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Pedro Almodóvar - Die große Edition von Pedro Almodóvar (Regie)

Pedro Almodóvar - Die große Edition
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DVD (14x)

  • Erschienen: 03.11.2008
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  • Erschienen bei: Ufa home entertainment

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Kurzbeschreibung zu "Pedro Almodóvar - Die große Edition"

Die große Edition enthält: 2006 "Volver - Zurückkehren", 2004 "La mala educacin - Schlechte Erziehung", 2002 "Sprich mit ihr - Hable con ella", 1999 "Alles über meine Mutter", 1997 "Live Flesh - Mit Haut und Haar", 1995 "Mein blühendes Geheimnis", 1993 "Kika", 1991 "High Heels", 1989 "tame - Fessle mich!", 1988 "Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs", 1986 "Das Gesetz der Begierde", 1984 "Womit habe ich das verdient?", 1983 "Das Kloster zum heiligen Wahnsinn" und 1982 "Labyrinth der Leidenschaften"

Beschreibung von "Pedro Almodóvar - Die große Edition"

-> Volver (Spanien 2006, 117 min., FSK 12):
Raimunda (Penélope Cruz) dreht gleich durch: Während vorne in ihrem Restaurant ein äußerst lebhaftes Filmteam eine ziemlich lautstarke Party feiert, lagert hinten in der Kühltruhe des Vorratsraumes ein äußerst lebloser und ziemlich schweigsamer Männerkörper: Der muss dringend da weg! Aber wie? Große Not mobilisiert Frauensolidarität und allerhand kriminelle Energie: Und so formiert sich spontan ein weibliches Leichenräumkommando, bestehend aus Raimunda, ihrer 15-jährigen Tochter Paula (Yohana Cobo), einer hilfsbereiten Hure von nebenan und einiger weiterer freundlicher Nachbarinnen. Der Kadaver ist bald fort, aber die Probleme - Santa Maria! - fangen jetzt erst an ...

-> La Mala Educacion - Schlechte Erziehung (Spanien 2004, 102 min., FSK 12):
Enrique Goded, ein erfolgreicher junger Regisseur, ist auf der Suche nach einem geeigneten Stoff für seinen nächsten Film, als ihn überraschend ein Mann besucht, der sich als sein Jugendfreund Ignacio ausgibt. Die beiden sind zusammen zur Schule gegangen. Enrique wurde aber damals des Internats verwiesen, weil der Schulleiter Pater Manolo, der sich selbst leidenschaftlich zu Ignacio hingezogen fühlte, die zarte Liebe der beiden Knaben entdeckte. Ignacio überlässt Enrique bei seinem Besuch eine selbst verfasste Novelle, die von jenen Kindheitserinnerungen erzählt und zur Grundlage von Enriques neuem Film werden soll. Die Umsetzung des Stoffes entwickelt sich für Enrique zur kriminalistischen Wahrheitssuche mit fatalen Folgen. Denn ihm wird bald klar, dass der vermeintliche Ignacio ein ganz anderer ist ...

-> Sprich mit ihr - Hable con ella (Spanien 2002, 109 min., FSK 16):
Bei einer Tanz-Vorführung sitzen der Krankenpfleger Benigno und Marco Zuloaga, ein in die Jahre gekommener Schriftsteller, nebeneinander. Wenig später treffen sie sich durch Zufall im Krankenhaus wieder. Dort kümmert sich Benigno rührend um die schöne Balletttänzerin Alicia. Rund um die Uhr ist er für sie da und widmet ihr seine gesamte Aufmerksamkeit. Denn Alicia tanzt nicht mehr - sie liegt nach einem schweren Autounfall im Koma. Auch Marco ist verliebt, in die stolze Stierkämpferin Lydia. Bei einem Kampf in der Arena wurde sie jedoch so schwer verletzt, dass sie jetzt bewusstlos in die Klinik eingeliefert werden muss. So lernen sich Beningo und Marco schnell besser kennen, und über das gemeinsame Schicksal entwickelt sich zwischen ihnen eine verständnisvolle, tiefe Freundschaft. Als Marco von einer längeren Auslandsreise zurückkehrt, findet er Benigno in Untersuchungshaft vor: Sein Freund steht in Verdacht, Alicia geschwängert zu haben...

