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True Grit (2010) von Ethan Coen (Regie)

True Grit (2010)
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DVD

  • Erschienen: 30.06.2011
  • Versandfertig innert 1-2 Werktagen.
  • Erschienen bei: Paramount
  • EAN: 4010884540970
  • Regie: Ethan Coen
  • Darsteller: Jeff Bridges, Matt Damon, Hailee Steinfeld, Jack Fletcher
  • Freigegeben ab einem Alter von: 12 Jahren (FSK 12)
  • Gewicht: 80 g
  • Stilrichtung: Western
  • Sprache(n): Englisch, Türkisch, Deutsch (Untertitel: Deutsch, Türkisch, Englisch)
  • Bildformat: 16:9 anamorph
  • Tonformat: Deutsch: Dolby Digital 5.1, Englisch: Dolby Digital 5.1, Türkisch: Dolby Digita
  • Spieldauer: 105 Minuten Minuten

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Kurzbeschreibung zu "True Grit (2010)"



Die 14jährige Mattie Ross (Hailee Steinfeld) ist fest entschlossen, den kaltblütigen Mord an ihrem Vater nicht ungesühnt zu lassen. Da die Behörden ihr nicht helfen, will sie den feigen Mörder Tom Chaney (Josh Brolin) mit eigenen Mitteln seiner gerechten Strafe zuführen. Für 100
Dollar engagiert sie den trunksüchtigen und raubeinigen U.S. Marshall Rooster Cogburn (Jeff Bridges), der es mit dem Gesetz selbst alles andere als genau nimmt. Widerwillig lässt er sich von Mattie überreden, sie auf die Jagd nach Chaney mit zu nehmen - quer durch die gesetzlosen
Weiten der Prärie. Doch sie sind nicht allein, denn auch Texas Ranger LaBoeuf (Matt Damon) will den Flüchtigen stellen, um eine Kopfprämie zu kassieren, die auf Chaney wegen eines weiteren Mordes ausgesetzt ist. Unfreiwillig ziehen sie zu dritt weiter und schon bald kommt Mattie dem
Mörder ihres Vaters gefährlich nah...


Beschreibung von "True Grit (2010)"

Frank Ross wurde in einem kleinen Kaff wegen einer Lappalie von dem Feigling Tom Chaney kaltblÃŒtig erschossen. Seine 14-jÃEURhrige Tochter Mattie reist an, um den Leichnam abzuholen. Sie hat sich in den Kopf gesetzt, den Mörder zur Strecke zu bringen. DafÃŒr heuert sie den kantigen Haudegen Rooster Cogburn an, der widerwillig einschlÃEURgt. Die Spur von Chaney fÃŒhrt mitten ins Indianergebiet, wo nicht nur das MÃEURdchen und der alte Mann seine FÃEURhrte aufnehmen, sondern auch der Texas Ranger La Boeuf. Die Coen-BrÃŒder begeben sich nach "No Country for Old Men" wieder in gesetzloses Brachland, um eine dÃŒstere Moritat aus dem Westen, diesmal tatsÃEURchlich dem Wilden, in denkwÃŒrdige Bilder zu bannen. Charles Portis' Roman diente bereits als Vorlage fÃŒr "Der Marshal" von 1969 mit John Wayne. Hier ÃŒbernimmt der frischgebackene Oscar-Gewinner Jeff Bridges in seinem ersten Auftritt fÃŒr die Coens seit "The Big Lebowski" die Rolle des bÃEURrbeiÃ?igen Rooster. UnterstÃŒtzt wird er von Matt Damon, Josh Brolin und der Entdeckung Hailee Steinfeld.Quelle/Copyright: www.video.de

Features von "True Grit (2010)"

Kapitel- / Szenenanwahl
Animiertes DVD-Menü
DVD-Menü mit Soundeffekten
MATTIES TRUE GRIT
VON REIFROCK BIS HIRSCHLEDER - DIE MODE UM 1880
DIE NEUERSCHAFFUNG VON FORT SMITH
DIE BESETZUNG

