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- Gebundene Ausgabe
- Erschienen: September 2008
- Versandfertig innert 1-2 Werktagen.
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Erschienen bei: Goldmann
- ISBN-10: 3-442-31153-5
- ISBN-13: 9783442311538
- Einband: gebunden, 23 cm
- Seitenzahl: 1088
- Gewicht: 1200 g
- Sprache(n): Deutsch
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Kurzbeschreibung zu "Shantaram"
Ein Mann auf der Flucht - Eine Stadt, die nie schläft - Und die Gnade einer befreienden Liebe Shantaram erzählt in fiktionaler Form die Geschichte von Roberts' eigenem Leben: Als der Australier Lindsay in Bombay strandet, hat er zwei Jahre seiner Gefängnisstrafe abgesessen und ist auf der Flucht vor Interpol. Zu seinem Glück begegnet er dem jungen Inder Prabaker, der ihn unter seine Fittiche nimmt. Auf ihren Streifzügen durch die exotische Metropole schließen die beiden eine innige Freundschaft. Von Prabaker lernt Lindsay nicht nur die Landessprache, sondern auch, mit sich ins Reine zu kommen: Er wird zu "Shantaram", einem "Mann des Friedens" und kämpft für die Ärmsten der Armen. Doch dann verfällt Lindsay der geheimnisvollen Karla, einer Deutsch-Amerikanerin mit dubiosen Kontakten zur Unterwelt ... Ein Roman, so leidenschaftlich wie der Herzschlag Indiens, voller Wahrheit und Poesie.
Leseprobe aus "Shantaram"
Viel Zeit und viel Welt brauchte ich, um zu lernen, was ich weiß über die Liebe, über das Schicksal und über die Entscheidungen, die wir treffen, doch das Wesentliche verstand ich in einem einzigen Augenblick, als ich an eine Wand gekettet war und gefoltert wurde. Trotz der Schreie in meinem Kopf wurde mir plötzlich bewusst, dass ich, gefesselt, blutend und hilflos, noch immer meine Freiheit besaß - die Freiheit, jene Männer, die mich quälten, zu hassen oder ihnen zu vergeben. Ich weiß, das klingt nicht großartig. Doch wenn Ketten ins Fleisch schneiden und man nichts anderes mehr hat, verheißt diese Freiheit ein ganzes Universum von Möglichkeiten. Ob man den Hass wählt oder die Vergebung, bestimmt die weitere Geschichte des eigenen Lebens. In meinem Fall ist diese Geschichte lang und vielfältig. Ich war ein Revolutionär, der seine Ideale dem Heroin opferte, ein Philosoph, der seine Glaubwürdigkeit im Gefängnis einbüßte, ein Dichter, dem seine Seele im Hochsicherheitstrakt verloren ging. Als ich über die von zwei Wachtürmen flankierte Frontmauer aus diesem Gefängnis flüchtete, wurde ich zum meistgesuchten Mann meines Landes. Das Glück floh mit mir und begleitete mich quer durch die Welt nach Indien, wo ich mich der Mafia von Bombay anschloss. Ich verdiente mein Geld als Waffenschieber, Schmuggler und Fälscher. Ich wurde auf drei Kontinenten in Ketten gelegt, verprügelt, mit Messern traktiert und ausgehungert. Ich zog in den Krieg und geriet unter feindliches Feuer. Und ich überlebte, während andere Männer neben mir starben. Die meisten von ihnen waren bessere Menschen als ich, Männer, deren Leben versehentlich zertreten wurde, fortgeworfen im falschen Augenblick - aus Hass, Liebe oder Gleichgültigkeit. Ich begrub diese Männer - zu viele von ihnen -, und in meiner Trauer verwob ich ihre Geschichte und ihr Leben mit meinem eigenen. Doch meine Geschichte beginnt nicht bei ihnen und auch nicht bei der