-> Alles über meine Mutter (Frankreich 1999, 97 min., FSK 12):
Der Tod ihres 18jährigen Sohnes führt die Krankenschwester Manuela nach Barcelona zurück. Sie will ihrem Ex-Geliebten Esteban endlich offenbaren, dass er der Vater ihres verstorbenen Sohnes ist. Eine abenteuerliche Suche beginnt: Esteban heißt jetzt nämlich Lola und hat Brüste. Schnell trifft Manuela auf echte und vermeintliche Frauen, die Hilfe noch nötiger brauchen als sie: den Transsexuellen La Agrado, die Schauspielerin Huma Rojo mit ihrer heroinsüchtigen Geliebten und die Nonne Rosa, die sich in den falschen Mann verliebt hat. Ihre bunte Ersatzfamilie hält Manuela schon bald so in Atem, dass ihr gar keine Zeit mehr für die eigene Tochter bleibt.

-> Live Flesh (Frankreich/Italien/Spanien 1997, 103 min., FSK 12):
In einer kalten Januarnacht des Jahres 1970 bringt die junge Prostituierte Isabel in einem Bus ihren Sohn Victor zur Welt. Zwanzig Jahre später ist aus Victor ein Mann geworden, der die wahre Liebe sucht. Er verliebt sich in die drogenabhängige Diplomatentochter Elena und hat sein erstes sexuelles Erlebnis mit ihr. Als er versucht, sie wiederzusehen, straft sie ihn mit Nichtachtung. Victor wird in ihrer Wohnung in eine verhängnisvolle Schießerei verwickelt, die ihn unschuldig ins Gefängnis und einen der beteiligten Polizisten (David) in den Rollstuhl bringt. In der Haft beschließt Victor, die schöne Elena erneut zu verführen. Sie hat während seiner Haft den versehrten Polizisten David geheiratet , der mittlerweile zum Star der Rollstuhl-Basketballmannschaft Spaniens geworden ist. Doch Elena geht Victor nicht aus dem Kopf und er beginnt ihr nachzustellen.

-> Mein blühendes Geheimnis (Spanien 1995, 102 min., FSK 12):
Unter dem streng gehüteten Pseudonym Amanda Gris ist Leo zur Queen der Liebesroman-Autorinnen avanciert. Während ihren Heldinnen jedoch ein Happy-End vom Verlag garantiert wird, steckt die Autorin selbst in einer tiefen Lebenskrise. Ihr Mann weilt lieber bei der NATO-Friedenstruppe in Bosnien als in der heimatlichen, pastellfarbenen Luxuswohnung und betrügt sie außerdem mit ihrer besten Freundin. Um ihrem Frust zu entkommen, bewirbt sie sich bei der renommierten Tageszeitung "El País". Der Ressortleiter der Kulturbeilage ist ein glühender Amanda-Gris-Fan. Nichtsahnend, wen er vor sich hat, beauftragt er Leo damit, die gerade erschienene Anthologie der Autorin zu besprechen. Leo bekommt die Chance auf künstlerischen Selbstmord und plant eine vernichtende Kritik ihres eigenen Werkes...

-> Kika (Spanien/Frankreich 1993, 110 min., FSK 12):
Die narbengesichtige Reality-TV-Moderatorin Andrea Caracortada ist ständig auf der Jagd nach grausamen Alltagssensationen. Die verführerisch-naive Kika ist Kosmetikerin und weckt durch ihre Behandlung Ramón von den Toten auf. Die beiden verlieben sich, obwohl sie sich eigentlich nicht verstehen. Kika schläft aber auch mit Ramóns mordlustigem Stiefvater, und zwischendurch wird sie von einem Pornostar vergewaltigt. Um sie herum öffnet sich ein Abgrund aus Perversion, Mord und Eifersucht - und Caracortada ist mit ihrer Kamera stets zur Stelle...

-> High Heels (Spanien/Frankreich 1991, 114 min., FSK 16):
Rebecca (Victoria Abril) hat alles wovon man träumt: sie ist ein berühmter TV-Star, Ehefrau des TV-Produzenten Manuel und Tochter der gefeierten Sängerin Becky del Paramo (Marisa Paredes). Doch der perfekte Schein trügt: ihr Mann war der Geliebte ihrer Mutter und diese ließ vor 15 Jahren ihr Kind im Stich. Jetzt steht sie plötzlich wieder vor der Tür; und mit ihr eine Menge Probleme... Denn kurz nach Beckys Erscheinen ist Manuel tot und Rebecca befindet sich mitten in einem verwirrenden Chaos aus Transvestiten, geheimnisvollen Richtern und zänkischen Geliebten. Nichts und niemand ist, was er scheint. Während die Polizei Rebecca verdächtigt, versucht diese herauszufinden, was ihre Mutter mit all dem zu tun hat...

