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Das Parfum - Die Geschichte eines Mörders von Tom Tykwer (Regie)

Das Parfum - Die Geschichte eines Mörders
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DVD

  • Erschienen: 15.03.2007
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  • Erschienen bei: Constantin Film

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Kurzbeschreibung zu "Das Parfum - Die Geschichte eines Mörders"

Unter unwürdigen Umständen erblickt Jean-Baptiste Grenouille (BEN WHISHAW) im Jahr 1738 auf dem Pariser Fischmarkt das Licht der Welt. Sehr früh bemerkt er, dass er einen äußerst ausgeprägten Geruchssinn besitzt. Nachdem er als Jugendlicher die mörderischen Arbeitsbedingungen in einer Gerberei überlebt hat, beginnt Grenouille eine Lehre beim Parfumeur Baldini (DUSTIN HOFFMAN). Schnell überflügelt er den Meister in der Kunst des Duftmischens, doch werden Düfte zu seiner Obsession, die ihn an den Rand der humanen Gesellschaft führt. Besessen von der Idee, menschliches Aroma zu konservieren, ermordet er ohne Skrupel junge Frauen, deren Geruch ihn betört. Das Drama nimmt seinen Lauf, als Grenouille auf dem Weg in die Parfummetropole Grasse der schönen Laura (RACHEL HURD-WOOD) begegnet, die für ihn übersinnlich duftet. Während weitere unerklärliche Morde passieren, ahnt Lauras Vater, der Kaufmann Richis (ALAN RICKMAN), dass auch seine Tochter in höchster Lebensgefahr schwebt. Ein ungleiches Katz-und-Maus-Spiel um innige Vaterliebe und tödliche Leidenschaft beginnt...

Beschreibung von "Das Parfum - Die Geschichte eines Mörders"

Wir schreiben das Jahr 1760. In der südfranzösischen Stadt Grasse warten Tausende auf die Hinrichtung des Parfumeur-Gesellen Jean-Baptiste GRENOUILLE (Ben Whishaw). 22 Jahre vorher bringt ihn seine MUTTER (Birgit Minichmayr) auf dem Pariser Fischmarkt zur Welt und versucht das unerwünschte Kind zwischen den Abfällen zu verstecken. Sie wird von der Polizei festgenommen und wegen versuchten Kindsmordes gehängt. Seine ersten Lebensjahre verbringt Grenouille in dem Waisenhaus von MADAME GAILLARD (Sian Thomas). Die anderen Kinder fürchten sich vor ihm, weil er ihnen nicht geheuer ist. Er kann kaum sprechen, aber sein Geruchssinn ist extrem ausgeprägt. Madame Gaillard verkauft den dreizehnjährigen Grenouille an die Gerberei von GRIMAL (Sam Douglas). Die Arbeit an den mit stinkenden Chloriden gefüllten Färberbecken ist lebensgefährlich. Der Junge steht aber die höllischen Arbeitsbedingungen durch und wächst zu einem kräftigen, jungen Mann heran. Bei seinem ersten Besuch in Paris verliebt er sich in den Duft einer schönen MIRABELLEN-VERKÄUFERIN (Karoline Herfurth).