Mafia; sie beginnt mit jenem ersten Tag in Bombay. Das Schicksal brachte mich dort ins Spiel. Das Glück teilte die Karten aus, die mich zu Karla Saaranen führten. Und dieses Blatt begann ich auszuspielen, vom ersten Moment an, als ich in ihre grünen Augen blickte. So beginnt diese Geschichte also wie alles andere - mit einer Frau, einer Stadt und ein klein wenig Glück. Was ich zuerst bemerkte, an jenem ersten Tag in Bombay, war der besondere Geruch der Luft. Ich roch sie bereits, bevor ich Indien sah oder hörte, roch sie schon in dem Korridor, der das Flugzeug wie eine Nabelschnur mit dem Gebäude verband. Berauscht von der weiten Welt und meiner Flucht aus dem Gefängnis, fand ich den Geruch aufregend und wunderbar, doch ich konnte ihn nicht deuten. Heute weiß ich, dass es der süße, saftige Duft der Hoffnung ist, des Gegenteils von Hass; und es ist der säuerliche stickige Geruch der Gier, des Gegenteils von Liebe. Es ist der Geruch von Göttern, Dämonen, Weltreichen und Kulturen in ihrer Wiederauferstehung und ihrem Verfall. Es ist der blaue Hautgeruch des Meeres, allgegenwärtig in der Inselstadt, und der blutig-metallische Geruch von Maschinen. Die Luft riecht nach der Unruhe und dem Schlaf und dem Unrat von sechzig Millionen Tieren, von denen mehr als die Hälfte Menschen und Ratten sind. Sie riecht nach gebrochenen Herzen, dem Kampf ums Überleben und den entscheidenden Irrwegen und Lieben, aus denen unser Mut erwächst. Sie riecht nach zehntausend Restaurants, fünftausend Tempeln, Schreinen, Kirchen und Moscheen und nach hundert Basaren, in denen es nur Duftwasser, Gewürze, Räucherwerk und frische Blumen zu kaufen gibt. Karla nannte diesen Geruch einmal den übelsten Wohlgeruch der Welt, und damit hatte sie recht, so wie sie auf ihre Art immer recht hat. Und wenn ich heute nach Bombay zurückkehre, ist es dieser Geruch, vor allem anderen, der mich willkommen heißt und mir bedeutet, dass ich wieder zu Hause bin. Dann erst bemerkte ich die Hitze. Ich stand in einer Schlange, der klimatisierten Flugzeugluft kaum fünf Minuten entwöhnt, und die Kleider klebten mir am Leib. Mein Herz hämmerte. Jeder Atemzug war ein zorniger kleiner Sieg. Bald wusste ich, dass der Dschungelschweiß nie versiegt, weil die Hitze, die Tag und Nacht die Stadt regiert, eine feuchte Hitze ist. Die erstickende Feuchtigkeit verwandelt uns alle in Bombay in Amphibien, die mit der Luft gleichzeitig auch Wasser atmen; man lernt in diesem Zustand zu leben und beginnt ihn zu mögen. Oder man verlässt Bombay. Und dann waren da die Menschen. Assamesen, Jats und Punjabis; Menschen aus Rajasthan, Bengal und Tamil Nadu; aus Pushkar, Cochin und Konarak; Angehörige der Kriegerkaste, Brahmanen und Unberührbare; Hindus, Muslime, Christen, Buddhisten, Parsen, Jainas, Animisten; helle und dunkle Haut, grüne und goldbraune und schwarze Augen; jegliche Gesichtsform dieser verschwenderischen Vielfalt, dieser unvergleichlichen Schönheit, Indien. All die Millionen Einwohner von Bombay, und noch ein weiterer. Die beiden besten Freunde des Schmugglers sind das Maultier und das Kamel. Maultiere transportieren heiße Ware durch die Grenzkontrolle. Kamele sind ahnungslose Touristen, die dem Schmuggler behilflich sind, über die Grenze zu kommen. Wenn sie mit falschen Papieren reisen, heften sich