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Die Erfindung der Violet Adams von Lev Rosen

Die Erfindung der Violet Adams
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  • Gebundene Ausgabe
  • Erschienen: 08.03.2012
  • Versandfertig innert 1-2 Werktagen.
  • Erschienen bei: Egmont INK
  • ISBN-10: 3-86396-031-9
  • Einband: gebunden,
  • Seitenzahl: 560
  • Gewicht: 937 g
  • Sprache(n): Deutsch

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Kurzbeschreibung zu "Die Erfindung der Violet Adams"



London, 1883: Im Zeitalter des Fortschritts halten Erfindungen wie Luftschiffe und Roboter die Welt in Atem. Violet ist selbst ein Ingenieursgenie. Schon immer war es ihr Traum, am berühmten Illyria-Institut zu studieren. Aber das ist den Männern vorbehalten, da von jungen Damen in erster Linie erwartet wird, ihr hübsches Aussehen zur Schau zu stellen anstatt sich den Kopf über mathematische Formeln zu zerbrechen. Kurzerhand schlüpft Violet in die Rolle ihres Zwillingsbruders und wird an der Eliteschule angenommen. Ihr falsches Spiel bringt bald schon seine Tücken mit sich, vor allem, als sie den charmanten Grafen Ernest kennenlernt. Dazu gesellen sich noch größere Gefahren für Violet: In Illyrias geheimen Laboren treiben vom Ehrgeiz zerfressende Wissenschaftler ihr Unwesen. Die Gier nach Macht lässt sie vor nichts zurückschrecken ...


Autorenportrait

Lev AC Rosen wurde an einem 13. April geboren. Gerne erzählt er, dass es Freitag, der 13. gewesen ist, in Wirklichkeit war es aber ein Montag. Er wuchs in Manhattan auf und hat am Oberlin College in Ohio Kreatives Schreiben und Englisch studiert. Danach kehrte er, so schnell er konnte, nach Manhattan zurück. DIE ERFINDUNG DER VIOLET ADAMS ist Levs erster Roman.

Portraits

Lev Rosen: Lev Rosen wuchs in Manhattan auf und hat am Oberlin College in Ohio Kreatives Schreiben und Englisch studiert.

Bewertung unserer Kunden

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 «Steampunk»  von einer Kundin oder einem Kunden (19.01.2013):

Dieses Buch spielt in London 1893. Violet ist kein typisches Mädchen. Sie interessiert sich sehr für Mathematik und Technik. Das ist natürlich für eine Frau nicht üblich, schon gar nicht zu so einer Zeit. Als Violets Vater verreist ergreift sie diese Chance und gibt sich als ihren Zwillingsbruder Ashton aus. Sie bewirbt sich an einer „Fachschule“ und wird sofort aufgenommen! Doch wie lange wird sie dieses Versteckspiel durchhalten können? Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen! Der Schreibstil ist spritzig und spannend mit vielen detaillierten Beschreibungen. So kann man sich alles bildlich vorstellen!

 «Super ;)»  von einer Kundin oder einem Kunden (13.06.2012):