Da er sich nicht artikulieren kann, und weil Passanten ihn stören, hält er ihr den Mund zu und erstickt sie ungewollt. Das anfängliche Glücksgefühl, ihren Duft zu riechen, weicht so der bitteren Erkenntnis, dass er diesen Duft nicht festzuhalten vermag. Bei dem Parfumeur BALDINI (Dustin Hoffman) lernt Grenouille, wie man den Duft von Blumen konserviert. Als ihm offenbart wird, dass der Duft eines Lebewesens nicht zu einer Essenz destilliert werden kann, stirbt Grenouille fast vor Kummer. Baldini verrät ihm, dass man nur in der Stadt Grasse neue Methoden anwendet. Grenouille begibt sich sofort auf den Weg nach Grasse. In einer Höhle des Zentralmassivs entdeckt er, dass er selbst nach nichts riecht, so als existiere er nicht. Dieses Erlebnis erschüttert ihn tief, und er beschließt, für sich selbst einen Duft zu erschaffen, der unwiderstehlich ist. Auf dem Weg nach Grasse begegnet er der schönen Kaufmannstochter LAURA (Rachel Hurd-Wood). Ihr Duft erinnert ihn an das Mirabellen-Mädchen, nur noch schöner, noch reiner. Bei MADAME ARNULFI (Corinna Harfouch) lernt Grenouille die Kunst der Enfleurage. In den nächsten Wochen kommt es zu einer Serie von Morden an Mädchen von ausgesuchter Schönheit, welche die Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzen. Der Kaufmann RICHIS (Alan Rickman) ist der Einzige, der ahnt, dass es sich um einen neuen Typus Verbrecher, einen Sammler von Schönheiten handelt. Als die beiden hübschen Zwillingstöchter seines Freundes TALLIEN (Carlos Reig) ermordet und kahlrasiert aufgefunden werden, bekommt Richis große Angst um seine Tochter Laura.

Zwölf Mädchenleichen sind inzwischen gefunden worden, deren Duft Grenouille konserviert und in zwölf Flakons gesammelt hat. Nur ein Duft fehlt ihm noch, um sein Parfum zu vollenden. Bald darauf wird ein vermeintlicher Mörder gefasst. Doch Richis befürchtet, dass es sich um den Falschen handelt. Er verlässt mit Laura heimlich die Stadt. Aber Grenouille folgt Lauras Duft bis ans Mittelmeer. Als Richis am nächsten Morgen die Leiche seiner Tochter findet, bricht er verzweifelt zusammen. Grenouille wird von Soldaten gefasst und nach Grasse überführt. In der Folterkammer soll er sein Motiv gestehen, schweigt aber beharrlich. Tausende bevölkern am Tag der Hinrichtung den Marktplatz von Grasse, aber es gelingt Grenouille heimlich, sich einige Tropfen seines Parfums auf sein Handgelenk zu träufeln. Der Wind trägt den Duft über die Köpfe der Schaulustigen hinweg und lässt alle, die seiner Hinrichtung beiwohnen wollten, in einer riesigen orgiastischen Umarmung verschmelzen. Auch Richis fällt ihm schluchzend um den Hals. Grenouille, der noch nie in seinem Leben Liebe erfahren hat, bricht ohnmächtig zusammen. Schließlich kehrt er an seinen Geburtsort nach Paris zurück, den Flakon immer bei sich tragend, als habe er mit dem Rest des Parfums noch etwas vor...

Features von "Das Parfum - Die Geschichte eines Mörders"

Kapitel- / Szenenanwahl
Animiertes DVD-Menü
DVD-Menü mit Soundeffekten
Hörfilmfassung für Blinde
Audiokommentare

Portraits

Tom Tykwer: Tom Tykwer wurde 1965 in Wuppertal geboren. Bereits als Jugendlicher drehte er eigene Super-8-Filme, leitete mit 23 ein Programmkino, war mit 29 Jahren Mitbegründer der Produktionsfirma "X-Filme", und 1998 gelang ihm mit Lola rennt der erfolgreichste deutsche Film der neunziger Jahre.
Corinna Harfouch: Corinna Harfouch, geboren 1954 in Thüringen, war einer der ganz großen Film- und Theater-Stars in der DDR. Nach der Wende galt ihr Ruhm im Westen zunächst: nichts. Innerhalb weniger Jahre machte sie jedoch Furore am Theater unter der Regie von Frank Castorf und in mehreren preisgekrönten Fernsehfilmen. Ihren Durchbruch als Kinodarstellerin hatte sie in dem Psychothriller "Solo für Klarinette", zuletzt sorgte ihre Darstellung von Magda Goebbels in "Der Untergang" für großes Aufsehen. Heute zählt Corinna Harfouch zu den ganz großen Film- und Theater-Stars in Deutschland.
Jessica Schwarz: Jessica Schwarz, geboren 1977 in Erbach/Michelstadt, begann ihre Karriere als Model und wurde 2000 als Moderatorin bei Viva bekannt. Ihr Filmdebüt gab sie 2001 in "Nichts bereuen" an der Seite von Daniel Brühl. Ab 2002 konzentrierte sie sich ganz auf die Schauspielerei.
Joachim Kerzel: Joachim Kerzels Stimme, die er Filmgrößen wie Jack Nicholson, Anthony Hopkins oder Harvey Keitel leiht, ist legendär und macht ihn zu einem der begehrtesten Hörbuchsprecher Deutschlands.
Otto Sander: Otto Sander spielte mit in Filmen wie "Das Boot", "Die Blechtrommel" und "Der Himmel über Berlin". Er arbeitete zusammen mit Regisseuren wie Louis Malle, Margarethe von Trotta, Wim Wenders und Andrzej Wajda. Als Theaterschauspieler spielte er an renommierten Bühnen wie der Berliner Schaubühne und der freien Volksbühne, und er ist ein Sprecher, dessen stimmlicher Präsenz sich niemand entziehen kann.