Schmuggler zur Tarnung an andere Reisende - die Kamele -, die sie dann durch Flughafen- oder Grenzkontrollen schleusen, ohne es zu ahnen. Von alldem wusste ich damals nichts. Die Schmugglerkunst erlernte ich erst viele Jahre später. Bei dieser ersten Reise nach Indien folgte ich nur meinem Instinkt und schmuggelte nur eine einzige Ware: mein Selbst, meine zerbrechliche und gehetzte Freiheit. Ich hatte einen gefälschten neuseeländischen Pass bei mir, mit meinem Foto anstelle des Originals. Das Passbild hatte ich selbst ausgetauscht, und die Fälschung war alles andere als makellos. Bei einer Routinekontrolle kam ich wohl damit durch, aber wenn jemand Verdacht schöpfte und bei der neuseeländischen Hochkommission nachfragte, würde die Fälschung sofort auffliegen. Auf dem Flug von Auckland nach Indien streifte ich durch die Reihen und hielt Ausschau nach geeigneten Neuseeländern. Ich stieß auf eine kleine Gruppe Studenten, die bereits zum zweiten Mal auf den Subkontinent reisten. Ich drängte sie, mir von ihren Erfahrungen zu berichten und mir Reisetipps zu geben, und schloss mich ihnen an, als wir von Bord gingen. So kam ich unbehindert durch die Flughafenkontrolle. Die Angestellten nahmen an, dass ich zu dieser fröhlichen, harmlosen Reisegruppe gehörte, und blickten nur flüchtig auf meinen Pass. Allein drängte ich mich durch das Getümmel im Flughafen nach draußen und trat in die stechende Sonne, berauscht und beflügelt: wieder eine Wand bezwungen, eine Grenze passiert, einen Tag und eine Nacht gewonnen, um zu flüchten, um mich zu verstecken. Fast zwei Jahre waren vergangen, seit ich aus dem Gefängnis geflohen war, aber wer einmal auf der Flucht ist, der flüchtet weiter, Tag und Nacht. Ich war nicht wirklich frei, niemals wirklich frei, doch alles Neue bedeutete mir Hoffnung und angstvolle Aufregung: ein neuer Pass, ein neues Land, neue Linien der Furcht in meinem jungen Gesicht, unter den grauen Augen. Nun stand ich da, unter der blauen Himmelsschale über Bombay, und mein Herz war so rein und hungrig nach Verheißungen wie ein Monsunmorgen in den Gärten von Malabar. »Sir, Sir!«, rief eine Stimme hinter mir. Eine Hand packte meinen Arm. Ich erstarrte. Spannte jeden Muskel an und verbiss mir die Angst. Nicht rennen. Keine Panik. Ich wandte mich um. Vor mir stand ein kleiner Mann in einer schmuddeligen braunen Uniform, meine Gitarre im Arm. Er war nicht nur klein, sondern geradezu winzig, ein Zwerg mit großem Kopf und der erstaunten Unschuld des Down-Syndroms in den Gesichtszügen. Er streckte mir die Gitarre hin. »Ihre Musik, Sir. Sie verlieren Ihre Musik, oder?« Es war tatsächlich meine Gitarre. Ich hatte sie offenbar an der Gepäckausgabe stehen lassen. Woher der kleine Mann wusste, dass sie mir gehörte, war mir ein Rätsel.
Rezension zu "Shantaram"
Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de: Man riecht Indien, man schmeckt Indien, man fühlt Indien, man sieht Indien, beim Lesen von Shantaram ist man in Indien - jede Sekunde. Ein völlig faszinierendes Epos mit großartigen Charakteren, die man nie mehr vergisst. Weltklasse! Shantaram enthält viel Autobiographisches von Autor Roberts - ein Krimineller, ein Robin Hood der Moderne, ein harter Hund mit Gefühl und Schreiben kann er auch noch. Johnny Depp hat die Filmrechte erworben.
