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Gandhi von Richard Attenborough (Regie)

Gandhi
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Blu-ray (2x)

  • Erschienen: 05.03.2009
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  • Erschienen bei: Sony Pictures

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Kurzbeschreibung zu "Gandhi"

Nur ein Mann konnte das britische Empire bezwingen und seinem Land die Unabhängigkeit geben. Sein Ziel war die Freiheit, sein Weg die Gewaltlosigkeit und seine Waffe die Menschlichkeit. Richard Attenboroughs Film beschreibt das Leben Gandhis - einer der grössten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Gandhi (Ben Kingsley) geht 1893 als Rechtsanwalt nach Südafrika, um die dort lebenden Inder gegen die strikten Apartheidsgesetze zu vereinen. Er praktiziert dort zum ersten Mal den passiven, gewaltlosen Widerstand, der später zum Kennzeichen seines Freiheitskampfes gegen die Briten wird. Ab 1915 lebt er dann wieder in Indien und verfolgt nur ein Ziel: Indiens Unabhängigkeit vom britischen Empire. Aber mehr als 30 mühsame Jahre vergehen, bis sein Traum wahr wird und Indien 1947 die Unabhängigkeit erhält.

Beschreibung von "Gandhi"

56 der 79 Lebensjahre Mohnadas Karamchad Gandhis, von seinem Volk liebevoll Mahatma - große Seele - genannt. Gandhi geht nach seinem Studium in England 1893 mit 23 Jahren nach Südafrika, praktiziert dort erstmals - konfrontiert mit den Apartheid-Gesetzen - den gewaltlosen Widerstand. 1915 kehrt er in seine Heimat zurück, wo er sein eigentliches Ziel verfolgt: Indiens Unabhängigkeit vom britischen Empire. Über 40 Jahre vergehen, bis die Kolonie endlich frei wird, allerdings geteilt in einen Hindi- und einen moslemischen Staat. 1948 fällt Mahatma einem Attentat zum Opfer.KritikDer Monumentalfilm, an dessen Realisierung Richard Attenborough zwanzig Jahre lang arbeitete, wurde mit einem 22-Millionen-Dollar-Budget sechs Monate lang überwiegend an Originalschauplätzen in Indien und Großbritannien gedreht. Allein 300.000 Komparsen sind in der Begräbnisszene zu sehen - die größte Menschenansammlung in der Geschichte des Films. Vor allem aber waren es die herausragenden darstellerischen Leistung Ben Kingsleys, mit denen der Film etwas von der Ausstrahlung Gandhis und seiner Ideale der Gewaltlosigkeit, der Würde des Menschen und des Friedens auf Erden vermittelte. Das Werk wurde 1983 mit acht Oscars ausgezeichnet.Quelle: mediabiz.de

Features von "Gandhi"

Kinotrailer
Kapitel- / Szenenanwahl
Animiertes DVD-Menü
DVD-Menü mit Soundeffekten
Interviews
Audiokommentar Regisseur
Gandhis Wirken - Interessante Hintergrunddetails (PiP)
Intro zum Film von Sir Richard Attenborough
BD-Live
Die perfekte Wahl
Filmaufnahmen in Indien
Produktionsdesign
Die Beerdigungs-Sequenz
Die Worte Mahatma Gandhis
Wochenschau-Archivmaterial
"The Making of Gandhi" Fotomontage
Wendecover

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 «Ich kenne einen Weg aus der Hölle»  von einer Kundin oder einem Kunden (12.01.2013):

