einer Kundin oder einem Kunden
( 20.03.2011):
Die Geschichte beginnt mit dem Mord an einem Professor Namens Dr. Paul Liebermann. Der Grund dafür ist ein geheimnisvolles altes Buch. Mysteriöserweise wird er von einer Person umgebracht, die aussieht wie der König Ludwig II. Bevor Prof. Dr. Liebermann erschossen wurde, hatte er noch versucht den Antiquariat Lukas zu schützen.
Stevens Antiquariat läuft nicht sehr gut. Jedoch möchte er sein geliebtes Geschäft nicht aufgeben. Steven ist gerade dabei seine neu errungenen Bücher einzuräumen, als er ein geheimnisvolles Buch im Regal findet. Das Buch stellt sich als eine Art von Schatzkästchen heraus. Als er den Inhalt des Kästchen begutachtet, tritt ein seltsamer Mann in sein Antiquariat. Der Mann macht machte Steven einen unangenehmen Eindruck und komischerweise interessierte er sich für Augenzeugenberichte aus der Zeit von König Ludwig II. Steven wunderte sich, konnte es wirklich ein Zufall sein oder wusste der Fremde von dem Inhalt des Kästchen?
Seit dem Besuch des Fremden überschlagen sich die Ereignisse bei Steven. Erst findet er das Tagebuch von Theodor Marot, dann wird er verfolgt, danach wird sein Laden durchwühlt und schließlich ist er mit der Kunstdetektivin Sara Lengfeld vor irgendwelchen Männern und der Polizei auf der Flucht.
Mit Sara versucht Steven das Geheimnis des Buches zu lösen.
Mit hat das Buch sehr gut gefallen. Das Buch war bis zum Schluss spannend. Sehr gut hat mir gefallen die einzelnen Passagen aus dem Tagebuch und die spannende Geschichte der Auflösung des Geheimnisses.
Des Weiteren gefällt mir Oliver Pötzsch Schreibstil. Dieser ist flüssig, fesselnd, angenehm und bildlich! Das Cover finde ich auch sehr ansprechend - in der Buchhandlung wäre es mir bestimmt deswegen aufgefallen.
Toll fand ich auch die Karten am Anfang des Buches und das kleine Glossar für Verschwörungstheoretiker am Ende des Buches.
Ein sehr gelungenes Buch!!! Ich kann es nur weiter empfehlen.
«Noch ein Märchen über den Märchenkönig gemurmelt»
von einer Kundin oder einem Kunden
( 16.03.2011):
Jeder würde gerne einen König als Vorahnen haben. Nicht jeder aber, der ein Nachkomme des Königs ist, weiß davon Bescheid.
Mit dem Leben und besonders mit dem Tod des Märchenkönigs Ludwig II. sind viele Geheimnisse verbunden, es tauchen immer wieder neue Theorien, Vermutungen und Mutmaßungen auf.
Der Münchner Antiquar Steven Lukas bekommt rein zufällig ein geheimnisvolles Kästchen mit einem Tagebuch aus dem 19. Jahrhundert in seine Finger. Als er das Büchlein aufschlägt, kann er noch nicht ahnen, wohin ihn diese Geheimnisse führen werden. Sonst hätte er vielleicht das Tagebuch auf der Stelle zurückgegeben, vor allem weil so viele (und nicht immer nur gute) Leute es haben wollen. Es beginnt eine gefährliche Schnitzeljagd.
Auf Stevens Seite steht die schöne Sara, aber steht sie wirklich für ihn? Hin und wieder gibt es Andeutungen, sie könne auch zu den Stevens Verfolgern gehören. Und auch freiwillige Helfer sind sie wahre Königsfreunde oder handeln sie nur aus eigenem Interesse? Das alles wird natürlich am Ende zu allem Guten erklärt, aber der Autor macht es spannend. Er hat die historischen Hintergründe und die aktuelle Krimi-Handlung gut vermischt. Die Fakten aus dem Leben Ludwigs II. sind interessant, genau so wie die heutige damit verbundenen Tatsachen, wie z.B. dieser Guglmänner-Orden (wenn auch etwas übertrieben, aber mit Humor). Sehr hilfreich sind jedoch das kleine Glossar für Verschwörungstheoretiker und die Karten und Pläne von den beschriebenen Orten. Das macht übrigens Lust, diese berühmten Schlösser (noch mal) zu besuchen.
