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Der kleine Nick von Laurent Tirard (Regie)

Der kleine Nick

DVD

  • Erschienen: 25.03.2011
  • Versandfertig innert 3 - 5 Werktagen
  • Erschienen bei: Universum Film GmbH
  • EAN: 0886978575296
  • Regie: Laurent Tirard
  • Darsteller: Maxime Godart, Kad Merad, Valérie Lemercier
  • Gewicht: 90 g
  • Stilrichtung: Familie/Komödie
  • Sprache(n): Französisch, Deutsch
  • Bildformat: 16:9 anamorph
  • Tonformat: Deutsch: Dolby Digital 5.1, Französisch: Dolby Digital 5.1
  • Spieldauer: 88 Minuten Minuten

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Rezensionsnotiz

Der kleine Nick führt ein großartiges Leben: Er hat Eltern, die ihn lieben und Freunde, mit denen es nie langweilig wird - es gibt überhaupt keinen Grund, daran irgendetwas zu ändern. Doch eines Tages belauscht er ein Gespräch seiner Eltern und glaubt fortan, seine Mutter sei schwanger. Nick gerät in Panik: Womöglich bekommt er ein Brüderchen und seine Eltern werden keine Zeit mehr für ihn haben. Oder noch viel schlimmer: Sie setzen ihn im Wald aus - wie den Däumling im Märchen. Mit Hilfe seiner findigen Freunde entwickelt Nick einen Plan, um diesem Schicksal zu entgehen und sich für seine Eltern unentbehrlich zu machen. Doch damit nimmt das Chaos seinen Lauf: Nickt tritt in ein Fettnäpfchen nach dem anderen und die ganze Sache gerät zusehends außer Kontrolle ?

Beschreibung von "Der kleine Nick"

Als ein Junge in der Schule erzählt, dass sich daheim alles nur noch um das Neugeborene dreht und er bald nicht mehr zum Unterricht erscheint, ist der kleine Nick ganz besonders aufgeschreckt, denn in einem Gespräch seiner Eltern hat er gehört, dass seine Mama schwanger ist. Um dem Schicksal, im Wald ausgesetzt zu werden, zu entgehen, will er sich als perfektes Kind bewähren. Gemeinsam mit seinen Freunden bringt er die Wohnung auf Vordermann und will sogar einen Gangster anheuern, der den zukünftigen Rivalen entführen soll.

Features von "Der kleine Nick"

* Making Of * Audiokommentar mit den Kinderdarstellern * Interviews * Bloopers * Musik-Clip "On n'est pas à une bêtise près" (Renan Luce) * Beitrag über die deutsche Synchronisation der Kinder * Trailer * Teaser * Filmheft mit Materialien für die schulische und außerschulische Bildung als PDF