Bewertung unserer Kunden

Kundenbewertung: Bewertungen
Durchschnitt aus 15 Bewertungen:

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 «Das flüchtige Reich der Gerüche»  von einer Kundin oder einem Kunden (09.07.2011):

Jean-Baptiste Grenouille hat eine besondere Gabe. Er kann Tausende von ­Gerüche wahrnehmen und diese auch unterscheiden. Als er sich auf die Suche nach dem perfekten Duft begibt, überschreitet er dabei alle Grenzen der Menschlichkeit. Am Anfang war ich skeptisch, wie dem Regisseur es gelingen will, das flüchtige Reich der Gerüche aus dem Klassiker von Patrick Süßkind umzusetzen. Jedoch hat mich der Film schnell überzeugt, dass es ihm mehr als gelungen ist. Durch eine wahre Bilderflucht und deren gewaltige Überzeugungskraft wird der fehlende Geruchsinn des Zuschauers mehr als ersetzt. Meisterhaft wird hier die Geschichte eines Mörders erzählt und fesselt den Zuschauer bis zur letzten Sekunde. Ein prägendes Filmerlebnis, das sich niemand entgehen lassen sollte.

 «Perfekte Romanumsetzung!»  von einer Kundin oder einem Kunden (14.05.2010):

Das Parfüm von Patrick Süskind ist ein Klassiker und wird sogar in manchen Schulklassen als Pflichtlektüre gelesen. Die Umsetzung dieses tollen Buches in einen Film ist zu 100% perfekt gelungen. Es erwarten den Zuschauer 142 Minuten Spannung und eine absolut fesselnde Handlung.

Selten wurde ein Buch so datailliert und brilliant übernommen und man kommt aus dem Staunen kaum noch heraus. Die "Orgie" zum Ende des Filmes wirkt zwar ein wenig verstörend dargestellt, aber wenn man das Buch gelesen hat, merkt man, das es nicht besser dargestellt werden konnte.

Also Popcorn raus und eintauchen in die Welt der Parfümerie!

 «...ein gelungener Spagat»  von einer Kundin oder einem Kunden (07.01.2010):

Ohne jegliche Effekthascherei zeigt dieser Film mit begeisternden Kostümen und vor der tief ergreifend inszenierten Kulisse einer, vor dem Zeitalter der Industrialisierung historisch realen Dunkelheit und Beklemmung eine fast transzendental einzuordnende Abhandlung über einen gesellschaftlich emotionslosen, naiven und besessenen Protagonisten, über einen Mörder in tiefster Überzeugung.

Unter Auslassung von Brutalität und das Thriller-Genre umgehend konzentriert sich die, in erster Linie visuelle dargestellte Handlung bei Einsetzung von sparsamen aber effektiven, filmischen Hilfsmitteln auf die Entwicklung von Grenouille inmitten der Gesellschaft des französischen Bürgertums im 18ten Jahrhundert und schafft so eine wortkarge, fast anmutende Studie über Charakter und Ethik dank der exzellenten Leistungen der eingebundenen Schauspieler, allen voran Ben Wishaw, Dustin Hofmann und Alan Rickman.

