|Profisuche
 

details

Good Bye Lenin (2003, EDF) von Wolfgang Becker (Regie)

Good Bye Lenin (2003, EDF)
Bild vergrössern

DVD

  • Erschienen: 16.10.2009
  • Versandfertig innert 3 - 5 Werktagen
  • Erschienen bei: Arthaus

Jetzt bestellen

  • In den Warenkorb legen CHF 14.90
  •  
  • Versandfertig innert 3 - 5 Werktagen
  •  
Jetzt weiterempfehlen:
Artikel weiterempfehlen
Nutzen Sie Ihre Wunschliste:
auf die Wunschliste setzen

Kurzbeschreibung zu "Good Bye Lenin (2003, EDF)"

Geschichte wird gemacht. Nur für den 21jährigen Alex (Daniel Brühl) geht nichts voran. Kurz vor dem Fall der Mauer fällt seine Mutter (Katrin Saß), eine selbstbewusste Bürgerin der DDR, nach einem Herzinfarkt ins Koma - und verschläft den Siegeszug des Kapitalismus. Als sie wie durch ein Wunder nach acht Monaten die Augen wieder aufschlägt, erwacht sie in einem neuen Land. Sie hat nicht miterlebt, wie West-Autos und Fast-Food-Ketten den Osten überrollen, wie Coca Cola Jahrzehnte des Sozialismus einfach wegspült, wie man hastig zusammen wachsen lässt, was zusammen gehört. Erfahren darf sie von alledem nichts: Zu angeschlagen ist ihr schwaches Herz, als dass sie die Aufregung überstehen könnte. Alex ist keine Atempause gegönnt. Um seine Mutter zu retten, muss er nun auf 79 Quadratmetern Plattenbau die DDR wieder auferstehen lassen. Schnell stellt er fest, dass sich dieser Plan schwieriger umsetzen lässt als erwartet...

Features von "Good Bye Lenin (2003, EDF)"

Kapitel- / Szenenanwahl; Animiertes DVD-Menü; DVD-Menü mit Soundeffekten; Audiokommentar mit Wolfgang Becker / Daniel Brühl / Katrin Sass und Florian Lukas; Mini-Making of; Alle Filme der Edition im Überblick

