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Minority Report von Steven Spielberg (Regie)

Minority Report
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Blu-ray

  • Erschienen: 22.10.2010
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  • Erschienen bei: 20th Century Fox

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Kurzbeschreibung zu "Minority Report"



Im Washington, D.C., des Jahres 2054 gibt es keine Morde mehr. Die Zukunft ist bekannt und Mörder werden gefasst, bevor sie ihr Verbrechen begehen können. Dafür sorgt Pre-Crime, eine Elite-Einheit der Polizei, die die Visionen der Pre-Cogs, drei Wesen mit hellseherischen
Fähigkeiten, auswertet und zur Tat schreitet. Das System ist perfekt. Und John Anderton (Tom Cruise) ist sein perfekter Chef: Seit einem tragischen Verlust sechs Jahre zuvor widmet er sein Leben mit vollkommener Leidenschaft der Verbrecherjagd. Es gibt keinen Grund für ihn, am System
zu zweifeln - bis er in einer Vision selbst als Mörder zu sehen ist. 36 Stunden bleiben ihm bis zu dem Verbrechen. 36 Stunden, um zu beweisen, dass er unschuldig ist ... und das perfekte System fehlbar. Die Flucht kann beginnen.


Beschreibung von "Minority Report"

Im Washington, D.C., des Jahres 2054 gibt es keine Morde mehr. Die Zukunft ist bekannt und Mörder werden gefasst, bevor sie ihr Verbrechen begehen können. Dafür sorgt Precrime, eine Elite-Einheit der Polizei, die die Visionen der Precogs, drei Wesen mit hellseherischen Fähigkeiten, auswertet und zur Tat schreitet. Das System ist perfekt. Und John Anderton (Tom Cruise) ist sein perfekter Chef: Seit einem tragischen Verlust sechs Jahre zuvor widmet er sein Leben mit vollkommener Leidenschaft der Verbrecherjagd. Es gibt keinen Grund für ihn, am System zu zweifeln – bis er in einer Vision selbst als Mörder zu sehen ist. 36 Stunden bleiben ihm bis zu dem Verbrechen. 36 Stunden, um zu beweisen, dass er unschuldig ist und das perfekte System fehlbar. Nach einer Kurzgeschichte des legendären Science-Fiction-Autors Philip K. Dick, auf dessen Arbeiten auch Blade Runner und Total Recall beruhen, schufen Spielberg und Cruise einen visionären, düsteren, atemberaubenden Zukunftsthriller über eine totale Überwachungsgesellschaft, in der Mörder verurteilt werden, bevor sie ihre Taten begangen haben. In einem packenden Wettlauf mit der Zeit muss der beste Polizist beweisen, dass er kein Mörder sein wird. Überraschende Wendungen, beispiellose Spezialeffekte, unglaubliche Action und unerträgliche Spannung sind die Zutaten eines einzigartigen Films, in dem nur eines sicher ist: Jeder ist auf der Flucht!

Features von "Minority Report"

Kinotrailer
Kapitel- / Szenenanwahl
Animiertes DVD-Menü
DVD-Menü mit Soundeffekten
Die Zukunft in den Augen von Steven Spielberg: Ein interaktiver Ratgeber für Minority Report
In der Welt von Precrime
Philip K. Dick
Steven Spielberg und Minority Report
Minority Report: Realisierung der Zukunft
Minority Report: Requisiten der Zukunft
Highlights aus Minority Report: Vom Set: Die Hoverpack-Sequenz / Die Autofabrik-Sequenz
Minority Report: Werbung der Zukunft
Prävisualisierungssequenzen
Die Hoverpack-Sequenz
Die Flucht mit der Magnetschienenbahn
Von der Geschichte auf die Leinwand
Minority Report im Detail
Die Stunts von Minority Report
ILM und Minority Report
Abschlussbericht: Steven Spielberg & Tom Crui-se
Produktionsentwürfe: Galerie
Storyboard-Sequenzen