Die bayrische Authentizität des Romans muss auch noch erwähnt werden. Vielleicht nicht für alle Nicht-Bayern verständlich, aber diese Liebe zu dem Kini existiert hier doch auch heute, die von dem Autor liebevoll bemalten Bilder sind keineswegs unglaubhaft.
Was mich beim Lesen allerdings ziemlich störte, war die besondere Vorliebe des Autors zum Wort murmeln. Die im Buch handelnden Personen reden kaum, sie sprechen fast nicht, sie schreien nicht, sie flüstern auch nie. Sie murmeln nur. Das Wort kommt auf jeder Seite vor, und sogar mehrmals. Als ob Herr Pötzsch keine weiteren Synonyme finden könnte. Eigentlich schade, weil sein Stil mir insgesamt gut gefallen hat, er ist lebendig und abwechslungsreich, der Roman liest sich schnell und flüssig. Die zwei Stränge (damals, im Tagebuch, und heute, in unserer Zeit) sind bewusst wie von zwei verschiedenen Leuten geschrieben, den sprachlichen und inhaltlichen Unterschied hat der Autor ganz gut erfasst und wiedergegeben, das ist ihm gut gelungen.
Die Spannung der Geschichte lässt den Leser das Buch kaum beiseite legen, bis die letzten Seiten gelesen werden. Obwohl manche Passagen nicht sehr wahrheitsgetreu, unrealistisch und gar märchenhaft erscheinen, ist das Buch fesselnd und lesenswert. Genau die richtige Märchengeschichte über den Märchenkönig. Sehr zu empfehlen!
«Sehr lesenswert»
von einer Kundin oder einem Kunden
( 15.03.2011):
Im Vorwort stimmt Oliver Pötzsch auf den Inhalt des Buches ein. Es geht um den den mysteriösen Tod des bayerischen Königs Ludwig II., an dessen offizieller Version bis heute Zweifel besteht.
Im Prolog konfrontiert uns der Autor mit einer Person, die einen Königsmantel trägt und sich König nennt. Dieser König befindet sich im Jahr 2010 in der Nähe von München und hat den Geschichtsprofessor Paul Liebermann in Gewahrsam. Dieser soll das Geheimnis eines 100 Jahre alten Buches verraten. Als Liebermann das ablehnt, wird er vom König getötet.
Dann lernen wir den Antiquariatsbesitzer Steven Liebermann kennen, einen gebürtigen Amerikaner. Er trinkt gerade gemütlich Tee und betrachtet seine Bücher. An diesem Tag bekommt Steven Besuch von mysteriösen Fremden. Immer geht es um den Märchenkönig. Da entdeckt Steven inmitten seiner Schätze ein ihm unbekanntes Kästchen mit einem besonderen Buch, in geheimer Schrift verfasst. Enthält es Momentaufnahmen, die kurz vor König Ludwigs Tod aufgezeichnet wurden? Steven ahnt noch nicht, dass dieses Buch sein Leben verändern soll. Auf dem Heimweg wird er von Unbekannten verfolgt und am nächsten Tag steht er vor seinem zerstörten Geschäft. Kurz darauf wird Steven von einer jungen Frau aufgesucht, die sich als Kunstdetektivin Sarah Lengfeld vorstellt und angeblich die Nichte von Professor Lieberman ist. Beiden ist schnell klar, dass jemand das Buch in seinen Besitz bringen möchte, koste es, was es wolle. Es gibt nur eine Möglichkeit, die Geheimschrift muss entschlüsselt werden. Dazu suchen sich die beiden Verbündete und begeben sich zu den Schlössern des Märchenkönigs. Ein sehr gefährliches Unterfangen, wie sich bald herausstellt.
Ein großartiger historischer Thriller, der Oliver Pötzsch da gelungen ist. Der flüssige Schreibstil, die lebendigen Schilderungen und die vielseitigen Charaktere der Protagonisten ziehen mich sofort in Bann. Es wird von Beginn an Spannung aufgebaut, die sich kontinuierlich steigert und erst mit dem Ende des Buches einen wahrhaft krönenden Abschluss findet. Das Buch besticht durch rasante, immer neue Wendungen, die der Leser beim besten Willen nicht vorhersehen kann. Am Schluss des Buches wird klar, welche Absichten die handelnden Personen verfolgen. Eine Ausnahme davon bildet nur Steven, aber auch auf ihn wartet ein Überraschung.
