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The Party's Over Das Ende der Ölvorräte und die Zukunft der industrialisierten Welt. Nachwort von Hans-Peter Dürr
von Richard Heinberg
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- Taschenbuch
- Erschienen: 2004
- Nicht mehr lieferbar
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Erschienen bei: Riemann
- ISBN-10: 3-570-50059-4
- ISBN-13: 9783570500590
- Einband: Taschenbuch, graph. Darst. 21,5 cm
- Seitenzahl: 431
- Gewicht: 651 g
- Sprache(n): Deutsch
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CHF 39.90
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Kurzbeschreibung zu "The Party's Over"
Jede Generation hat ihre blinden Flecken und versteckt Dinge, über die sie nicht spricht. Unser Tabu heißt Öl. Der Rohstoff, der unsere Weltwirtschaft speist, geht zur Neige. Aber weil sich das niemand vorstellen mag, lebt unsere Zivilisation mit der Selbsttäuschung. Richard Heinberg belegt mit Hilfe von Recherchen unabhängiger Geologen, dass der Höhepunkt der Ölförderung bereits in wenigen Jahren überschritten sein wird. Der weltweite Bedarf an »flüssigem Gold« nimmt aber weiter zu. Was wird geschehen, wenn sich die Schere von Angebot und Nachfrage öffnet? Heinberg entwirft ein mögliches Zukunftsszenario und zeigt Alternativen zur Erdölgesellschaft. Öl-Ende ... und keiner wills glauben Die Schätzungen über die Endlichkeit einer unproblematischen Ölversorgung gehen weit auseinander. Sie reichen von der zweiten Hälfte dieses Jahrzehnts bis zur politisch motivierten Aussage »gesichert für mindestens 5000 Jahre« (US-Regierung). Nach den Recherchen von Richard Heinberg wird der Höhepunkt der Ölförderung zwischen 2006 und 2012 liegen. Da jedoch der weltweite Ölverbrauch um jährlich ca. 2% pro Jahr zunimmt, wird bald nicht mehr genug »flüssiges Gold« für alle vorhanden sein. Wie wird sich das Auseinanderdriften von Angebot und Nachfrage auswirken? Wird es zu Ressourcenkriegen kommen, oder schaffen wir den Umbau in eine nachhaltige Wirtschaft, verbunden mit einem friedlicheren Miteinander? Heinberg geht intensiv auf die Entwicklung alternativer Energietechniken ein. Allerdings macht er uns nur beschränkt Hoffnung. Denn auch die massive Förderung regenerativer Modelle wäre nicht ohne weiteres in der Lage, den Energiebedarf einer zunehmend energiehungrigen industrialisierten Welt zu decken. Die Konsequenzen für unsere Mobilität, den Welthandel und die weitgehend ölabhängige Landwirtschaft werden gewaltig sein. Aber der Autor ist kein Pessimist. Er weist auf einen Energiemix und den nachhaltigen Umbau unserer Wirtschaft als Perspektiven hin. Inwieweit wir es schaffen, dafür technische und politische Lösungen zu finden, wird darüber bestimmen, ob wir vor einer Phase heftiger kriegerischer Auseinandersetzungen stehen oder auf eine Welt zugehen, in der alle Völker Chancen auf Lebensqualität haben. Die vorliegende Ausgabe wurde hinsichtlich aktuellen Zahlenmaterials für Deutschland von Experten der Ludwig-Bölkow-Systemforschung bearbeitet.
Portraits
Michael Bayer: Dr. Michael Bayer ist wissenschaftlicher Assistenten am Institut für Soziologie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
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«Wir sollten uns darauf einstellen, daß die Party vorbei ist.»
von einer Kundin oder einem Kunden
( 01.11.2008):
"Der Spaß ist vorbei" - so schreibt Richard Heinberg und gemeint ist unsere gedankenlose Energieverschwendungsgesellschaft. Wie wir wurden was wir sind. Der Autor beleuchtet das Wesen der Energie und die rasante Geschichte der Industrialisierung. Kohle, Öl, Strom - und ohne Strom gingen unsere Lichter aus, und natürlich auch wäre eine Onlinebestellung von Büchern nicht möglich.
Der Autor erklärt, was es mit Hubbert's Peak auf sich hat. Die berühmte Glockenkurve, die sich im Förderspektrum jedes Ölfeldes findet, aber auch in der Förderung eines Landes, wie z. B. den USA und vermutlich auch der gesamten Welt.
Er beleuchtet die anderen Energieträger wie Erdgas, Kohle, Uran, Windkraft, Sonnenenergie, Wasserkraft, Gezeitenkraft, Erdwärme und ob diese in der Lage wären, Erdöl zu ersetzen. Das Ergebnis ist bedrückend. Eines der letzten Kapitel heißt: "den Zusammenbruch steuern." Und allein hier offenbart sich die ganze Dramatik dessen, was uns bevorsteht. Die Welt, in der wir aufwuchsen und die wir heute für normal halten, wird es in ein paar Jahren so nicht mehr geben. Damit reiht sich Heinberg ein in die Gruppe der Warner, die darauf drängen,die Energiewende einzuleiten, nicht nächstes Jahr, nicht morgen, sondern heute. Je länger wir damit warten, desto schmerzhafter wird uns der Peak Oil treffen.
Am Ende des Buches beschreibt Heinberg, mit welchen Maßnahmen sich jeder darauf vorbereiten kann, daß die Zeit billiger Energie unwiderruflich zu Ende geht. Das Bewirtschaften eines eigenen Gemüsegartens ist eine davon. Daß wir Menschen nur "so kurz" leben, das ist ein Problem, weil wir uns nicht mehr daran erinnern können, wie es war, damals, vor dem Öl. Es würde uns aber sehr nützen, wenn wir versuchten, uns mit Hilfe der Berichte unserer Urgroßeltern daran zu erinnern. Es würde uns die Zukunft erheblich erleichtern.
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