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Das Mädchen und der Kommissar - Cinemathek Série Noire Nr. 3 von Claude Sautet (Regie)

Das Mädchen und der Kommissar - Cinemathek Série Noire Nr. 3
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DVD

  • Erschienen: 06.09.2007
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  • Erschienen bei: Marketing Film

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Kurzbeschreibung zu "Das Mädchen und der Kommissar - Cinemathek Série Noire ..."

Der Pariser Kommissar Max (Michel Piccoli) hat sich in den Kopf gesetzt, Delinquenten auf frischer Tat zu ertappen. Er benutzt die schöne Gelegenheitsprostituierte Lily (Romy Schneider), um einer Bande von als Schrotthändlern arbeitenden kleinen Gaunern eine Falle zu stellen. Er sinnt den Coup aus, der für die kleinen Fische aus Nanterre eigentlich zu groß ist. Beim Banküberfall werden sie erwartungsgemäß verhaftet. Ein ehrgeiziger Kollege will auch Lily verhaften und lässt Max Verachtung für seine hinterhältigen Methoden spüren. Max sinnt auf Rache ...

Beschreibung von "Das Mädchen und der Kommissar - Cinemathek Série Noire ..."

Der ehrgeizige Polizist Max ist von dem Gedanken besessen, Verbrecher auf frischer Tat zu stellen. Als ihm dies immer wieder misslingt, fasst er einen neuen Plan. Um endlich zum erhofften Erfolg zu kommen, sucht er den Kontakt zum organisierten Verbrechen. Über die verführerische Prostituierte Lily, welche beste Beziehungen zur Unterwelt hat, inszeniert er einen Banküberfall, um die Diebe gezielt in die Falle zu locken. Der Plan scheint zu funktionieren, doch Max`s Kollegen kommen hinter dessen zwielichtige Machenschaften.

Features von "Das Mädchen und der Kommissar - Cinemathek Série Noire ..."

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 « ... die Obsession einer subversiven Suggestion»  von einer Kundin oder einem Kunden (01.01.2010):

... wow ... diese französische Einspielung aus dem Jahre 1971 ist ein in allen Bereichen überzeugendes Filmdokument über die Machenschaften einer egozentrisch gesteuerten, sukzessiven Manipulation. Es ist einfach nur genial, wie diese, von einem starken Bartwuchs gezeichnete Maske im feinen Tuch mit Hut nach einem erneuten, nicht zu klärenden Banküberfall mit Geschick und Taktik einer schwarzen Witwe die Fäden in die eigenen Hände nimmt. Jedoch abweichend von den Eigenschaften dieses ehrenwerten Spinnentiers werden bezeichnenderweise und erfolgsversprechend gezielt die Opfer der Begierde von ihm in der Unterstufe eines schrottreifen Ganoventums gesucht, und wie der gesteuerte Zufall es will, findet sich das Portal in der Person des landläufig bezeichneten, schwachen Geschlechts, einer versteckten und zugleich offenen Schönheit aus dem Geschäftsbereich der bezahlten Sinnlichkeit. So wird es denn auch wie geplant für den in jeder Hinsicht unabhängigen Kommissar eine Leichtigkeit, seine aberwitzige Story über die, wie auch immer geartete Absurdität seines Verhaltens gezielt in den Stunden der bezahlten Zweisamkeit zu starten.

Dieser wunderbare und geradlinige Film ist fern jedes Voyeurismus, sondern zeichnet sich allein aus durch die erstklassigen Leistungen der Schauspieler in der subtilen Charakterisierung der ihr zugeordneten Figuren sowie durch eine exzellente Kameraführung hinsichtlich Inszenierung und Detail. Überaus eindrucksvoll wird es dem Zuschauer in einem typisch französischen Ambiente der 70er Jahre ermöglicht, die wechselnden, erschließbaren und unvermuteten emotionale Zustände der Akteure beider Lager aus verschiedenen Blickwinkeln immer wieder auf gesellschaftspolitisch frischer Tat zu ertappen.

... ein erstklassiges Zeitdokument aus der Geschichte des Kriminalfilms


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