Portraits

Jean-Jacques Sempé: Jean-Jacques Sempé wurde 1932 in Bordeaux geboren. Er wollte ursprünglich Jazzmusiker werden und arbeitete bei einem Weinhändler, bis er 19jährig den Prix Carrizey, einen Förderpreis für Nachwuchszeichner, erhielt. Seine Karikaturen und Zeichnungen erschienen in Paris Match, Punch, Marie-Claire, L'Express und im New Yorker. Auch literarischen Figuren von Patrick Modiano und Patrick Süskind verlieh er unvergeßliche Gestalt.
René Goscinny: Als Sohn jüdischer Eltern wurde der Erfinder des Galliers Asterix, Rene Goscinny, am 14.August 1926 in Paris geboren. Aufgewachsen in Buenos Aires, arbeitete er nach seinem Abitur zunächst als Unterbuchhalter und auch als Zeichner in einer Werbeagentur. Sein geplantes Kunststudium wurde ihm durch den plötzlichen Tod seines Vaters verwehrt. 1945 folgte Rene Goscinny einer Einladung seines Onkels und wanderte nach New York aus. Dort verbrachte er lange Jahre, bevor es ihm gelang seine Zeichnungen im gerade gegründeten Magazin "MAD" unterzubringen. 1950 lernte Rene Goscinny Morris kennen und nur wenig später entschloss er sich nach Belgien zu gehen, um in Brüssel eine angebotene Stelle als Texter anzunehmen. Die ersten Erfolge feierte er mit "Lucky Luke", den Morris einige Jahre zuvor entwarf. Als er Albert Underzo, den späteren Zeichner der Asterix ? Reihen, traf, waren sich beide sofort darüber einig, dass Comics unterhalten müssen. Von da an schrieb Rene Goscinny die Texte, die Underzo illustrierte. Sie produzierten gemeinsam erfolgreich mehrere Serien, bevor sie 1959 mit Asterix den Durchbruch schafften. Die erste Folge über den unbeugsamen Gallier erschien in dem neu gegründeten Magazin Pilote. Dort arbeitete Rene Goscinny mit vielen Zeichnern zusammen an verschiedenen Projekten. In der Zeit von 1963 bis 1974 war er Chefredakteur des Pilote. Er gab vor allem jüngeren Zeichnern wie Gotlib, Bretecher und Reiser die Möglichkeit im Magazin ihre Werke zu veröffentlichen. Später wurde Rene Goscinny Teilhaber am Verlag Dargaud, trennte sich 1974 wieder und gründete zusammen mit Underzo den Verlag Albert-Rene.
Mittlerweile lebte er schon mehrere Jahre wieder in seiner Geburtsstadt Paris. Obwohl Rene Goscinny als Zeichner scheiterte, erreichte er mit seinen Comics viel für sein Land. Aus diesem Grund wurde er 1967 vom damaligen Kulturminister zum Ritter der Künste und Wissenschaften ernannt. Neben Asterix wurde auch der kleine Nick, gezeichnet von Sempe und Isnogud, gezeichnet von Tabary, weltweit bekannt. Durch einen Belastungstest erlitt der erfolgreiche Comicautor Rene Goscinny einen Herzinfarkt und starb am 5.November 1977 in Paris. Das Grab des französischen Nationalhelden ist für viele Menschen, die mit seinen Figuren die schönsten Kindheitserinnerungen verbinden, zu einem Wallfahrtsort geworden.
Rene Goscinny hinterließ seine Frau Gilberte, die er 1967 heiratete und seine Tochter Anne, die 1968 zur Welt kam. Anne kümmert sich, seitdem auch ihre Mutter 1994 verstarb, um den Nachlass ihres berühmten Vaters.
Meinung der Redaktion
Rene Goscinny! Das ist der wohl produktivste und genialste Comic-Szenarist europäischer Comics! Die von ihm kreierten Comic-Figuren und Serien sind zeitlos lustig und begeistern auch Jahrzehnte nach ihrem Entstehen weltweit ein Millionenpublikum.

Bewertung unserer Kunden

Kundenbewertung: Bewertungen
Durchschnitt aus 3 Bewertungen:

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 «Klasse Kinder! »  von einer Kundin oder einem Kunden (21.02.2013):

Viele waren skeptisch: Lassen sich Goscinnys herzerfrischende Geschichten vom kleinen Nick und seinen lustigen Freunden mit den unverwechselbaren Zeichnungen Sempés 1:1 auf die Leinwand übertragen? Natürlich nicht, aber dass aus den Lausbubenstreichen dennoch ein ganz bezaubernder Film geworden ist, liegt an den witzig miteinander verknüpften Einzelepisoden und vor allem an den typgenau besetzen und einfach wunderbar spielenden Kinder-Darstellern: Wenn Nick vor der heimlich angeschwärmten Marie-Hedwig ins Stottern gerät, der dicke Otto den Schularzt anhustet und Chlodwig, der Klassenletzte, mit weit aufgerissenen Augen die letzten Reserven seines Gehirns mobilisiert, um dem Herrn Minister die hammerharte Frage, welcher Fluss durch Paris fließe, doch noch richtig zu beantworten, bleibt kein Zuschauerauge trocken. Ein Filmvergnügen für Kinder und Erwachsene!

 «Echt prima!»  von einer Kundin oder einem Kunden (06.05.2011):

Für den kleinen Nick und seine Freunde ist jeder Tag ein neues Abenteuer - besonders als sie befürchten, dass Nicks Eltern vorhaben, ihren Sohn im Wald auszusetzen um Platz für ein Baby zu schaffen...

Alle, die die Bücher vom kleinen Nick schon lieben, werden von dieser Verfilmung begeistert sein - die liebenswerten Charaktere finden sich hier genau wie von Goscinny beschrieben wieder.
Und alle, die den kleinen Nick noch nicht kennen, werden hoffentlich durch diesen Film auch auf die vielen unterhaltsamen Geschichten neugierig.

Humorvoll und liebevoll in Szene gesetzt - einfach prima!

 «Sympathische Familienunterhaltung»  von einer Kundin oder einem Kunden (30.04.2011):

Mit diesem Film ist eine gelungene Verfilmung des Jugendbuch-Klassikers "Der kleine Nick" entstanden. Schrullig-skurrile Figuren, die übrigens von den Hauptdarstellern hervorragend in Szene gesetzt werden, lassen den Zuschauer kaum zu Atem kommen. Eine lustige Szene jagt die nächste. Höchste Kino-Unterhaltung für Alt und Jung ist hier garantiert. Sehr empfehlenswert.


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