... ein gelungener Spagat zwischen zwei so verschiedenen Medien wie Buch und Film mit wunderschönen Bildern, hervorragenden optischen Suggestionen, packender Atmosphäre und einem thematisch klarem Konzept; ein audio-visuelles Vergnügen im Reich der Sinne.

 «super Süskind....»  von einer Kundin oder einem Kunden (05.01.2010):

Das Parfum von Patrick Süskind mit Ben Whishaw als Baptiste Grenouille in der Hauptrolle. Vorneweg das Buch ist lebhafter wie der Film. Die düstere Leichenfledderer-Geschichte, eins brutalen Serienkiller kommen nur durch die überzogenen grausamen Darstellung in Szene. Die Darstellung Grenouilles werde im Vergleich zum Buch bagatellisiert (Unmensch wird zum Courmacher), sodass die Manier der Hauptperson Einbußen nahmen. Die Beschreibung der Parfüme wurde zu ungenau und oberflächlich behandelt, im Buch schnuppert man an jeder Seite. Zuviel Wert wurde auf die Liebesgeschichte gelegt, was einen bekennenden Süskindfan irritiert. Mit brachialen Bild und Soundeffekten, brach man auch dieses Siegel nicht. Gelungen sind Charaktere und zeitgeschichtliche Hintergründe und entschädigen ein wenig, den so hoch angepriesenen Film. Wer eine gute Nase hat, vergnügt sich mit dem Buch, wer sich berieseln lassen will den Film.

 «Nicht schlecht»  von einer Kundin oder einem Kunden (28.08.2009):

Das Buch: bombastisch!

Der Film: o.k., mehr aber auch nicht!

Es war sehr gewagt "Das Parfüm" zu verfilmen. Großes Lob für den Mut, aber da das Buch fast ausschließlich mit Eindrücken, Emotionen und Stimmungen arbeitet ist eine annehmbare Umsetzung sehr schwierig.

Für alle die den Film gesehen und das Buch noch nicht gelesen haben, empfehle ich das, selbst, wenn der Film nicht gefallen hat.

Das Buch haut einen um!

 «viel schlechter als das Buch»  von einer Kundin oder einem Kunden (04.05.2009):

Beschreibung:
Unter menschenunwürdigen Bedingungen kommt Jean-Baptiste Grenouille (Ben Whishaw) im Jahre 1738 auf einem Fischmarkt in Paris zur Welt. Ein besonderes und aussergewöhnliches Kind: Ein Mensch ohne eigenen Geruch, aber gesegnet mit der sensibelsten Nase der Welt. Ausgestattet mit dem bemerkenswert guten Geruchssinn treibt es den Sonderling bald in die Arme des berühmten Parfumeurs Baldini (Dustin Hoffman). Schnell übertrifft der talentierte Junge seinen Lehrmeister in der Kunst des Duftmischens. Doch Grenouille will mehr. Er reist nach Grasse, in die Hauptstadt der Parfumkunst. Beseelt von dem Gedanken menschliches Aroma zu konservieren und damit den vollkommensten aller Düfte zu kreieren, ermordet er zahlreiche junge Mädchen, deren geheimnisvolle Gerüche ihn betören.In seinem Wahn nach dem perfekten Parfum, zieht sich die Spur seiner getöteten Opfer durch das ganze Land. Als er eines Tages der wunderschönen Laura (Rachel Hurd-Wood) aus adeligem Hause begegnet, weiss er, was ihm zum Höhepunkt seiner Duftkomposition noch gefehlt hat. Lauras Vater, der Kaufmann Richis (Alan Rickman), ahnt, dass seine Tochter in Lebensgefahr schwebt...

Da ich das Buch gelesen habe, bevor ich den Film gesehen habe, war der Film für mich ehrer enttäuschend.
Die eigentliche Aussage des Buches, kommt hier nicht wirklich rüber.
Stellenweise mutet der Film sogar etwas langwrilig an, was bei dem Buch überhaupt nicht der Fall ist.