Portraits

Steven Spielberg: Steven Spielberg, geb. am 18. Dezember 1946 in Cincinnati, Ohio, ist ein US-amerikanischer Regisseur, Produzent und Drehbuchautor. Gemessen am Einspielergebnis seiner Filme ist er der erfolgreichste Regisseur aller Zeiten. Zu seinen bekanntesten Filmen, die oft in der Vergangenheit oder Zukunft spielen und die vielfach von Träumen, Ängsten und Abenteuern geprägt sind, gehören u.a. 'Der weiße Hai' (1975), 'E. T. - Der Außerirdische' (1982), 'Jurassic Park' (1993), 'Schindlers Liste' (1993), 'Der Soldat James Ryan' (1998) und 'Minority Report' (2002). Im Jahr 2001 wurde Spielberg von Queen Elizabeth zum Ritter geschlagen

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 «Wahllos»  von einer Kundin oder einem Kunden (05.07.2011):

Wenn wir unsere Zukunft kennen würden, könnten wir sie noch ändern? Hätten wir eine Wahl, oder würde das Universum, das Schicksal, Gott, uns unweigerlich unserer Bestimmung zuführen? Nur eine der vielen Fragen, die „Minority Report“ aufwirft, ein Film, der es wie kaum ein anderer schafft clevere Ideen mit Action zu vermischen.
Filme wie dieser sind rar geworden, denn heutzutage scheint man sich entscheiden zu müssen, ob man ein Werk will, dass gute Einfälle beinhaltet, oder mitreißen Action bietet. Lediglich ein Christopher Nolan traut sich solcherlei Experimente noch zu, wie bei „Inception“. Spielbergs Film spielt aber nicht in Träumen, sondern in einer nicht all zu fernen Zukunft, in der es eine Einrichtung namens Precrime gibt, mittels derer Verbrecher festgenommen werden, bevor sie ein Verbrechen begehen. Dazu kommen die Precogs zum Einsatz, drei Menschen mit hellseherischen Fähigkeiten, die Morde vorhersehen, die die Polizisten schließlich vereiteln. Dank des Programms ist Washington D.C. vollkommen mordfrei. Der Chief der Einrichtung ist John Anderton, der den Verlust seines Sohnes mit Drogen betäubt, und allabendlichen Sitzungen bei seinem 3D Beamer, mit dem er Erinnerungen an bessere Zeiten in den Raum projiziert. Sein Leben wird abermals erschüttert, als plötzlich sein eigener Name als Täter bei Precrime auftaucht. Wieso soll er einen Menschen töten? Oder ist das alles nur ein abgekartetes Spiel?
Steven Spielberg befindet sich mit „Minority Report“ auf der Höhe seiner Kunst. Jede Aufnahme ist zielsicher gewählt. Sei es die Perspektive, die Beleuchtung, das Visuelle ist wie aus einem Guss einfach perfekt dargestellt. Dabei vergisst er natürlich nicht der Zukunft futuristische Anstriche zu verpassen, wobei der markanteste sicher der Highway ist, auf dem sich Autos von selbst bewegen und der auch mal vertikal in die Tiefe führt, und nebenbei für einer der spannendsten Actionsequenzen sorgt. Besonders toll sind aber die Computer der spielbergschen Neuzeit, die einfach durchsichte Glasplatten zu schein seinen, die mittels Handbewegungen gesteuert werden. Wie ein Dirigent steht Anderton in einer Szene vor einem übergroßen Exemplar, während im Hintergrund klassische Musik spielt. „Minority Report“ basiert auf einer Kurzgeschichte des Genremeister Philip K. Dick, dessen Werke bereits die Vorlage für Filme wie „Blade Runner“ boten. Dementsprechend tief verwurzelt sind natürlich die philosophischen Fragen, die der Stoff aufwirft. Darf man einen Menschen verurteilen, bevor ein Verbrechen begeht? Hat er keine Wahl mehr? Und was, wenn man die Wahl hätte? Spielberg ist klug genug zu keiner dieser Fragen eine hundertprozentige Antwort zu bieten, sondern dem Publikum selbst das Denken zu überlassen. Der tollen Geschichte zur Seite steht eine gut aufgelegte Darstellerriege, angeführt von Tom Cruise, der nicht nur den Actionhelden gibt, sondern diesem auch emotionale Tiefe gibt, die diese Figur auch braucht. Leider etwas wenig Leinwandzeit bekommt Colin Farrell als sein Gegenspieler, der den religiösen Standpunkt vertritt, gleichzeitig aber Bundesagent ist, der das System prüfen soll. „Minority Report“ rangiert ohne Zweifel unter den besten Filmen, die Spielberg bis heute gedreht hat, dank einer intelligenten Story, toller Action, und großartigen Schauspielern.


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