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Föhn mich nicht zu Aus den Niederungen deutscher Klassenzimmer. Originalausgabe
von Stephan Serin
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- Erschienen: 01.09.2010
- Versandfertig innert 1-2 Werktagen.
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Erschienen bei: Rowohlt Taschenbuch
- Aus der Reihe: «rororo Taschenbücher»
- ISBN-10: 3-499-62670-5
- Einband: Taschenbuch, m. Illustrationen von Ulrich Scheel
- Seitenzahl: 255
- Gewicht: 225 g
- Sprache(n): Deutsch
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Kurzbeschreibung zu "Föhn mich nicht zu"
Die Leiden eines jungen Lehrers-Intelligent, ironisch, witzig! Um permanentes Chaos im Klassenraum zu vermeiden, muss den Schülern von der ersten Minute an klar sein, wer im Unterricht der Boss ist. In meiner siebten Klasse war das Murat. Aber danach kam gleich ich, denn ich war mit Murat befreundet. Liebevoll mal als Bonsai, mal als Nabelküsser bezeichnet, versucht Stephan Serin vor seiner Klasse zu bestehen. In amüsanten Geschichten erzählt er von den täglichen Windmühlenkämpfen, seinen Schülern etwas beizubringen, und beschreibt den ganz normalen Wahnsinn in deutschen Klassenzimmern - mit viel Sprachwitz und Selbstironie.
Portraits
Stephan Serin: Stephan Serin wurde 1978 in Ostberlin geboren. Nach seinem Abitur studierte er Französisch und Politische Bildung auf Lehramt in Potsdam und Pau, Frankreich, zwei Fächer mit den deutschlandweit schlechtesten Einstellungschancen für Pädagogen. Seit dem Jahr 2000 ist er festes Mitglied der Berliner Lesebühne «Chaussee der Enthusiasten». Wenn Stephan Serin nicht schreibt oder liest, arbeitet er als Lehrer oder versucht, seine Kinder zu erziehen.
Bewertung unserer Kunden
Kundenbewertung:
Durchschnitt aus 8 Bewertungen:
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«Realität "Klassenzimmer"»
von einer Kundin oder einem Kunden
( 13.04.2012):
In diesem äußerst lustig geschriebenen Roman erzählt der Autor aus seiner Zeit als Referendar und schildert seine ersten Erfahrungen als junger Lehrer: Nach dem Studium ist er zunächst noch hoch motiviert die Welt zu verändern und alles richtig zu machen. Doch schon schnell merkt er, dass in der Realität im Klassenzimmer ein anderer Wind weht und schraubt seine Ansprüche langsam und widerwillig zurück. Er lernt, sich dem Niveau der Schüler anzupassen und sie da abzuholen wo sie stehen und ihnen wenigsten ein bisschen was vom Lehrstoff beizubringen.
Es ist einfach köstlich zu lesen, mit welch spitzem Humor und teils auch sehr ironisch Serin seine ersten Erfahrungen als Lehrer schildert. Für mich als Leser ist es aber auch erschreckend zu lesen, was teils in deutschen Schulen vor sich geht. Auch wenn vieles sicherlich überspitzt dargestellt ist, so lässt es trotzdem die Alarmglocken schrillen. Wenn diese Generation erstmal in die deutschen Betriebe zur Ausbildung geschickt wird, wirds auch für uns in der Wirtschaftlustig werden. Dieses Buch sagt sehr viel über die Entwicklung und den Stand unserer Gesellschaft aus ...
«Das ist die schonungslose Wirklichkeit!»
