Seit langem kursieren Zweifel an der intellektuellen Redlichkeit des alltäglichen ethischen Diskurses. Diese Zweifel beziehen sich vor allem auf zwei seiner fundamentalen Annahmen. Erstens: Ethische Urteile sind wahrheitsfähig. Zweitens: Ethische Forderungen sind Vernunftforderungen.Der Autor liefert eine neuartige Verteidigung dieser Annahmen. Hauptbezugspunkte sind dabei die sprachphilosophischen Ansätze Ludwig Wittgensteins und Robert Brandoms.Werden die pragmatischen Züge der Sprache verstanden, so die These des Buches, verschwinden einige der größten Sorgen der Moralphilosophie ganz von selbst.