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Berlin-Alexanderplatz (Arthaus Literatur)
von Phil Jutzi (Regie)
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DVD
- Erschienen: 17.10.2008
- Versandfertig innert 1-2 Werktagen.
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Erschienen bei: Arthaus
- EAN: 4006680046198
- Mitarbeiter: Nicolas Farkas, Erich Giese
- Regie: Phil Jutzi
- Darsteller: Heinrich George, Maria Bard, Margarete Schlegel, Bernhard Minetti, Gerhard Bienert, Albert Florath, Paul Westermeier, Oskar Höcker, Hans Deppe, Käthe Haack, Julius Falkenstein, Jakob Tiedtke, Siegfried Berisch, Arthur Mainzer, Karel Stepanek, Ernst Behmer, Paul Rehkopf, Anna Müller-Lincke, Hermann Krehan, Heinrich Schroth, Heinrich Gretler, Willi Schur, Walter Werner, Karl Harbacher, Franz Weber, Paul Kemp
- Freigegeben ab einem Alter von: 12 Jahren (FSK 12)
- Gewicht: 150 g
- Stilrichtung: Drama/Kriminalfilm
- Sprache(n): Deutsch (Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte)
- Bildformat: 4:3 Vollbild (1.33:1)
- Tonformat: Deutsch: Dolby Digital 2.0 Mono
- Spieldauer: 83 Minuten Minuten
- Systemvoraussetzung: Kodierungsart: 2. TV-Norm: PAL. Ausgabeformat: 4:3. Aufnahmeformat: 1,33:1. Sprachversion: Deutsch Dolby Digital 1.0, 1/0, AC3
- Kopierschutz: Ja
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Kurzbeschreibung zu "Berlin-Alexanderplatz (Arthaus Literatur)"
Franz Biberkopf verlässt das Gefängnis mit dem festen Vorsatz, von nun an ein anständiges Leben zu führen. Zunächst hält er sich als Straßenverkäufer auf dem Berliner Alexanderplatz über Wasser, doch durch die Bekanntschaft mit dem Ganoven Reinhold gerät er wieder auf die schiefe Bahn. Bei einem missglückten Einbruch werfen ihn Reinholds Männer aus dem Auto und er verliert er einen Arm. Sein einziger Lichtblick ist die hübsche Prostituierte Mieze, die ihn beschwört, sich von seinen kriminellen Freunden zu lösen. Doch die Phantome seiner Vergangenheit lassen sich nicht so einfach abschütteln …
Beschreibung von "Berlin-Alexanderplatz (Arthaus Literatur)"
Ende der 20er-Jahre wird der Berliner Arbeiter Franz Biberkopf aus dem Gefängnis entlassen, wo er vier Jahre wegen Totschlags saß. Er hat sich vorgenommen, ehrlich zu bleiben, wird aber durch den Verbrecher Reinhold in einen Einbruch verwickelt. Auf der Flucht vor der Polizei wirft ihn die Bande aus dem Auto und Biberkopf verletzt sich so schwer, dass ein Arm amputiert werden muss. Er lernt die hübsche Prostituierte Miezi kennen, die ihm rät, sich von den Ganoven um Reinhold fernzuhalten, doch das erweist sich als gar nicht so einfach.KritikErste Verfilmung des berühmten Romans von Alfred Döblin, entstanden nur zwei Jahre nach dessen Erstveröffentlichung. Döblin selbst wirkte am Drehbuch des von Piel Jutzi ("Mutter Krausens Fahrt ins Glück") inszenierten Films mit. Im Mittelpunkt steht uneingeschränkt Heinrich George, der eine beeindruckende Darstellung des Franz Biberkopf bietet. Knappe 50 Jahre später verfilmte Rainer Werner Fassbinder den sozialkritischen Stoff als 13-teilige TV-Serie mit Günter Lamprecht in der Hauptrolle.Quelle: mediabiz.de
Features von "Berlin-Alexanderplatz (Arthaus Literatur)"
Kapitel- / Szenenanwahl Animiertes DVD-Menü DVD-Menü mit Soundeffekten Booklet mit exklusiven Texten zum Film Heinrich-George-Dokumentation "Wenn sie mich nur spielen lassen" (65 Min.) Alle Filme der Arthaus Collection im Überblick
Portraits
Alfred Döblin: Alfred Döblin, geboren am 10. August 1878 als Sohn einer jüdischen Kaufmannsfamilie, war Nervenarzt in Berlin; dort begründete er auch die expressionistische Zeitschrift "Der Sturm" mit. 1933 emigrierte Döblin nach Paris, 1940 floh er nach Amerika und konvertierte zum Katholizismus. Nach dem Krieg kehrte er als französischer Offizier nach Deutschland zurück. Er war Herausgeber der Literaturzeitschrift "Das goldene Tor" (1946-1951) und Mitbegründer der Mainzer Akademie (1949). 1953 übersiedelte er wieder nach Paris. Er starb am 26. Juni 1957 in Emmendingen bei Freiburg.
Walter Werner: Walter Werner (1922-1995), Lehre als Maler; Soldat, Gefangenschaft, nach der Heimkehr Mitarbeit am Aufbau einer antifaschistischen Kultur. Erste Gedichte. 1956 bis 1959 Studium am Institut für Literatur in Leipzig. Bis zu seinem Tode freischaffender Schriftsteller in Untermaßfeld in Thüringen. Literarische Ehrungen: u.a. Heinrich-Heine-Preis 1965.
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«ein klassiker als buch - genial auch verfilmt»
von einer Kundin oder einem Kunden
( 07.01.2012):
Alfred Döblin erzählt in seinem expressionistischen Roman Berlin Alexanderplatz nicht nur die Geschichte des Franz Biberkopfs sondern auch der Stadt Berlin, und gibt einen Einblick in das Leben Ende der Zwanziger Jahre in Deutschland. Der Roman ist Charakterstudie, Zeitbild und Gesellschaftskritik in einem. Mit einer Aktualität wie man sie auf den ersten Blick nicht vermuten würde.
Die Charaktere des Romans sind sehr gut skizziert. Wir lernen Franz Biberkopf als naiven, treu-doofen Mann kennen, der sich sehr leicht manipulieren lässt. Freundschaft ist ihm sehr wichtig. Um Gegensatz zu Reinhold: Er versucht, aus allem nur seinen Vorteil zu ziehen. Mieze hält treu zu Franz, hat Vorahnungen, kann sich aber nicht wirklich durchsetzen, genausowenig wie Eva.
Auch das Leben in einer Großstadt wird anschaulich beschrieben, man spürt förmlich das Gewusel der Stadt, hört den Lärm.
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