Portraits

Joel Coen: Joel Coen, geboren am 29. November 1954 in Minneapolis, Minnesota, USA , ist ein Oscar-prämierter Filmregisseur, Produzent und Drehbuchautor. Er machte erstmals zusammen mit seinem Bruder Ethan 1984 mit "Blood Simple", einer Hommage an den Film noir, auf dem US-amerikanischen Sundance Film Festival von sich reden. Seither etablierte er sich mit Filmen wie "The Big Lebowski" oder "O Brother, Where Art Thou?" als schräger Geschichtenerzähler abseits des Hollywood-Mainstreams. Joel Coen und sein Bruder Ethan erhielten für ihre gemeinsame Arbeit zahlreiche Auszeichnungen.
Ethan Coen: Ethan Coen, geboren am 21. September 1957 in Minneapolis, Minnesota, USA, ist ein Oscar-prämierter Filmregisseur, Produzent und Drehbuchautor. Er machte erstmals zusammen mit seinem Bruder Joel 1984 mit "Blood Simple", einer Hommage an den Film noir, auf dem US-amerikanischen Sundance Film Festival von sich reden. Seither etablierte er sich mit Filmen wie "The Big Lebowski" oder "O Brother, Where Art Thou?" als schräger Geschichtenerzähler abseits des Hollywood-Mainstreams. Ethan Coen veröffentlichte zahlreiche Kurzgeschichten. Zusammen mit seinem Bruder Joel erhielt er zahlreiche Auszeichnungen.
Steven Spielberg: Steven Spielberg, geb. am 18. Dezember 1946 in Cincinnati, Ohio, ist ein US-amerikanischer Regisseur, Produzent und Drehbuchautor. Gemessen am Einspielergebnis seiner Filme ist er der erfolgreichste Regisseur aller Zeiten. Zu seinen bekanntesten Filmen, die oft in der Vergangenheit oder Zukunft spielen und die vielfach von Träumen, Ängsten und Abenteuern geprägt sind, gehören u.a. 'Der weiße Hai' (1975), 'E. T. - Der Außerirdische' (1982), 'Jurassic Park' (1993), 'Schindlers Liste' (1993), 'Der Soldat James Ryan' (1998) und 'Minority Report' (2002). Im Jahr 2001 wurde Spielberg von Queen Elizabeth zum Ritter geschlagen

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 «Ein Halleluhjah für das Remake dieses Meisterwerkes...»  von einer Kundin oder einem Kunden (29.04.2013):

Großes Kino. Knien wir wie immer nieder vor dem Machwerk der Coen Brüder. EHRFURCHTSVOLL.

Western ist ja gerade en Vogue ( gute Frage: Warum? Andere Frage...) Vielleicht sind es einfach die existenzellen Fragen, die egal in welchem Genre von Interesse sind. Also: Rache, Eitelkeit, Alkohol..., - und weiblicher Sturrsinn. ZB. In diesem Fall.

John Wayne war schon großartig in der Rolle, - Bridges ist eben 'moderner' (ob besser, weiß ich nicht. - Hat Wayne Zigaretten gedreht?). Diesen Film Western zu nennnen, ist ? irgendwo billig. Menschliches Drama mit Spannung, Gäulen, rauchenden Colts - und verdammt viel Fragen über instinktgesteuerte Beweggründe, - recht (keine Gewähr auf die aktuelle deutsche Rechtschreibung. Ich drehe auch noch.)

So oder so, großartige Unterhaltung zwier Brüder, die hoffentlich noch gefühlte 117 Oskars ohne Klapperschlangenbiss abräumen werden...

Faszinierend!

 «Charaktermeisterwerk»  von einer Kundin oder einem Kunden (25.02.2012):

"True Grit" ist ein Film, den jeder Westernliebhaber, aber auch jeder andere Filmliebhaber, der eine ausgereifte Darstellung der Figuren zu schätzen weiß, gesehen haben sollte.

