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Die Nacht der Generäle von Anatole Litvak (Regie)

Die Nacht der Generäle
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DVD

  • Erschienen: 07.10.2004
  • Bei uns nicht erhältlich
  • Erschienen bei: Sony Pictures
  • CHF 18.90
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Kurzbeschreibung zu "Die Nacht der Generäle"

Warschau im Winter 1942: Eine Dirne wird ermordet. Drei Generäle der deutschen Wehrmacht scheinen in den Fall verwickelt zu sein. - -Paris Sommer 1944: Wieder wird eine Dirne ermordet, und wieder sind die drei deutschen Generäle verdächtigt. Major Grau (Omar Sharif), der schon in Warschau ermittelte, glaubt endlich den Täter zu kennen. Doch der Mörder ist schneller. Grau wird kaltblütig erschossen. - -22 Jahre später geschieht ein neuer Mord an einer Dirne in Hamburg. Ein Mord, der den anderen in allen wesentlichen Punkten gleicht. Wieder scheinen die drei Ex-Generäle in den Fall verwickelt. Inspektor Morad (Philippe Noiret) rollt die Fälle wieder auf. Der einzige Tatzeuge von damals wird gefunden. Kann der Mörder sich jetzt noch einmal retten? - -Ein eiskalter Thriller ? diabolisch faszinierend.

Beschreibung von "Die Nacht der Generäle"

Warschau im Winter 1942:
Eine Dirne wird ermordet. Drei Generäle der deutschen Wehrmacht scheinen in den Fall verwickelt zu sein. Paris im Sommer 1944: Wieder wird eine Dirne ermordet, und wieder sind die drei deutschen Generäle verdächtig. Major Grau (Omar Sharif), der schon in Warschau ermittelte, glaubt endlich den Täter zu kennen. Doch der Mörder ist schneller. Grau wird kaltblütig erschossen.

22 Jahre später geschieht ein neuer Mord an einer Dirne in Hamburg. Ein Mord, der den anderen in allen wesentlichen Punkten gleicht. Wieder scheinen die drei Ex-Generäle in den Fall verwickelt. Inspektor Morand (Philippe Noiret) rollt die Fälle wieder auf. Der einzige Tatzeuge von damals wird gefunden. Kann der Mörder sich jetzt noch einmal retten?

Features von "Die Nacht der Generäle"

Kapitel- / Szenenanwahl

Portraits

Joseph Kessel: Joseph Kessel, 1898 bis 1979, war ein französischer Journalist und Romancier, dessen Werk in Frankreich noch heute viel gelesen wird. Sein erfolgreichster Roman ist der Kinderbuchklassiker "Le Lion" aus dem Jahr 1958.
Juliette Gréco: Juliette Gréco, geb. 1927 in Montpellier, wuchs bei den Großeltern und in der Obhut von Nonnen auf, weil ihre Mutter in der Résistance aktiv war. Mit 16 Jahren wurde sie von der Gestapo inhaftiert. Nach dem Krieg wurde sie bald zur Muse der Existenzialisten. Mit Chansons wie "Les feuilles mortes" oder "Déshabillez-moi" wurde sie stilprägend. Noch heute, mit 85 Jahren, füllt sie überall auf der Welt riesige Konzertsäle und wird von einem Publikum aller Altersklassen verehrt.
Patrick Allen: Patrick Allen ist freiberuflicher Fotojournalist und hat sich auf militärische Themen spezialisiert.

Bewertung unserer Kunden

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 «Spannende Handlung vor historischer Kulisse»  von einer Kundin oder einem Kunden (06.01.2011):

»Die Nacht der Generale« verbindet in spannender Weise eine eigene Romanhandlung mit den historischen Vorgängen um das Attentat auf Hitler. Ganz besonders lebt dieser Film von der schauspielerischen Leistung der Darsteller. Und hier kann der Film in der Tat eine Spitzenbesetzung vorweisen.

Besonders Peter O'Toole und Omar Sharif laufen zur Höchstform auf. Besonders beeindruckend ist die Darstellung Major Graus durch Sharif, einem nach Gerechtigkeit strebenden Abwehroffizier, der einen mordenden General der Gerechtigkeit zuführen möchte. Insbesondere seine Dialoge mit Philippe Noiret lassen sich immer wieder gerne anhören und betrachten!