Ich glaubte, mich in seinem Antiquariat zu befinden und hätte am liebsten darin gestöbert. Sehr gern habe ich Sarah und Steven auf ihrer Reise durch die herrliche Alpenlandschaft begleitet. Die Schlösser des Märchenkönigs habe ich bildlich vor mir gesehen.
Auch das Nachwort des Buches und das sich anschließende Kleine Glossar für Verschwörungstheoretiker sind dem Autor gut gelungen. Das etwas düster wirkende Cover passt wunderbar zum Titel des Buches, welches ich allen Fans historischer Thriller nur unbedingt empfehlen kann.
«Auf den Spuren des Märchenkönigs Ludwig II»
von einer Kundin oder einem Kunden
( 10.03.2011):
Paul Liebermann versteckt scheinbar zufällig ein kleines Holzkästchen mit brisantem Inhalt im Antiquariat des altmodischen und eher eigenbrödlerischen Steven Lukas. Kurz darauf wird Herr Liebermann ermordet aufgefunden. Als Steven das Kästchen durch Zufall entdeckt, öffnet er es neugierig. Es beinhaltet u.a. ein mehrfach verschlüsseltes Tagebuch des Theodor Marot, einem Vertrauten des Märchenkönigs Ludwig II. Gespannt , was es damit auf sich hat , macht sich der Antiquar daran, es zu entschlüsseln. Kaum ist es in seinem Besitz, fühlt er sich von zwielichtigen Gesalten verfolgt. Er kommt rasch zu dem Schluss, dass es ein lang gehütetes Geheimnis bergen muss. Aber was ? Die Entschlüsselung gestaltet sich schwieriger als erwartet.
Dann taucht Sara , die angebliche Nichte von Paul Lieberman , bei Steven auf und bietet ihm überzeugend ihre Hilfe bei der Entschlüsselung an. Aber nicht nur diese beiden sind an dem Tagebuch interessiert. Immer mehr Personen haben anscheinend ein sehr starkes Interesse daran, dass alte Buch in ihren Besitz zu bringen. Aber warum ? Wer sind sie? So beginnt eine atemberaubende, skrupellose Jagd durch München und Umgebung, quer durch die vom König errichteten Schlösser. Und es wird für Steven immer schwieriger zu unterscheiden, wer ist gut und wer ist böse, wem kann er noch vertrauen ?
Je weiter die Lösung des Rätsels fortschreitet, desto mehr kommen bei Steven auch lange verdrängte Erinnerungen an seine Kindheit zurück. Es gibt scheinbar einen Zusammenhang mit diesem rätselhaften Tagebuch.
Das Buch ist sehr spannend geschrieben und liest sich flüssig. Inhaltlich gibt es auch die ein oder andere überraschende Wendung. Die Charaktere sind abwechslungsreich und überzeugend gestaltet und die Informationen über Ludwig II scheinen gut recherchiert. Die Mischung aus historischem Kriminalfall und spannendem Thriller in der Gegenwart ( dieser Teil überwiegt ) hat mir gut gefallen. Und ich war bis zum Ende auf die Lösung des Rätsels gespannt.
Der Anfang des Buches hat mich zunächst etwas irritiert, da ich mich gefragt habe, was hat ein König aus der Vergangenheit in der Gegenwart zu suchen und das auch noch ganz modern mit Handy etc. Aber auch das klärt sich am Ende auf.
Alles in allem ein abwechslunsreicher, lesenswerter Roman bzw. Krimi.
«Die Linie des Königs steht auf dem Spiel»
von einer Kundin oder einem Kunden
( 04.03.2011):
Bevor Oliver Pötzsch seine spannende Erzählung beginnt, stimmt er den Leser mit der offiziellen Version des geheimnisvollen Todes von Ludwig II. auf die folgende Handlung ein. Durch zahlreiche Ungereimtheiten ranken sich bis heute mysteriöse Vermutungen um die tatsächlichen Ereignisse. Überlieferte und belegbare Details mischen sich mit der künstlerischen Freiheit des Autors und bilden so eine interessante historische Hintergrundkulisse für "Die Ludwig Verschwörung".