Portraits
Gregory David Roberts: Gregory David Roberts wurde 1952 in Melbourne, Australien, geboren. Während seiner Studienjahre beging er mehrere bewaffnete Raubüberfälle und wurde zu einer 19-jährigen Haftstrafe in einem Hochsicherheitsgefängnis verurteilt. Nach seiner spektakulären Flucht ließ sich Gregory David Roberts in Bombay nieder. Dort gründete er unter anderem seine eigene Castingagentur für Bollywood-Filmproduktionen und eine Rockband. Seine Kontakte zur lokalen Mafia führten schließlich zu seiner Festnahme in Frankfurt. Gregory David Roberts wurde nach Australien zurückgeschickt, wo er weitere sechs Jahre im Gefängnis verbrachte, zwei davon in Einzelhaft. In dieser Zeit begann er seine Arbeit an seinem ersten Roman Shantaram, der mittlerweile zu einem weltweiten sensationellen Erfolg avanciert ist. Heute lebt Gregory David Roberts mit seiner Familie in Genf.
Bewertung unserer Kunden
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Durchschnitt aus 9 Bewertungen:
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«Grossartiges Buch!»
von einer Kundin oder einem Kunden
( 03.09.2010):
absolut spannendes, witziges Buch! A real taste of India!
Eine Reise in ein Bombay das Touristen nicht zu Gesicht kriegen.
Madonna hat Recht: Das Buch müssen Sie lesen!;-)
Welche Produkte mir außerdem gefallen haben:
The White Tiger
«Liebe, Freundschaft und Gewalt in Bombay»
von einer Kundin oder einem Kunden
( 11.02.2010):
Ja, kann das denn alles wahr sein? Hochbegabter australischer Student finanziert seine Drogensucht durch Raubüberfälle. Strandet nach spektakulärer Flucht aus dem Gefängnis in Bombay. Lernt Sprache, Kultur und Menschen des Landes kennen. Lebt im Slum, wird Arzt für die Ärmsten der Armen. Parallel dazu lebt er seine dunkle, kriminelle und auch gewalttätige Seite aus, indem er sich der lokalen Mafia anschließt. Das über 1000 Seiten starke Buch enthält so viele Geschichten und ist so facettenreich, dass es mich wirklich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat. Egal ob autobiografischer Roman oder Fiktion. Gregory David Roberts hat auf sprachlich hohem Niveau ein atemberaubendes Buch geschrieben. Ein Abenteuer- und Indienroman, der zudem die Geschichte einer wunderbaren Freundschaft und eine großen Liebe erzählt.
«Shantaram - Auf der Flucht findet er sich selbst»
von einer Kundin oder einem Kunden
( 30.10.2009):
Die packende Biografie des Autors, seine Zeit in Bombay, ist geprägt von der Suche nach sich selbst, von Gegensätzen, Arm und Reich, Gut und Böse und vielen weiteren Fragen, welche das Leben stellt.
In beeindruckender Weise verfasst, ergreiffend, berührend und zum Nachdenken anregend. Danke!
«Ein modernes Märchen»
von einer Kundin oder einem Kunden
( 03.10.2009):
Ein australischer Häftling flieht aus dem Hochsicherheitstrakt um in einer der größten Metropolen weltweit unterzutauchen: Mumbai.
Was als Zwischenstation gedacht war entwickelt sich sukzessive zu seinem Lebensmittelpunkt.
Während Interpol ihn sucht, trifft er auf die Liebe seines Lebens.
Während er Kranke im Slum verarztet, planen indische Mafiosi seinen Tod.
Ein Roman, der aufrüttelt, zum Nachsinnen anregt und das eigene Leben reflektieren lässt. Ein wichtiger Roman.
Das Leben des Gregory David Roberts, verdichtet mit der Symbolik und Philosophie der Inder, Afghanen und Pakistanis.
Ein modernes Märchen.