-> Átame - Fessle Mich! (Spanien 1990, 97 min., FSK 16):
Als die Ex-Pornodarstellerin Marina von den Dreharbeiten für einen Horrorfilm in ihr Appartement zurückkehrt, findet der Horror eine unvorhergesehene Fortsetzung. Denn dort wird sie von dem soeben aus einer psychiatrischen Anstalt entlassenen Ricky überfallen, bewusstlos geschlagen und in Fesseln gelegt. Ricky, mit dem Marina vor Monaten gegen angemessene Bezahlung eine einzige Nacht verbrachte, hat sich nämlich unsterblich in sie verliebt und will sie unbedingt zu seiner Ehefrau machen. Marina muss das nur noch einsehen und, bitteschön, seine Liebe erwidern. Bis dahin bleibt sie ans Bett gefesselt. Kann sich Marina aus ihrer desolaten Lage befreien, oder geht Rickys ebenso simpler wie aberwitziger Plan am Ende sogar auf?

-> Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs (Spanien 1988, 85 min., FSK 12):
Aus heiterem Himmel wird Pepa (Carmen Maura) von ihrem Lebensgefährten Iván (Fernando Guillén) verlassen. Doch damit nicht genug. Als sie die gemeinsame Wohnung loswerden will, wird alles noch schlimmer: Iváns rachsüchtige Ex-Frau ist unter den potentiellen Nachmietern, und auch die aktuelle Flamme des Treulosen erscheint auf der Bildfläche. Pepas Leben versinkt im Chaos, und die aberwitzigen Verwicklungen machen es zur Kunst, am Rande des Nervenzusammenbruchs zu jonglieren.

-> Das Gesetz der Begierde (Spanien 1987, 97 min., FSK 16):
Der junge Antonio entwickelt eine unerklärliche Obsession für den etwas älteren schwulen Filmregisseur Pablo Quintero. Pablo ist jedoch bereits mit Juan liiert. Als Juan Madrid für einen Aufenthalt am Meer verlässt, gelingt es Antonio, eine Liebesnacht mit Pablo zu verbringen. Das befriedigt seine Begierde aber nur kurz, denn er will den Angebeteten ganz für sich. Deshalb reist er seinem Nebenbuhler Juan hinterher und stürzt ihn von einer Klippe. Anschließend beichtet Antonio seine schreckliche Tat sogleich Pablo, der gerade vom Leichnam Juans Abschied genommen hat. Tief bestürzt von diesem Geständnis verunglückt der Regisseur wenig später auf seiner Rückfahrt in die Hauptstadt mit dem Auto so schwer, dass er sein Gedächtnis verliert. Gemeinsam mit seiner transsexuellen Schwester Tina muss Pablo nun versuchen, die eigene Vergangenheit wieder zu finden.

-> Womit habe ich das verdient? (Spanien 1984, 97 min., FSK 16):
Wenn Gloria von diversen Putzjobs in ihre winzige Wohnung am hässlichen Stadtrand Madrids zurückkehrt, wartet dort schon wieder ein Berg von Arbeit auf sie: kochen, putzen, waschen, bügeln, tagaus, tagein. Und das Geld ist auch immer knapp. Freuden gibt es in Glorias Alltag keine. Ihre Sippschaft gibt dafür auch, weiß Gott, wenig Anlass: Ehemann Antonio hockt nur biertrinkend vor der Glotze, mosert übers Essen und fordert hin und wieder einen lustlosen Quickie ein. Der ältere Sohn Toni verdient sein Geld als Drogendealer. Sein kleiner Bruder Miguel ist ein frühreifer Homosexueller, der die Väter seiner Schulkameraden verführt. Und die ebenso schrullige wie geizige Schwiegermutter will nur wieder in ihr kleines Dorf zurück. Allein Cristal, die freundliche Hure von nebenan, hat manchmal ein freundliches Wort übrig. Als der tablettensüchtigen Gloria eines Tages die Appetitzügler der Marke "Minilip" ausgehen, beginnen ihre Nerven zu vibrieren: Es kommt zur Katastrophe.

