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Citizen Kane (Restaurierte Fassung) von Orson Welles (Regie)

Citizen Kane (Restaurierte Fassung)
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DVD

  • Erschienen: 07.08.2009
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  • Erschienen bei: Arthaus

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Kurzbeschreibung zu "Citizen Kane (Restaurierte Fassung)"

Amerika in den 1920er-Jahren: Charles Foster Kane herrscht über unzählige Zeitungen und Radiostationen, doch der Erfolg hat ihn größenwahnsinnig gemacht. In völliger Einsamkeit stirbt er schließlich auf seinem monströsen Schloss Xanadu. Ein Journalist versucht das Rätsel um sein letztes Wort "Rosebud" zu lüften und kommt einem faszinierenden Leben auf die Spur.
Das Regiedebüt des damals 25-jährigen Orson Welles über den Aufstieg und Fall eines Medienmoguls gilt bis heute als eines der besten Werke der Kinogeschichte. Arthaus veröffentlicht das Oscar(r)-prämierte Meisterwerk in einer neu restaurierten Fassung mit auf-wändig restauriertem Bild und Ton, einem neuen Audiokommentar und Orson Welles erstem Film "The Hearts of Age" als Bonus.

Beschreibung von "Citizen Kane (Restaurierte Fassung)"

Ein Journalist will das Geheimnis von "Rosebud", des letzten Wortes des verstorbenen Pressezaren James Foster Kane, entschlüsseln. Im Verlauf seiner Nachforschungen spricht er mit fünf Personen, die dem Millionär mehr oder weniger nahe standen und durch ihre Erzählungen ein facettenreiches Bild von Kane entstehen lassen, das von seiner Kindheit über seine Einführung in die Geschäftswelt bis zu seinem vereinsamten Tod in seiner Traumvilla Xanadu reicht.Kritik"Citizen Kane" ist das Regiedebüt von Orson Welles, der mit diesem dichten, aus verschachtelten Rückblenden zusammengesetzten Film einen Meilenstein der Filmgeschichte schuf, der mit ausgefeilten Bildkompositionen, elliptischer Montage und einer neuartigen Tonmischung aufwarten kann. Trotz überaus positiver Kritiken fiel der Film an der Kinokasse zunächst durch, was zur Folge hatte, dass die Produktionsfirma RKO Welles' künstlerische Freiheiten einschränkte.Quelle: mediabiz.de

Features von "Citizen Kane (Restaurierte Fassung)"

Kinotrailer
Kapitel- / Szenenanwahl
Animiertes DVD-Menü
DVD-Menü mit Soundeffekten
"The Hearts of Age" (ca. 8 Min.)
Audio-kommentar des Filmwissenschaftlers Dr. Thomas Koebner
Dokumentation über die Restaurierung
16-seitiges Booklet
Fotogalerie
Wendecover

Rezension zu "Citizen Kane (Restaurierte Fassung)"

Nach einem bewegten Leben haucht der Medienzar und Multimillionär Charles Foster Kane (Orson Welles) das Wort "Rosebud" und sein Leben aus. Doch was steckt hinter Rosebud? Ein Reporter reist zu den verschiedensten Menschen, die Kane gekannt haben, recherchiert die Bedeutung dieses Wortes und rekonstruiert so die Biographie eines erfolgreichen Aufsteigers.

Die einzigartige Schwarz-Weiss-Kamera-Arbeit, sowie die verschachtelte, aber nie unübersichtliche Rückblendenstruktur gingen in die Filmgeschichte ein. Als der damals 24-jährige Orson Welles sein Debüt mit Citizen Kane gab, hielt man ihn für verrückt, nichtsdestotrotz bescherte ihm der Film neun Nominierungen bei den Academy Awards, und das es nur für den "Oscar" für das beste Drehbuch reichte, lag einzig und allein an William Randplph Hearst, der sich in der Figur von Citizen Kane wiedererkannte und mit allen Mitteln versuchte die Veröffentlichung zu verhindern. Da ihm dieses nicht gelang, machte er seinen Einfluß geltend und sorgte dafür, dass am Oscar-Abend ein lautes Buhen ertönte, wann immer der Name "Citizen Kane" fiel. Obwohl es nur für diesen einen Oscar gereicht hat, führt Citizen Kane die bei der Fachzeitschrift Sight & Sound alle zehn Jahre unter namhaften Regisseuren und Kritikern um den ganzen Erdball durchgeführten Umfrage zum "Besten Film aller Zeiten" jedes Mal die Liste an.
(JB) buch.de

Portraits

Paul Stewart: Paul Stewart arbeitete zunächst mehrere Jahre als Englischlehrer auf Sri Lanka. Zurück in England, unterrichtete er an Grundschulen. Seine Arbeit als Lehrer hat er aufgegeben, um sich ganz dem Schreiben zu widmen. Paul Stewart lebt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Brighton.
Bert Stevens: Bert Stevens, geb. 1951 in Mönchengladbach, absolvierte die Schauspielausbildung in Düsseldorf. Es folgten Engagements u.a. in Wuppertal, Bonn, Kassel und Bern und zahlreiche TV-Rollen in Soko 5113, Die Wache, Balko und in der Lindenstraße. Seit 2005 ist Stevens auch Sprecher für Hörbucher, Dokumentationen und Synchronisationen.