Der historische Thriller wird in zwei Handlungssträngen erzählt. In der Gegenwart begleitet man den Antiquar Steven Lukas und die Kunstdetektivin Sara Lengfeld bei der Entschlüsselung des geheimnisvollen Tagebuchs. Dazu müssen die beiden zu den Märchenschlössern reisen, um dort nach den versteckten Hinweisen des Tagebuchverfassers zu suchen. Am Anfang des Buchs befindet sich recht umfangreiches Kartenmaterial. Dadurch kann man die zurückgelegten Entfernungen einschätzen und sich an den beschriebenen Handlungsorten orientieren.
Die Abschnitte aus dem Tagebuch führen den Leser in die Vergangenheit. In der Ich-Form schildert Theodor Marot sein aufregendes Leben im näheren Umfeld des legendären Königs. Marot steht treu zu Ludwig II. und versucht ihm, trotz aller Widrigkeiten, ein ergebener Diener und Freund zu sein. Mit seinem verschlüsselten Tagebuch beweist er diese Treue über den Tod hinaus. Denn es enthält ein Geheimnis von ungeheurem Ausmaß, das unter keinen Umständen in die falschen Hände gelangen darf. Die Wichtigkeit der verschlüsselten Botschaft ist beim Lesen spürbar. Da das Geheimnis erst kurz vor Schluß gelüftet wird, bleibt die Handlung durchgehend spannend.
Die Handlungsorte, in der Vergangenheit und in der Gegenwart, werden detailliert geschildert, sodass man in die Erzählung eintauchen kann. Gebannt verfolgt man die dramatischen Ereignisse und gerät in den Sog der Handlung. Die Erzählstränge wechseln oft an entscheidenden und dementsprechend spannenden Stellen, sodass es unheimlich schwer fällt sich von der Handlung zu lösen. Unterstützt wird dieser Effekt durch einen lebendigen und angenehm lesbaren Schreibstil. Man fiebert mit den jeweiligen Protagonisten mit und fliegt dabei förmlich über die Seiten. Die beiden Hauptprotagonisten könnten kaum unterschiedlicher sein, dennoch wirken beide sehr lebendig und ihre Eigenarten liebenswert.
"Die Ludwig Verschwörung" konnte mich durch eine durchgehend spannende Handlung, lebendige Protagonisten und eine interessante Hintergrundkulisse überzeugen. Das enthaltene Kartenmaterial, die ausführlichen Nachworte und das Glossar für Verschwörungstheoretiker runden das gelungene Leseerlebnis ab. Hier wird man mit zusätzlichen Hintergrundinformationen versorgt und kann seine eigenen Theorien entwickeln. Ich werde das Buch noch lange in Erinnerung behalten und vergebe vier von fünf Sternen.
«Ist der Märchenkönig zurück?»
von einer Kundin oder einem Kunden
( 27.02.2011):
Ist es wirklich DER König mit dem wir es hier zu tun haben? Ist es ein Zeitreisender oder ein Verrückter? Möglich ist alles. Der Einstieg zu diesem Roman liest sich sehr spannend und läßt vielerlei Schlüsse zu. Schön auch die Beschreibung des Antiquariats und seines Besitzers. Man glaubt mitten im Laden zu stehen. Ich bin nicht so ein Krimi Fan aber dieser Roman bietet zwei Geschichten, die sehr gut erzählt sind. Auch überraschende Wendungen geben dem ganzen Stoff zustätzliche Spannung. Es gibt Entwicklungsmöglichkeiten in viele Richtungen. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Was mir hier besonders auffällt wie interessant das Stadtviertel und die Menschen geschildert werden, das wird bei manchen Autoren oft langweilig.
«Märchenhafte Schnitzeljagd»
von einer Kundin oder einem Kunden
( 26.02.2011):
Das Buch hielt was die Leseprobe versprach. Die Geschichte nimmt einen gleich gefangen, reißt einen mit und lässt einen vorerst auch nicht mehr los. Mir gefiel die spannungsgeladene Geschichte, die von allem ein bißchen hat. Mit den Hauptfiguren geht es auf Entdeckungs- und Verfolgungsjagd, Rätsel müssen geknackt und gelöst werden, man erweitert sein Wissen und hat plötzlich Lust Urlaub in Bayern zu machen. Der Roman war von Anfang bis Ende lesenswert und ich mochte das Buch nicht eher aus der Hand legen, bis ich alles in Erfahrung gebracht hatte. Ich habe mich bislang mit Ludwig II. nie näher beschäftigt, aber durch den Roman wurde mein Interesse geweckt und jetzt würde ich mir die Schauplätze und Schlösser gerne mit eigenen Augen ansehen.