Für alle die überlegen kann ich nur sagen : Das Buch ist absolut empfehlenswert, den Film kann man sich auch schenken.

 «Hätte ich mir nie so vorgestellt. Tolle Verfilmung.»  von einer Kundin oder einem Kunden (17.02.2009):

Eine Rückblende führt auf den Fischmarkt von Paris, wo am 17. Juli 1738 eine Fischverkäuferin Jean-Baptiste Grenouille entbindet. Seine Mutter kümmert sich nicht um ihn und vermutet, er sei eine „Halb“- oder Totgeburt wie zahlreiche ihrer Kinder zuvor. Als das Baby zu schreien beginnt, versucht Jean-Baptistes Mutter vergeblich vor der Menge zu fliehen, von der sie des versuchten Kindesmords bezichtigt wird. Kurz darauf wird sie durch den Strang hingerichtet.

Das Kind landet bei Madame Gaillard, die Kostkinder gegen Bezahlung aufnimmt. Ein Junge nähert sich ihm, da nimmt das Baby seinen Zeigefinger, um an ihm intensiv zu schnuppern. Die Kinder beschließen, das Baby zu ersticken, aber Madame Gaillard kann dies verhindern. Grenouille wird älter und erschließt sich die Welt über seinen Geruchssinn. Er wird sich bald seines großen Talents bewusst, Düfte mit seiner Nase aufzunehmen. Mit dreizehn Jahren verkauft Madame Gaillard Grenouille an den Gerber Grimal. Unmittelbar danach fällt sie einem Raubmord zum Opfer. Als Grenouille innerhalb des Betriebs aufsteigt, darf er Ware in die Stadt ausliefern. In den Straßen von Paris begegnet ihm ein Universum von Düften. Grenouilles Geruchssinn verfeinert sich, und er entdeckt, dass der Duft eines jungen Mädchens, das Mirabellen verkauft, es ihm besonders angetan hat. Grenouille folgt ihr, sie schreit, und er drückt ihr seine Hand auf den Mund. Grenouille bemerkt, dass er das Mädchen erstickt hat. Er riecht intensiv an ihrem Körper.
Als Grenouille eine Ladung Leder beim italienischen Parfümeur Giuseppe Baldini abgeben möchte, gelangt er in dessen Laden. Ein Konkurrent hat ein Parfum namens „Amor et Psyche“ auf den Markt gebracht. Baldini wird von einem Kunden beauftragt, einen neuen Duft zu kreieren, der genauso gut sein soll wie „Amor et Psyche“. Baldinis Gehilfe hat ein Fläschchen besorgt, doch Baldini hat für den Duft nur abschätzige Bemerkungen übrig. Baldini zieht sich in sein Laboratorium zurück, um den Duft zu kopieren. Inspirieren lässt er sich dabei von „Amor et Psyche“, von dem er selbst ein Fläschchen in einer Schublade liegen hat. Er versucht zu ergründen, welche Essenzen darin verborgen sind und schreibt dafür eine Liste. Grenouille gelingt es, den Duft genau nachzumachen und er bittet Baldini, bei ihm in die Lehre gehen zu können.Grenouille verhilft der Duftstoffhandlung Baldinis zu neuem Glanz. Er erlernt bei Baldini viele Verfahren und Techniken zur Herstellung von Düften, darunter die Destillation. Doch bald muss er die Grenzen erkennen, als es ihm nicht gelingt, aus Glas, Kupfer oder Baldinis Katze Düfte zu destillieren. Als er erkrankt, erzählt ihm Baldini von der südfranzösischen Stadt Grasse, in der die besten Parfümeure der Welt arbeiten. Grenouille erholt sich von seiner Krankheit und verlässt mit seinem Gesellenbrief, den ihm Baldini gegen 100 Parfümformeln verfasst, Paris. Während Grenouille nach Süden zieht, stürzt das sich auf einer Brücke über der Seine befindliche Haus Baldinis in der Nacht ein.
Auf dem Weg nach Grasse entdeckt Grenouille einen Duft, der köstlicher ist als der des ermordeten Mädchens in Paris: Ein junges Mädchen fährt in einer Kutsche vorbei. Grenouille folgt ihr nach Grasse bis zu ihrem Haus.