von einer Kundin oder einem Kunden
( 09.08.2011):
Sechs Jahre nach meinem Referendariat als Grundschullehrerin habe ich mich zu 100% zurückversetzt gefühlt. Man hätte nur meinen Namen und die Schulart austauschen müssen. Trotzdem das Buch lustig und ironisch geschrieben ist und ich teilweise Tränen gelacht habe und mich garnicht mehr einkriegen konnte, ist das die Realität in Deutschland, auch wenn es für Außenstehende eher unwahrscheinlich erscheint. Es war auch für mich die schlimmste Zeit meines Lebens. Sollten vor allem Leute lesen, die wissen wollen, wie "leicht" es ist durch diese Ausbildung zu kommen. Es ist alles die bittere Wahrheit, von subjektiver Bewertung völlig unqualifizierten Seminarleitern, die selbst keine Ahnung von irgendetwas haben und selbst den schlechtesten Unterricht aller Zeiten geben, (teilweise) lustlosen "Altlehrern", die der Schulleiterin ständig nur in den A... kriechen und null Verständnis und Einfühlungsvermögen für die Schüler haben, bis hin zu den unendlichen Vorbereitungen in der Nacht, die dann beim Unterrichtsbesuch heruntergemacht werden. Ich glaube das war für Stephan Serin seine Art psychisch diesen Weg zu verarbeiten. Es hat auch mir geholfen! Ist mir auch völlig klar, dass ein "Altlehrer" es so schlecht bewertet hat. Denn Selbstreflexion kann man von solchen Leuten nicht erwarten.
Unbedingt lesen!!!!
«Junglehrer,aufgemerkt!»
von einer Kundin oder einem Kunden
( 25.05.2011):
Wer immer schon mal wissen wollte,was einem Referendar so alles widerfährt,der greife zu dieser Lektüre.Schonungslos wird offenbart,was in deutschen Klassenzimmern von Nord bis Süd abgeht.Zum Brüllen komisch.Mich persönlich würde interessieren,ob man nach den Erfahrungen wirklich noch Lehrer werden möchte!
«Ein Buch zum Schmunzeln...»
von einer Kundin oder einem Kunden
( 20.04.2011):
Wer schon immer einmal einen Einblick in den Alltag eines Referendars erhalten wollte und die Schule mal aus Lehrersicht betrachten möchte, hat mit diesem Buch die Möglichkeit. Stephan Serin erzählt auf sehr amüsante Weise von seinem Leben als Referendar. Hierbei beschränkt er sich nicht nur auf den Schulalltag, sondern berichtet an der einen oder anderen Stelle auch von seinem Privatleben. Ein Buch, welches jeden Leser an vielen Stellen schmunzeln lässt.
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«Witziges Buch über das Lehrerdasein»
von einer Kundin oder einem Kunden
( 31.03.2011):
Ein Buch, das vor allem Lehramtsstudenten und Referendare zum Lachen bringen wird. Auf eine sehr sarkastische, aber lustige Weise berichtet Stephan Serien über die "schlimmste Zeit seines Lebens" - das Referendariat.
«Was ist daran komisch?»
von einer Kundin oder einem Kunden
( 05.02.2011):
Selten habe ich bei einem als humorvoll angepriesenen Buch so wenig schmunzeln können. Das mag daran liegen, dass ich selbst seit über 30 Jahren Lehrer bin und einen derartigen Referendar, permanent in den Hintern getreten hätte. Komische Situationen, die auch noch humorvoll dargestellt sein sollen, kann ich kaum finden. Enttäuschend. Da lob' ich mir die Winterkartoffelknödel!!!
«Witzige Darstellung trauriger Realitäten»
von einer Kundin oder einem Kunden
( 27.10.2010):
Beim Lesen eher lustig. Je länger man nachdenkt um so trauriger wirkt es. Zeigt es doch die Spaltung unserer Gesellschaft und das Versagen unserer Politiker und des Bildungssystems im Ganzen.
Das traurige: Es spielt sich nicht etwa in Hauptschulen ab sondern an Berlioner Gymnasien.
Das Buch und jeder kann sich "Fehlende Akademiker in Deutschland" und "G8" zusammenreimen.
Schade, dass dieses Buch nicht die gleiche explosive Kraft anderer aktueller Autoren hat. Das Thema wäre dazu allemal geeignet.
«Amüsant für Lehrer und andere Stressgeplagte»
von einer Kundin oder einem Kunden
( 05.10.2010):
Nachdem ich in der DB Zeitung den kurzen Auszug aus diesem Buch gelesen hatte, war klar, dass ich den Rest auch noch lesen möchte, denn vor allem die Sprache und Wortwahl der Menschen mit Migrationshintergrund ist sehr lustig beschrieben. Das Buch ist humorvoll und insgesamt recht kurzweilig und eignet sich auch besonders gut als Geschenk für Referendare.
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