Portraits

Daniel Brühl: Daniel Brühl, geboren 1978 in Barcelona und in Köln aufgewachsen, begann seine Karriere in der Unterhaltungsbranche mit acht Jahren als Hörspielsprecher beim WDR. Inzwischen ist er vielfach ausgezeichneter Schauspieler.
Bernd Lichtenberg: Bernd Lichtenberg wurde 1966 in Leverkusen geboren, studierte Religionswissenschaft und Philosophie, bevor er ein Filmstudium absolvierte. Er lebt in Köln und Berlin.
Florian Lukas: Florian Lukas, geboren am 16. März 1973 in Ost-Berlin, fing mit 17 Jahren an, Theater zu spielen, und erhielt seine erste Filmrolle von Peter Welz für "Banale Tage" (1990), eine der letzten DEFA-Produktionen. Erstmals einem breiteren Publikum bekannt wurde er mit Til Schweigers Thriller "Der Eisbär" (1998). Für seine Rolle in Sönke Wortmanns "St. Pauli Nacht" (1999) und die Darstellung des rappenden Rico in Sebastian Schippers "Absolute Giganten" wurde Lukas mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet. Lukas erhielt für seine Rolle in "Good Bye, Lenin" (2003) den Deutschen Filmpreis sowie einen Bambi und war im Kino in so hochgelobten Filmen wie "Kammerflimmern" (2003), "One Day in Europe" (2004), "Keine Lieder über Liebe" (2004) und "Stellungswechsel" (2007) zu erleben. Für den Hörverlag sprach Florian Lukas in dem Jules-Verne-Hörspiel "Die Reise zum Mittelpunkt der Erde", in "Herr Lehmann" von Sven Regener und "Das Spiel der Könige" (2008) mit.
Burghart Klaussner: Burghart Klaußner, geboren 1949 in Berlin, absolvierte seine Schauspielausbildung am Max-Reinhardt- Seminar in Berlin. Es folgten Engagements an verschiedenen Bühnen. Er war in zahlreichen Fernseh- und Kinofilmen zu sehen, so u. a. Good Bye, Lenin!, Die fetten Jahre sind vorbei und Requiem. 2005 wurde er mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet. 2006 erhielt er den Goldenen Leoparden in Locarno als bester männlicher Darsteller in Der Mann von der Botschaft.
Jürgen Holtz: Jürgen Holtz ( geb. 1932 ) Schauspieler an allen großen deutschsprachigen Bühnen. Enge Zusammenarbeit mit Heiner Müller. Träger des Adolf-Grimme-Preises und des Gertrud-Eysoldt-Rings.
Ernst-Georg Schwill: Ernst-Georg Schwill, 1939 in Berlin geboren, steht als 14-Jähriger erstmals vor der Kamera. Nach "Alarm im Zirkus" ist er in "Berlin Ecke Schönhauser", in der Titelrolle von "Sie nannten ihn Amigo" und als Interbrigadist in "Fünf Patronenhülsen" zu sehen, spielt vorübergehend am BE und ist ab 1970 beim DDR-Fernsehen tätig, häufig im "Polizeiruf 110". Er war der Taxifahrer in "Good bye, Lenin!" und ist im Berliner "Tatort" der Assistent Weber.
Willy Brandt: Willy Brandt, geboren 1913 in Lübeck, gestorben 1992 in Unkel, war während der Zeit des Nationalsozialismus im Exil. Danach war er u. a. Regierender Bürgermeister von Berlin (1957 - 1966), SPD-Vorsitzender und Bundeskanzler (1969 - 1974), später Vorsitzender der Sozialistischen Internationale. Er gilt als einer der bedeutendsten deutschen Politiker des 20. Jahrhunderts.
Lothar de Maizière: Lothar de Maizière wurde 1940 in Nordhausen geboren. Er studierte Musik und Jura und ist seit 1976 in Berlin als Rechtsanwalt tätig. 1990 war er der erste und zugleich letzte frei gewählte Ministerpräsident der DDR. Er ist Vorsitzender der Stiftung Denkmalschutz Berlin.
Hans-Dietrich Genscher: Hans-Dietrich Genscher, geboren 1927 in Reideburg, studierte Rechtswissenschaften und Volkswirtschaft in Halle und Leipzig. 1952 verließ er die DDR und trat in der BRD der FDP bei. 1965 wurde er Mitglied des deutschen Bundestags, 1969 Bundesminister des Inneren. Von 1974 bis 1992 war er Außenminister sowie Vizekanzler Deutschlands, bis er im Mai 1992 auf eigenen Wunsch zurücktrat. Der Ehrenvorsitzende der FDP ist seit 2000 geschäftsführender Gesellschafter der Hans-Dietrich Genscher Consult GmbH. Hans-Dietrich Genscher ist verheiratet und hat ein Kind.
Erich Honecker: Erich Honecker war von 1971 bis 1989 erste Mann in der SED. Seit 1976 war er auch Staatsratsvorsitzender. Mit seinem Namen sind sowohl die internationale Anerkennung der DDR und deren engagierte Friedenspolitik ("Koalition der Vernunft") wie auch der innenpolitische Niedergang der DDR-Gesellschaft und deren Auflösung in den 80er Jahren verbunden.
Helmut Kohl: Helmut Kohl war von 1969 bis 1976 Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, von 1973 bis 1998 Parteivorsitzender der CDU, von 1982 bis 1998 Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland. Nach der friedlichen Revolution der DDR 1989 setzte er sich mit seiner ganzen politischen Kraft für die Wiedervereinigung Deutschlands ein, die am 3. Oktober 1990 vollzogen wurde. Das besondere Interesse des „Ehrenbürgers Europas“ galt dem Ausbau der Europäischen Gemeinschaft zu einer politischen Union mit gemeinsamer Währung. Bis zur Bundestagswahl 2002 hat er seinen Wahlkreis als Abgeordneter im Deutschen Bundestag vertreten.
Egon Krenz: Egon Krenz, geboren 1937, Schlosserlehre und Lehrerausbildung. Nach Besuch der Parteihochschule in Moskau von 1964 bis 1967 wurde er Vorsitzender der Pionierorganisation und war von 1974 bis 1983 FDJ-Chef. Im Herbst 1989 wurde er Nachfolger Erich Honeckers als Generalsekretär des ZK der SED und Staatsratsvorsitzender. 1997 wurde er wegen der Todesschüsse an der deutsch-deutschen Grenze zu sechseinhalb Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Heute lebt er in Dierhagen.

Bewertung unserer Kunden

Kundenbewertung: Bewertungen
Durchschnitt aus 1 Bewertungen:

Haben Sie auch eine Meinung zu diesem Produkt?
Sobald Sie angemeldet sind, können Sie die erste Bewertung schreiben.

 «Ein audiovisuelles Meisterwerk aus Deutschland.»  von einer Kundin oder einem Kunden (09.01.2012):

Ein Film wie ein Lied; virtuos, authentisch, offenherzig und trunken in Charme. Daniel Brühls Talent macht das Zusehen unwiderstehlich; Yann Tiersens musikalischer Höhepunkt unüberhörbar; die Erzählung erstaunlich teilnehmend. Dabei versteckt sich latent im Hintergrund eine Menge unterschätzte Historik, Gemütsbewegungen ums Erwachsenwerden, Mutterliebe und Ehrlichkeit, sowie bedeutsame Charakterzeichnungen mit politischer Schwere. GOOD BYE LENIN!, ein audiovisuelles Meisterwerk aus Deutschland mit ebenso viel Background wie Unterhaltungspotential, von dessen Sorte es gerne an mehr bedarf.

Welche Produkte mir außerdem gefallen haben: Lola rennt, Into The Wild

Bei Videoaufzeichnungen sind Widerruf und Rückgabe gemäß § 8 unserer AGB nicht möglich, wenn die gelieferten Datenträger vom Kunden entsiegelt worden sind.