EIne Anmerkung zu der schlechten Bewertung der DVD durch Spaßprediger: Nicht das Drumherum, sondern der Film sollte im MIttelpunkt stehen. Zudem ist es unzutreffend, daß die Namen im Vorspann abgeschnitten werden, und das Oszillieren des Bilder zwischen den Einstellungen ist Absicht und macht die Namen der Darsteller nicht unleserlich.

 «Soldaten sind Mörder. Manchmal sogar Serienkiller.»  von einer Kundin oder einem Kunden (06.07.2006):

Regisseur Anatole Litvak (Litvak – ist das nicht ein Wort, das so klingt, als müsse es irgendwo im nächsten IKEA-Katalog auftauchen?) hat zwar im Laufe seines Lebens bei rund 40 Filmen Regie geführt, aber ich verbinde ihn meist mit „Die Nacht der Generäle“, der mir aber wohl auch nur deshalb ein Begriff ist, weil ich eine Vorliebe für Filme mit Peter O’Toole habe.

O’Toole hat dabei in meinen Augen stets ein Händchen dafür bewiesen, sich Rollen in Filmen auszusuchen, die bei mir meist den Eindruck hinterlassen haben: Sie waren nicht so gut, wie sie hätten sein können. Manche davon verfehlen ihr Ziel um Längen (zuletzt „Global Heresy“, 2002), andere nur knapp. „Die Nacht der Generäle“ ist für mich ein so ein „Knapp vorbei“-Kandidat.

Wäre die Regie etwas straffer gewesen, die Geschichte um lange ungesühnte Verbrechen und späte Genugtuung hätte vielleicht ein zweiter „Marathon Mann“ (1976) werden können – aber Anatole Litvak scheint eben kein John Schlesinger gewesen zu sein. Trotzdem auch hier natürlich de mortuis nil nisi bene : Anatole Litvaks Dirnenschlitzer-Krimi vor WWII-Kulisse mag streckenweise etwas statisch wirken und seine Längen haben – gut besetzt, sorgsam ausgestattet und leidlich spannend ist der Film aber allemal. Das war jedenfalls mein Eindruck, nachdem ich ihn zum ersten Mal gesehen hatte. Nachdem der Film nun auf DVD erschienen ist, wollte ich mal sehen, ob mein erster Eindruck mich getäuscht hat. Nach dem gestrigen Abend aber stelle ich fest: Dem ist nicht so.

Was für den Film gilt, gilt übrigens auch für die DVD: Sie setzt wahrlich keine Maßstäbe – zumindest keine in positiver Hinsicht.

Die DVD bietet neben dem englischen Originalton und der deutschen Synchronfassung außerdem eine französische, eine spanische und eine italienische Tonspur (sämtliche Tonspuren liegen im Mono-Format vor) – das war’s dann aber auch schon mit den dvd-spezifischen Leistungsmerkmalen: Trailer? Fehlanzeige. Kapiteleinteilung? Ist zwar auf dem Einleger aufgelistet, ein entsprechendes Menü auf der DVD sucht man jedoch vergebens.

Kurios und auch vielleicht ein bisschen ärgerlich: Die Bilder des Vorspanns oszillieren munter zwischen zwei verschiedenen Projektionsarten – will sagen: mal wirken sie gestaucht, mal nicht, die Namen der im Vorspann aufgeführten Personen aber sind in keinem Fall zu entziffern, sondern werden, und das ziemlich großzügig, abgeschnitten: Liebe Leute von Paramount und Universal, ich glaube, während irgendeiner Stufe des Fertigungsprozesses hat da jemand bei euch im Hause sehr tief und fest gepennt.

Was ich aber sehr viel mehr als nur ein bisschen ärgerlich finde: Der Nachspann wird nach wenigen Sekunden ausgeblendet. Man könnte auch sagen: abgewürgt. Ich finde, das ist kein schöner modus operandi. Da habe ich für unter zehn Euro schon weit Besseres und mit mehr Sorgfalt Aufbereitetes im DVD-Regal gefunden.

Mithin: unterm Strich leider keine Kaufempfehlung von mir für die lichtscheuen Offiziere.


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