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 «Geld allein macht nicht glücklich»  von einer Kundin oder einem Kunden (28.02.2010):

Der Medienmogul Charles Foster Kane stirbt mit dem Wort "Rosebud" auf seinen Lippen.Leider weiß keiner etwas damit anzufangen. Ein Journalist versucht dem Rätsel auf die Spur zu kommen. Er führt Interviews mit unterschiedlichen Personen, welche Kane kannten. In Rückblicken werden dann die verschiedenen Stationen im Leben des "Citizen Kane" gezeigt - vom kleinen Jungen, welcher gezwungen wird von zuhause wegzugehen, zum Herscher über eine Vielzahl von Zeitungen im Amerika der 20er Jahre bis zum Tod in völliger Einsamkeit...
Über den Film an sich muß ich nicht viele Worte verlieren. Man sollte ihn gesehen haben. Er gilt zurecht als Meilenstein der Filmgeschichte.

 «Rosebud»  von einer Kundin oder einem Kunden (09.11.2009):

Der beste Film aller Zeiten. Kein anderer Film hat diese Titulierung so oft erhalten wie "Citizen Kane". Nun, hat er diese auch verdient? Es sei gesagt, dass "Citizen Kane" nichts anderes als ein Wunderwerk. Wegweisend in cineastischer, sowie erzählstrukturtechnischer Hinsicht. Orson Welles war ein Wunderkind seiner Zeit. Er schrieb das Drehbuch, führte Regie und spielte selbst eine Rolle. Dass er sich mit seinem außergewöhnlichem Film nicht nur Freunde machte, ist hinlänglich bekannt und, dass sein Werk bei der Oscarverleihung, sowie sein Name fiel, ausgebuht wurde eine nette Anekdote, die zum Mythos nur beiträgt. Ein Zeitungsmagnat hatte den Film als Angriff auf seine Person empfunden, da die Hauptfigur Charles Foster Kane zu sehr seinem Wesen ähnelte. Er übte so starken Druck auf die Welt Hollywoods aus, dass es zu eben jenen Schmährufen kam, als "Citizen Kane" die Ehre zu Teil hätte werden solle, die ihm gebührt hätte. "Citizen Kane" handelt von dem Nachrichtenmogul Charles Foster Kane, der sowohl auf dem Gebiet der Zeitung als auch des Rundfunks eine Instanz ist. Schlussendlich aber fällt Kane seinem exzentrischen Lebensstil selbst zum Opfer, nachdem er eine Karriere in der Politik anstrebte, 2 Frauen liebte und verlor, jeweils aufgrund seines Gebährens und langsam all das verlor, was er aufgebaut hatte. Die Geschichte klingt eigentlich wenig innovativ, wäre sie nicht auf so besondere Art und Weise erzählt. Denn der eigentliche Aufhänger des Films ist ein anderer, es ist "Rosebud", jenes geheimnisvolle letzte Wort, das Kane auf dem Sterbebett sprach, bevor er starb. Wer oder was Rosebud ist, diese Frage stellen sich nun Menschen überall auf der Welt. Am engagiertesten bei der Auflösung dieser Frage ist der Zeitungsredakteur Thompson, der sich aufmacht herauszufinden, was hinter "Rosebud" steckt. Dabei interviewt er alte Freunde Kanes, sowie verflossene Liebschaften. Und so erzählt "Citizen Kane" seine Geschichte, in Rückblenden und Dialogschnipseln und ist in dieser Hinsicht revolutionär, denn der Film wird somit nonstringent erzählt, was zu jener Zeit absolutes Neuland war (vor den "Pulp Ficitons" unserer Zeit). Großartig außerdem die Aufnahmen die Welles zeigt, die in ihrem Sein absolut wegweisend waren und sind. Akrobatische Fahrten, Spiegelungen, das alles kannte man nicht, was heute zum normalen Repertoire eines Kameramanns gehört. Jede einzelne Szene "Citizen Kane"s ist wie ein Gemälde. Die gelungene Schattierung, das Spiel des Lichts, dies alles vermengt sich zu einer Atmosphäre, die zum Schneiden dicht ist. Dann sind da natürlich noch die Schauspieler, die Welles vor allem aus seiner alten Theatergruppe rekrutierte und auch dementsprechend inszenierte. Geschnitten wurde kaum, da der Regiesseur mehrere Kameras auf einmal einsetzte und so viele Blickwinkel auf einmal einfing, wie auf der großen Bühne. "Citizen Kane" ist ein Film, der bis heute nachwirkt, in erzählerischer, sowie technischer Form und seien Sie gewarnt, der Endtwist, der dem Zuseher zeigt, was "Rosebud" ist, ist nicht von schlechten Eltern.


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