Der Schreibstil von Rosen passt nicht immer ins 19. Jahrhundert, was mich aber nicht gestört hat, da er trotzdem sehr flüssig ist und sich angenehm lesen lässt. Das einzige, was manchmal verwirrend ist, ist, dass die Autorin zwischen den Figuren hin und her wechselt, aber immer aus der Er/Sie/Es – Perspektive erzählt. Wenn man dann nicht erkennt, wo sie zu einer anderen Person springt, kann es schwierig werden, gerade wenn sie von Violet, die als Ashton verkleidet ist, zum echten Ashton springt. Aber ich fand das eigentlich gar nicht so schlecht, den ich musste mich endlich mal wieder richtig konzentrieren um den Roman zu lesen.
Jetzt aber mal zu den Charakteren:
Violet ist eine nicht sehr damenhafte junge Frau von 17 Jahren, die eindeutig genial ist. Ihr Problem ist, dass im 19. Jahrhundert Frauen nun mal unterdrückt werden und nur an wenigen Universitäten zugelassen sind. Violet weiß sich aber zu helfen: Sie und ihr Bruder hecken einen Plan aus und sie nimmt seine Identität an. So kommt sie nach Illyria. Violet ist sehr aufgeschlossen und sieht alles in Welt wie ihre Mechanik. So hat ihrer Ansicht nach jeden den perfekten Partner, so wie Zahnräder. Und Blumen sind mathematische Formeln. Violet ist selbstbewusst und weiß was sie will, deshalb kann sie sich auch meistens durchsetzten. Natürlich ist sie mindestens dreimal so genial wie selbstbewusst, was auch fast jeder weiß. Ich mochte Violet, im Laufe des Buches macht sie auch eine Veränderung durch, denn sie lernt es sogar zu schätzen, dass sie eine Frau ist. Violet war für mich eine tolle Hauptperson, denn sie hat Einfallsreichtum, ist klug, und selbstsicher. Sie versteckt sich hinter niemandem und will auch nicht, dass ihr jemand hilft. Sie kann aber auch weich und lieb sein und sie hängt sich in eine Sache voll rein, wenn sie entschieden hat, dass diese Sache es wert ist.
Ernest, der Duke von Illyria ist auch eine interessante Person. Er steht im Schatten seines genialen Vaters, denn Ernest arbeitet nicht an riesigen Projekten wie sein Vater, stattdessen führt er die Schule sehr gut und überlegt auch die Schulrichtlinien zu ändern, so dass auch Mädchen zugelassen werden. Er ist trotzdem nicht weniger genial, als sein Vater, nur hat er sein Leben besser im Griff und entwickelt keine Machtfantasien, und durch Violet hängt er sich sogar in ein richtiges Projekt rein: Er will ein Raumschiff entwickeln, was er auch mit Violets Hilfe als unverkleidete Violet tut. Der Dukle mag und liebt Violets Genialität und sie gibt ihm auch unverkleidet Impulse in die richtige Richtung, was das ganze Buch praktisch noch verwirrender macht. Aber der Duke sorgt sich auch sehr um Personen, die ihm nahestehen. Insgesamt kann man sagen, dass der Duke eine sehr leidenschaftliche Person ist. Er liebt zudem noch das Gärtnern und zeigt Violet, dass Blumen wunderschön sein können.
Insgesamt kann man sagen, dass die Personen wunderbar dreidimensional gestaltet sind und sich alle entwickeln: Sie alle verändern sich im Laufe des Buches, ohne aber ihre Persönlichkeit zu verlieren.

 «Humorvoller Rollentausch»  von einer Kundin oder einem Kunden (15.04.2012):

Meine Meinung:
Als Violets Vater zu einer Konferenz nach Amerika aufbricht, wo er zudem noch 1 ganzes Jahr bleiben möchte, sieht diese ihre große Chance gekommen. Sie bewirbt sich unter dem Namen ihres Zwillingsbruders Ashton an der berühmten Eliteakademie Illyria in London. Die Plätze an Illyria sind nur Männern vorbehalten und so hat Violet den Plan sich als Ashton zu verkleiden. Sie ist sich des Risikos bewusst, denn wenn ihr Betrug auffliegt droht ihr sogar der Galgen. Violet nimmt es auf sich, denn sie möchte nicht mehr nur im Keller an ihren Erfindungen tüfteln.
Ihre Bewerbung gibt Violet noch als Frau ab und trifft dabei auf den Schulleiter, den Duke von Illyria. Zwischen den beiden ist etwas, was sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht beschreiben lässt.
Violets Aufnahme klappt und auch Jack, ein Bekannter, wird genommen. So muss Violet sich das Zimmer wenigstens nicht mit einem Fremden teilen.
Violets Plan bürgt jede Menge Hürden, egal ob komische oder gefährliche und dann kommt auch noch die Liebe mit ins Spiel …

„Die Erfindung der Violet Adams“ ist Lev A. C. Rosens Debütroman. Es ist eine herrliche faszinierende Geschichte, die im London von 1883 spielt.
Die Beschreibungen der Stadt zu dieser Zeit sind einfach wunderbar. Man fühlt sich als Leser in die Vergangenheit zurückversetzt.
Die Wissenschaft nimmt einen sehr großen Teil des Buches ein, doch es wirkt zu keiner Zeit zuviel. Im Gegenteil, man hat als Leser großen Spaß daran sich seine eigenen Gedanken zu den Erfindungen zu machen.