 «super Buchverfilmung!»  von einer Kundin oder einem Kunden (22.10.2008):

Ich habe selten eine so gelungene Buch-Verfilmung gesehen!
Ich bin echt fasziniert wie gut die Gefühle und Eindrücke in diesem Film transportiert werden. Vor allem da ich mir schwer vorstellen konnte dass es möglich ist einen super Film über Gerüche zu drehen. Da dies ja (außer dem Tastsinn) der einzige Sinn ist den man durch einen Film nicht berühren kann.

Aber ich wurde positiv überrascht!
Super Film!!!

 «Der Film zum Buch - grandiose Umsetzung»  von einer Kundin oder einem Kunden (06.09.2008):

Vor Jahren schon habe ich das Buch von Patrick Süskind gelesen und so war es nur eine logische Schlussfolgerung, dass ich auch den Film sehen wollte. Oft ist man enttäuscht, wenn man den Film zum Buch schaut, da ja doch sehr viele Szenen rausgeschrieben werden müssen, wenn man nicht beabsichtigt, einen 40-Stunden-Film aus einem Buch zu machen.

Die Verfilmung ist den Machern in diesem Falle äußerst gelungen. Die dunkle, fast mystische Stimmung, in der ich damals beim Lesen des Buches war, wurde auch im Film sehr gut rüber gebracht. Natürlich besticht der Film nicht durch Spannung, denn er ist ja kein Krimi im eigentlichen Sinne, aber er besticht durch das Können der Schauspieler. Jean-Baptiste Grenouille kommt sehr glaubhaft rüber. Fast bekommt man Mitleid mit diesem Mörder, den aber während des ganzen Films ein Zauber umgibt, den man kaum in Worte fassen kann.

Ich habe mich ganz oft selber dabei ertappt, an meiner Haut zu riechen um die "Sucht nach Düften" von Grenouille nachempfinden zu können. Ich möchte fast sagen, ich habe "Seite an Seite" mit Grenouille gelebt, auch wenn ich diese Sucht natürlich nicht habe. Aber die Faszination der Düfte ging auch auf mich über.

Natürlich wurden einige Szenen umgeschrieben um den Film "rund" zu machen; dies tut aber dem Ablauf der Geschichte keinesfalls einen Abbruch an.

Alles in allem eine tolle Umsetzung des Buches, die weitaus mehr als 5 Sterne verdient hätte!

 «Ein Fest für Auge und Ohr - und beinahe auch für die Nase :-)»  von einer Kundin oder einem Kunden (17.05.2007):

Was für ein Film! Erst Mitte der 90er Jahre bekam ich per Zufall das Buch von Patrick Süskind in die Hände und konnte es kaum aus der Hand legen - was für ein Buch, was für eine Kunst, die Welt der Düfte mit Worten zu umschreiben!

Nur zu gut kann ich nachvollziehen, daß dieser Stoff lange Zeit als unverfilmbar galt. Umso erfreuter war ich, als es endlich soweit war. Auch in den Fernsehnachrichten berichtete man darüber, als die Dreharbeiten begonnen hatten. Da sah man Levendelpflücker auf den Feldern bei Grasse und Vorfreude auf das fertige Werk stellte sich ein.

Ich muß gestehen, daß ich mich nicht ins Kino bequemte, obwohl der Film in seiner Opulenz sicher für die ganz große Leinwand gemacht ist. Statt dessen kaufte ich kürzlich die DVD und war überwältigt. Solch ein Film von deutschen Machern - ein Meisterwerk!

Hier muß ich der ersten Rezension widersprechen. Was Schmarrn ist und was nicht, muß wohl jeder für sich entscheiden und man sieht wohl zweifellos, daß die Mehrheit ein differenziertes Bild hat. Ich kann eine Weltherrschaft von Jean-Baptiste Grenouille nicht ganz sehen - ihm geht es um die Sammlung aller Düfte - nicht um die Sammlung aller Macht. Und nach dieser Philosophie dürfte es eine ganze Filmegattung nicht geben, denn wie wir alle nur zu gut wissen, sind es gerade die kranken und durchgeknallten Charaktere (siehe Hannibal Lecter und Kollegen...), die einen Film ausmachen.