«skurile Wirklichkeit»
von einer Kundin oder einem Kunden
( 30.09.2009):
Shantaram ist die völlig verrückte Lebensgeschichte eines Mannes der alles erlebt hat und alles war. Er saß ein als Häftling in einem australischen Hochsicherheitstrakt, gesucht von Interpool wird er in den Slums von Bombay zu einem Shantaram - zu einem Mensch des Friedens. Die Kontakte zur Unterwelt erweisen sich allerdings für ihn als lebensgefährlich. Wie hoch ist der Preis, den er zahlen soll und muss?
Unglaublich spannend geschrieben und in eine dichte Atmosphäre gepackt, ist das ein Abenteuer das sie nicht mehr loslässt. Lassen sie sich fesseln von einem Meisterwerk an Realität und Exotik.
«skurile Wirklichkeit»
von einer Kundin oder einem Kunden
( 30.09.2009):
Ist die völlig verrückte Lebensgeschichte eines Mannes der alles erlebt hat und alles war.
Er war Häftling im Hochsicherheitstrakt in Australien, gesucht von Interpool, wird er in den Slums von Bombay zu einem Shantaram einem Mensch des Friedens. Seine Kontakte zur Unterwelt erweisen sich allerdings als lebensgefährlich. Wie hoch ist der Preis den er zahlen soll und muss? Unglaublich spannend geschrieben, ist diese Welt in eine Atmosphäre gepackt, die einen beim Lesen nicht mehr los lässt. Lassen Sie sich mitreißen von einem Meisterwerk an Realität und Exotik.
«Dieses Buch ist ein Abenteuer»
von einer Kundin oder einem Kunden
( 22.06.2009):
Die unglaubliche Faszination dieses Buch liegt nicht zuletzt darin, dass es stark autobiografisch geprägt ist.Der Held ist aus einem Hochsicherheitsgefängnis in Australien ausgebrochen und hat sich nach Bombay durchgeschlagen. Dort findet er ein neues Zuhause in einem Slum, wo er die Menschen nach Kräften medizinisch versorgt. Er begegnet der Liebe, findet echte Freunde, arbeitet für die Mafia und kämpft gegen seine Einsamkeit. Es ist unglaublich, was man in diesem Buch alles erfährt.
Ich bin aus dem Staunen nicht mehr heraus gekommen.
«Shantaram»
von einer Kundin oder einem Kunden
( 06.05.2009):
Wer etwas über das Leben und seine Irrungen und Wirrungen erfahren möchte, muss zu diesem Buch greifen. Es ist immer wieder erstaunlich, was ein Mensch in seinem Leben alles erleben kann. Die wahre Geschichte Robert's liest sich wie ein spannender Krimi und eine romantische Liebesgeschichte zugleich. Wer "Shantaram" noch nicht in der Hand hatte, ist auf dem besten Weg, etwas verpasst zu haben.
«Shantaram - Gregory David Roberts»
von einer Kundin oder einem Kunden
( 13.10.2008):
Die atemberaubende Geschichte von Lindsay, der aus dem australischen Hochsicherheitsgefängnis ausbricht um in Indien ein neues Leben zu beginnen, ist teilweise dem Leben von Roberts entnommen.
Man lernt die indische Kultur, die Eigenheiten der armen Slumbewohner und die der reichen skrupellosen Mafiagangster so gut kennen, wie es in wenigen Büchern vermittelt wird. Dazu kommt die tolle Sprache des Autors, bei welcher dem Leser in keiner Sekunde langweilig wird, obwohl er öfters etwas ausschweift. Die Ideen von Roberts sind es aber allemal wert, gelesen zu werden. Und ich muss sagen, dass ich sogar ein paar Tränen verdrückt habe, angesichts der Emotionalität seiner Themen, die weder vor Freundschaft, Treue, Verrat, Liebe oder der Suche nach dem Sinn des Lebens halt machen. Für männliche Leser muss gesagt werden, dass außerdem ein paar faire Kampfszenen den Roman durchziehen, was für temporäre Action à la Hollywood sorgt.
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