Die Protagonistin Violet ist eine junge Frau, die sich unbedingt beweisen möchte. Dafür geht sie ein hohes Risiko ein und bewirbt sich an einem Männerinternat. Sie war mir von Anfang an sympathisch und ich konnte ihre Handlung gut nachvollziehen.
Ihr Zwillingsbruder Ashton steht voll und ganz hinter ihr und deckt ihren Plan.
Auch Jack hilft Violet und so hat sie in einer ihr unbekannten Welt zwei Verbündete.

Neben den Protagonisten, die im Handlungsverlauf eine ziemliche Wandlung durchmachen, kommen noch sehr viele weitere Charaktere vor, so dass die Handlung manchmal etwas komplex ist. Es fällt jedoch zu keiner Zeit schwer der Handlung zu folgen.
Aufgelockert wird alles durch die geheimnisvolle Atmosphäre, durch Violets Rollentausch und durch etwas Romantik. Alles fügt sich wunderbar zusammen, wirkt stimmig.

Der Schreibstil des Autors ist flüssig und humorvoll. Die detaillierten Beschreibungen von zum Beispiel den Erfindungen unterstützen angenehm das Kopfkino beim Lesen.

Die Handlung ist von Beginn an recht spannend und die Spannungskurve bleibt bis zum Schluss konstant hoch.
Das Ende ist in sich geschlossen und mündet in einem actionreichen Showdown, der von einem Happy End abgelöst wird.

Fazit:
„Die Erfindung der Violet Adams“ von Lev A. C. Rosen ist ein wirklich faszinierendes Jugendbuch.
Es ist spannend aber auch humorvoll, einfach absolut lesenswert.

 «Riskanter Rollentausch»  von einer Kundin oder einem Kunden (30.03.2012):

London, 1883: Erfindungen wie Luftschiffe und Roboter halten die Welt in Atem. Die 17jährige Violet Adams ist selbst Erfinderin und wünscht sich nichts sehnlicher, als an der berühmten Illyra-Akademie zu studieren. Doch die Akademie ist nur Männern vorbehalten. Um trotzdem angenommen zu werden, nimmt sie mit Hilfe ihres Zwillingsbruders Ashton dessen Identität an. Doch als Mann verkleidet zu studieren, ist nicht die einzige Gefahr, die auf Violet lauert. Denn nicht alle Schüler wollen mit ihrem Genie etwas Gutes erschaffen. Zusammen mit ihren Freunden kommt sie einer unheimlichen Verschwörung auf die Spur...

Lev AC Rosen ist mit "Die Erfindung der Violet Adams" ein fulminanter Debütroman gelungen. Die Beschreibungen Londons im viktorianischen Zeitalter sind dem Autor wunderbar gelungen. Der Leser fühlt sich sogleich in die Vergangenheit zurückversetzt. Die mechanischen und technischen Erfindungen sind deutlich, detailliert und teils sehr liebevoll beschrieben, so dass man sich diese sehr gut vorstellen kann. Hier beweist er selbst großen Einfallsreichtum.

Die Wissenschaft nimmt einen großen Teil des Romans ein, ohne aber überladen zu wirken. Es macht Spaß, über die technischen Ideen zu lesen und sich dadurch selbst den einen oder anderen Gedanken zu machen. Wenn auch die Handlung durch die vielen Charaktere manchmal etwas komplex wirkt, fällt es nicht schwer, ihr zu folgen. Die teils düstere und geheimnisvolle Atmosphäre wird durch Violets riskant-witzigen Rollentausch und einer Prise Romantik aufgelockert. Alle Elemente fügen sich wunderbar in die Handlung ein und wirken stimmig.

Die Spannung ist bereits von der ersten Seite an zum Greifen nahe und man legt das Buch nur äußerst ungern zur Seite. Der Autor hat sich für die Ausarbeitung der Charaktere viel Zeit genommen, ohne dass die Spannung darunter leidet. Denn den Charakteren wird während der Handlung Leben eingehaucht und erhalten laufend zusätzliche Kontur. Man ist immer wieder gespannt, was der eine oder andere Haupt-/Nebencharakter gerade erlebt und hat das vertraute Gefühl, sie zu kennen.

Fazit:
Ein Jugendbuch, das nicht nur spannend und wissenschaftlich unterhaltsam ist, sondern auch erfrischend humorvoll.