Allerdings ist die Bezeichnung Historischer Thriller auf dem Cover war ein wenig irreführend und mir nicht ganz klar, denn es ist kein reiner historischer Thriller, sondern spielt vielmehr in der Neuzeit und nur durch persönliche Aufzeichnungen geht es zurück in die Vergangenheit.
Ich kann den Thriller uneingeschränkt weiterempfehlen. Er bereitet viele vergnügliche und unterhaltsame Lesestunden.
«Die letzten Tage des Märchenkönigs »
von einer Kundin oder einem Kunden
( 24.02.2011):
Mit diesem vierten Buch ist dem Autor wirklich ein Meisterstück gelungen. Die Geschichte ist sehr flüssig geschrieben und die Spannung steigert sich von Seite zu Seite. Der Leser erfährt auch einiges über das Leben, von Ludwig II. Das Kopfkino ist bei mir sofort angesprungen. Steven habe ich von Anfang an ins Herz geschlossen. Die Figuren sind sehr gut beschrieben. Lesegenuss pur. Dieses Werk kann ich mit gutem Gewissen empfehlen.
«Die Menschheit braucht Geheimnisse!»
von einer Kundin oder einem Kunden
( 17.02.2011):
...und Oliver Pötzsch! Nach den drei Henkerstöchter-Krimis liefert dieser nun einen historischen Thriller ab - und auch dieser ist packend und überzeugend geschrieben, das Lesen ein wahrer Genuss! Und ein Beweis dafür, dass doch das Leben die besten Geschichten schreibt...
Was in dem Buch, in dem das Mysterium des Todes von Ludwig II. (und dem Irrenarzt von Gudden) neu oder besser gesagt anders aufbereitet betrachtet wird, gleich positiv auffällt, sind die Übersichtskarten und Personenaufstellungen wie auch schon in Pötzschs Henkerstochter-Büchern. So kann man in einem etwas komplizierteren Fall noch einmal nach vorne blättern und nachsehen, wer nun genau wer ist.
Der Antiquar Steven liebt und lebt für seine Bücher, so dass auch ihn die Faszination des rätselhaften Tagebuchs des (fiktiven) Marots packt. Gemeinsam mit Sara macht er sich auf, die Rätsel um den Tod des Kini zu lösen. Selbstverständlich sind die beiden aber nicht die einzigen, die ein (wie auch immer geartetes) Interesse an der Aufdeckung (oder Verheimlichung?) der näheren Todesumstände haben, so dass packende Situationen mit beängstigenden Schilderungen entstehen.
Die Geschichte an sich hört sich in vielen Teilen des Buchs unrealisistisch an - Oliver Pötzsch weist aber auch im Anschluss an das Buch darauf hin, was nun genau erfunden und was historisch überliefert ist. Auch das fand ich sehr gut und hat mich neugierig auf mehr über Ludwig II. gemacht (aber dafür ist die umfangreiche Literaturliste am Ende des Buchs ja auch gedacht).
Pötzsch ist seinem leicht flapsigen Schreibstil treu geblieben, die Figuren sind aber nicht ganz so liebevoll gezeichnet wie bei der Henkerstochter. Dennoch leidet und liebt man mit ihnen mit. In Gedanken bin ich (zumindest bei den Orten, an denen ich schon einmal war) mit Steven und Sara aber auch Marot mitgereist, und die Beschreibung der Örtlichkeiten ist Pötzsch wiedereinmal fantastisch gelungen. Das Buch ist also nicht nur locker und leicht in einem Rutsch durchzulesen, es macht auch Hunger auf mehr und auf den Besuch der vier Schlösser - so dass jeder das Geheimnis um den Märchenkönig selbst ergründen kann.
Ein tolles Buch über einen Mythos, den wohl weiterhin die Gerüchte wie Nebelschwaden die Türme von Neuschwanstein umgeben werden!
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