-> Das Kloster zum heiligen Wahnsinn (Spanien 1983, 97 min., FSK 16):
Die Nachtclubsängerin Yolanda Bell flüchtet nach dem Herointod ihres Freundes auf der Suche nach Ruhe und innerer Einkehr in ein Frauenkloster. Dort aber ist nichts so, wie man es erwarten dürfte. Denn die kleine Schar der dort lebenden Nonnen frönt ausnahmslos äußerst exzentrischen Laster. Ihre eigentümlichen Namen deuten dies bereits sehr undezent an: Schwester Straßenratte, Schwester Chaos, Schwester Kot, Schwester Kobra. Die rätselhafteste von allen aber ist die Oberin selbst. Sie hat sich nicht nur ein merkwürdig verstiegenes, alle traditionell-christlichen Werte auf den Kopf stellendes theologisches Konzept zurechtgelegt, sondern konsumiert auch regelmäßig harte Drogen. Darüber hinaus ist sie lesbisch und hoffnungslos in Yolanda verliebt. Im Laufe der Zeit entwickelt sich zwischen den beiden Frauen eine komplizierte Hass-Liebe, die den Keim des Verhängnisses in sich trägt.

-> Labyrinth der Leidenschaften (Spanien 1982, 94 min., FSK 16):
In Pedro Almodóvars weitverzweigtem Labyrinth der Leidenschaften irren unter anderem umher: Sexilia, die nymphomanische Tochter eines frigiden Reproduktionsmediziners; dieser selbst; Riza Niro, der schwule Sohn des entthronten Kaisers von Tiran; Toraya, die unfruchtbare und aus unerfindlichen Gründen italienisch sprechende Ex-Kaiserin von Tiran; eine Gruppe muslimischer Terroristen, einer davon schwul und mit übernatürlich starkem Geruchssinn ausgestattet; Susanna, eine übergewichtige und sehr aufdringliche Psychoanalytikerin; eine unglückliche Reinigungsfachangestellte, die sich schließlich zu Sexilias Doppelgängerin umoperieren lässt; sowie eine in gleichbleibendem Tonfall dauerplappernde Hausangestellte. Was all diese Figuren außer ihrer Leidenschaft miteinander verbindet, ist in wenigen Worten kaum darstellbar. Auf jeden Fall steigen zwei glücklich Verliebte am Ende im Flugzeug zu ihrem Höhepunkt auf. Und dies ist, wie alles in diesem Film, durchaus wörtlich zu nehmen.

Features von "Pedro Almodóvar - Die große Edition"

KOMMENTARE
INTERVIEWS
FEATURETTES
TRAILER
UVM.

Portraits

Pedro Almodóvar: Pedro Almodóvar wurde 1951 in einer kleinen Provinzstadt südöstlich von Madrid geboren. Mit 16 zog er mittellos in die Hauptstadt, wo er durch den Job bei einer Telefongesellschaft die hohe Kunst des Dialogschreibens erlernte, um die ihn Hollywood heute beneidet. Für seinen Film Alles über meine Mutter erhielt Pedro Almodóvar den Oscar.
Dorothy Parker: Dorothy Parker, geb. 1893 als Dorothy Rothschild in West End, New Jersey, war Korrespondentin im Spanischen Bürgerkrieg und arbeitete als Theater- und Literaturkritikerin u.a. für Vanity Fair, Esquire und den New Yorker. Daneben schrieb sie zahlreiche Gedichte, Kurzgeschichten, Theaterstücke und Drehbücher. Am 7. Juni 1967 starb Dorothy Parker in New York an den Folgen eines Herzinfarkts. Ihr Leben wurde von Robert Altman verfilmt (Mrs. Parker and the Round Table).
Roald Dahl: Roald Dahl (1916-1990) is one of the most beloved storytellers of all time. His many popular books include Charlie and the Chocolate Factory, James and the Giant Peach, and Matilda
Ray Loriga: Ray Loriga, geboren 1967 in Madrid, ist Autor, Regisseur und Drehbuchautor. Zu Pedro Almodóvars Film "Live Flesh" schrieb er das Drehbuch. Ray Loriga lebt in Madrid.

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