Mohandas Gandhi, weit besser als die große Seele bekannt (Mahatma = Maha + Atman) wird in England zum Anwalt ausgebildet und fährt schließlich nach Südafrika, um dort seinem Beruf nachzugehen. Nach erfolgreichem Abschluss seiner Tätigkeiten begibt er sich noch in westlicher Montur zurück zu seiner Heimat und beginnt politisch aktiv zu werden. Sein politischer Aktivismus führt in schrittweise immer näher an seine Wurzeln, weshalb er seine westliche Kleidung gegen einen selbst genähten Dothi tauscht. Seine radikalen Forderungen nach Selbstbestimmung bringen ihn schließlich mehrfach ins Gefängnis. Doch die brutale Vorgehensart der Engländer, die besonders durch das Massaker bei Amritsar gekennzeichnet wird, bringen ihm und seinen Mitaktivisten große Sympathien ein. Gandhi organisiert Salzmärsche, in denen das Volk aufgerufen wird, ihr eigenes Salz aus dem Meer zu gewinnen, welches zu der Zeit ein Kapital der Engländer war. Die Macht der Gewaltlosigkeit verbunden mit einem schier unendlichen Engagement, treibt die Massen einer nach dem anderen in die Schlagstöcke von Polizei und Armee. Doch Gandhi ist kein passiver Gutmensch, der grundsätzlich auf kompromisslosen Frieden pocht. Friede muss verdient und erkämpft werden, und selbst wenn er den gewaltlosen Widerstand gegen die Engländer im Inneren des Landes vorantreibt, so spricht er sich öffentlich für einen Krieg gegen Hitler aus. Irgendwann ist auch der Wille der Engländer gebrochen, zu viele Schlagstöcke wurden an den Rücken von Alten, von Frauen und Kindern, von geschundenen Arbeitern zerbrochen, um mit dieser Brutalität fortzufahren, doch in Indien beginnt sich ein neuer Konflikt auszuzeichnen. Die verschiedenen Ethnien, besonders Hindus und Muslime, wollen nicht nachgiebig in ihren Ansprüchen sein. Es entsteht ein Bürgerkrieg, der letztendlich nur durch die Aufspaltung des Landes beendet werden kann. Mohandas Gandhi setzt sich bis zum Schluss für eine gemeinsame Mutter Indien ein, in der alle Religionen und Ethnien nebeneinander bestehen können. So beschließt er während den Aufständen zu fasten und erst dann damit zu brechen, wenn die Unruhen wieder zum Stillstand gekommen sind. Ein aufgebrachter Hindu betritt sein Haus und wirft ihm einen Laib Brot entgegen, "Iss!" sagt er ihm, "ich möchte nicht für Deinen Tod verantwortlich sein". Gandhi enthebt ihn seiner Schuld, doch der Mann weiß von einer schrecklichen Tat zu berichten. In seiner Wut nahm er, nachdem sein eigenes Kind getötet worden war, ein muslimisches Kind und zerberste seinen Kopf an der Wand. Doch Gandhi kennt einen Ausweg. Der Mann soll ein muslimisches Waisenkind adoptieren und ja drauf achten, es nach muslimischer Sitte zu erziehen. Sir Ben Kingsley erhielt für seine brillante Darstellung den Oscar für besten Hauptdarsteller, sowie mitunter auch den Ritterschlag durch das englische Königshaus. In diesem Monumentalfilm lernen wir nicht nur über das Leben von Mohandas Gandhi, sondern auch über sein Engagement und über seine Botschaft. In dem nationalistisch geprägten Umfeld, wo jede Ethnie einen Vorteil aus der Unabhängigkeit von Groß-Britannien gewinnen wollte, war Gandhi nach eigener Aussage sowohl Hindu, Muslim, Jude, Christ oder Parse. Gandhi ist ein Film, den sowohl Kinder, Jugendliche, wie auch Erwachsene erziehen wird. Wenn es Filme gibt, die man gesehen haben muss, dann gehört dieser sicherlich dazu.

 «...ein Leben für die Menschen und die Menschlichkeit»  von einer Kundin oder einem Kunden (06.01.2010):

Der 1982 unter der Regie von Richard Attenborough fertig gestellte, einzigartige und mit 8 Oskars ausgezeichnete Spielfilm "Gandhi" erzählt die Lebens- und Leidensgeschichte des indischen Unabhängigkeitskämpfers Mohandas Gandhi, genannt Mahatma. Mit hohem Produktionsaufwand und einem geschätzten Budget von 22 Millionen US-Dollar entstand dieser hoch gelobte Film an Originalschauplätzen in Indien und in den Shepperton Studios in England.

In jeder Hinsicht fesselnd und tief ergreifend schildert Attenborough die Geschichte eines mehr als 30 Jahre andauernden, gewaltlosen Widerstandes für die Unabhängigkeit Indiens gegen alle Widrigkeiten, eines Widerstands gegen eine Weltmacht mit seinen in Indien etablierten Requisiten und gesellschaftlichen Normen und Abhängigkeiten sowie gegen den politischen und religiösen Wahn von Vertretern seines eigenen Volkes. Es ist eine Hommage an einen legendären Mann, ein weltweit geachtetes Symbol der asketischen Machtergreifung zur Sicherung des Friedens und der Ziele eines ganzen Volkes.

"Gandhi" zeigt Gandhi geduldig und kompromisslos auf seinem friedlichen Weg obwohl stets konfrontiert mit einem gnadenlosen und zum Teil selbstherrlichen Kampf seiner Widersacher um Macht und Vorteile im Zeichen der jeweils und für den jeweiligen gültigen Ideale und Allianzen. Es ist kein Heroismus, den dieser Film zelebriert, es ist einerseits die Leere und Trauer und andererseits die Macht der friedlichen Gedanken und Taten und die gesäte Hoffnung in der Weite einer indischen Gesellschaft mit ihrem zerbrechlichen Wunsch nach Liebe, Freundschaft und Familie..

...eine überaus sehenswerte, monumentale Meisterleistung im Sinne des und für den Weltfrieden


Oskars, die für sich sprechen:
Bester Film, bester Hauptdarsteller, beste Regie, bestes Drehbuch, bestes Szenenbild, beste Kamera, bestes Kostümdesign, bester Schnitt.


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