Eine besondere Erwähnung verdient natürlich Dustin Hoffmann, der in einer kleineren Rolle als Parfumeur Baldini brilliert. Herrlich komisch, aber glaubhaft, verkörpert er diesen quasihochstapelnden Duftkünstler - der mit großer Mühe aus den Meisterwerken seiner Konkurrenten drei Zutaten herausschnüffeln kann. Die Szene am Arbeitstisch beim Testen von "Amor und Psyche" ist einfach grotesk-genial! Gelungen ist auch die Szene, in der Baldini das erste von Grenouille gemischte Parfum testet, quasi die Verbesserung von "Amor und Psyche". Wie stellt man sich vor, daß jemand von einem Duft sozusagen in den Himmel entschwebt? Tykwers kreisender Blumengarten und die zirpende Schönheit lassen einen die Empfindung ahnen... Mit Alan Rickman als Kaufmann Richis ist eine weitere Figur genial besetzt!

Für mich ist das Werk in seiner schwelgenden Bildersprache, der Visualisierung von Gerüchen, seiner Differenzierung zwischen schmutzig-fauligem Unterschichtenleben und der oberflächlich gepflegten herrschenden Klasse, der sphärenhaften Musik der Berliner Philharmoniker ein einziger Hochgenuß. Gratulation zu dieser Überraschung! Der Beweis, daß Europa zu großem Kino fähig ist, wurde erneut erbracht.

 «genial gemacht»  von einer Kundin oder einem Kunden (16.05.2007):

ohne viel worte möchte ich meine begeisterung ausdrücken. wer das buch mag, wird den film lieben.

 «Was soll das bitte?»  von einer Kundin oder einem Kunden (23.04.2007):

Viele sagen mir, ich solle das Buch lesen, denn nur das zeigt, was dahinter steckt.
Ich persönlich finde lächerlich so eine Geschichte auf Film zu bringen. Noch dazu war ich richtig böse, meine wertvolle Zeit mit so einem Schmarrn verbracht zu haben.
Ein Mann, der offensichtlich krank ist und im Endeffekt die Weltherrschaft mit seinem Parfum an sich reißt ist wohl die niveauvollere Weise von Pinky & Brain!
GRATULATION..

 «Wirklich "dufte" !!»  von einer Kundin oder einem Kunden (16.04.2007):

Ich habe zwar das Buch nicht gelesen, zum Film aber muß ich sagen, das sich die Produktionskosten und aller Aufwand gelohnt haben. Die Bilder, vor allem das alte Paris, sind richtig gut gelungen.Ü Überhaupt hält der Film eine interessante Balance aus der Schönheit zahlreicher Landschaftsaufnahmen und stinkenden, verschmutzten Städtevierteln. Die Darsteller können allesamt überzeugen. Die Geschichte ist faszinierend, schön, traurig und verstörend zugleich. Als Zuschauer hat man es teilweise schwer sich zu entscheiden, ob man mit Jean-Baptiste mitfühlen oder ob man ihn verachten soll. Das Finale ist zudem einfach nur als grandios zu bezeichnen und gänsehautfördernd.Otto Sanders Erzählstimme, mit der einige Szeniarien und Kapitel eingeleitet bzw. begleitet werden, klingt so warm, das man an alte Märchenschallplatten erinnert wird.Ein rundum gelungenes Meisterwerk.

 «Irre, man leidet mit...»  von einer Kundin oder einem Kunden (02.04.2007):

Da ich das Buch gelesen haben und begeistert war, war der Film ein Muss für mich. Ich vergleiche immer gerne das Buch mit dem Film. Ihr wisst schon erst Buch, dann Film. manchmal wird man arg enttäuscht, aber diese Umsetzung ist echt gut.

Welche Produkte mir außerdem gefallen haben: The Green Mile

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