Zunächst zur Handlung: Ein 14-jähriges Mädchen beschließt im Arkansas des 19. Jhd., den Mord an ihrem Vater zu rächen und holt sich hierfür die Hilfe eines trinkfreudigen, griesgrämigen US-Marshals und eines Texas Rangers. Im weiteren Verlaufs des Films findet dann die Jagd nach dem Mörder statt und endet schließlich mit einem finalen Showdown, bei dem auch der Marshal eine alte Rechnung begleichen kann.
Die Coen-Brüder haben sich hier für die Adaption eines Romans von Charles Portis entschieden, der bereits 1969 schon einmal verfilmt wurde - damals mit John Wayne in der Rolle des Marshals.
In "True Grit" kommt vor allem den schön gezeichneten Figuren im Vordergrund, die von den Schauspielern meisterhaft verkörpert werden. Jeff Bridges ist die Rolle des gealterten, schießfreudigen US-Marshal Cogburn wie auf den Leib geschneidert. Die Körpersprache und die Präsenz, mit der Bridges hier agiert ist schlicht unglaublich. Aber was die Neuentdeckung Hailee Steinfeld hier abliefert ist wirklich sensationell. Die zum Zeitpunkt der Dreharbeiten 14-jährige (genau wie ihre Figur Mattie Ross), spielt, als hätte sie noch nie etwas anderes getan. Sie spielt das entschlossene, manchmal etwas besserwisserische Mädchen so perfekt, dass es ihr in vielen Szenen sogar gelingt, das Ensemble der übrigen - wie bereits erwähnt, ebenfalls undglaublich guten - Schauspieler (darunter Matt Damon, Josh Brolin, Barry Pepper und der schon genannte Jeff Bridges) an die Wand zu spielen. Diese Darbietung brachte ihr - wie auch Jeff Bridges - unter anderem eine Oscar-Nominierung, und zahlreiche andere Auszeichnungen ein, die sie mehr als verdient hat. Neben ihr wirkt selbst ein erfahrener und verdienter Schauspieler wie Matt Damon unbedeutend. Dieser verkörpert im Film die Rolle des Texas Rangers LaBoeuf, und liefert sich immer wieder amüsante Wortgefechte mit Bridges. Allerdings passt Matt Damon, wie ich finde, nicht so recht in die Szenerie des Films, was allerdings nichts an seiner ebenfalls gelungenen Darstellung ändert. Ein weiteres Highlight des Films ist die Verkörperung des Bösewichts Lucky Neds durch Barry Pepper, der die Rolle perfekt ausfüllt, aber seinen Auftritt leider erst am Ende des Films hat.
Auch in puncto Filmtechnik lassen die Coen-Brüder nichts anbrennen. In der Gerichtsszene zu Anfang des Films ist es toll anzusehen, wie es ihnen gelingt die Aufmerksamkeit des Zuschauers von Mattie Ross auf den ersten Auftritt des US-Marshal zu lenken, sodass das Mädchen beinahe vergessen wird. Bereits hier stellt Bridges seine eindrucksvolle Präsenz unter Beweis.

Abschließend kann man sagen, dass der Film seine 10 Oscar-Nominierungen durchaus verdient hat. Schade nur, dass er keinen einzigen erhalten hat. Kleine Abzüge gibt es trotzdem, da die Story doch etwas unspektakulär und vorhersehbar daher kommt (deshalb "nur" 4 Sterne). Allerdings wird dies durch die grandiose Schauspielerleistung in den meisten Fällen wieder mehr als wettgemacht.

 «Western mit 14-Jähriger»  von einer Kundin oder einem Kunden (23.10.2011):

Die 14-jährige Mattie Ross ist die Hauptdarstellerin in diesem Western. Sie benimmt sich jedoch wie eine erfahrene 28-Jährige. Keine 14-Jährige kann ein derartig entschiedenes und sicheres Auftreten haben. Dazu kommt der einäugige Marshall Rooster Cogburn, den sie für 100 Dollar und einem vom Gericht ausgesetzten Kopfgeld auf den Mörder Chaney kauft. Sie muss außerdem noch viel Überredungskunst aufbringen, um ihn zur Annahme des Auftrags zu bewegen. Sie ist den gesamten Film hindurch sehr geschwätzig und tapfer. Somit wird es ein echter Western mit einer bewaffneten Frau, die auch mal schießt. Der Marshall ist der Revolver Held. Er fackelt nicht lange und schießt einen Ganoven nach dem anderen über den Haufen. Jedoch ist der Whiskey seine große Schwäche. Und so kommt es, dass er eines Tages stockbesoffen reitet und auf ihn somit kein Verlass mehr ist. Er quittiert später sogar den Auftrag. Als Dritter ist der Texas-Ranger LeBoeuf mit von der Partie. Aber er wird von den beiden anderen wieder hinausgeekelt und verlässt das Team vorzeitig. Nur gibt es das Problem, dass sie die 14-Jährige nicht alleine zurücklassen können. Aber keiner will sie noch länger ertragen und auf sie aufpassen müssen. Jeder gibt dem anderen die Schuld, dass er die junge Dame hat mitkommen lassen. Und außerdem wartet da draußen noch der Vatermörder Chaney auf sie.

Dieser Western sorgt für eine große Abwechslung unter den hunderten Westernfilmen, die es inzwischen gibt. Eine schussfreudige junge Frau gibt es so gut wie nie zu bestaunen. Und auch keine so wortgewaltige junge Dame wie Mattie Ross sieht man sonst in Western. Es gibt Spannung. Die Gespräche sind interessant und unterhaltsam. Dazu gibt es Einlagen, wie sie in Western üblich sind, wie die Schusswechsel und die Hinrichtung von Verbrechern. Es ist jedenfalls ein sehenswerter, mitreissender und ausreichend brutaler Western.

Welche Produkte mir außerdem gefallen haben: Leichen pflastern seinen Weg
 «Der Western von heute»  von einer Kundin oder einem Kunden (21.08.2011):

Der Film der Coen-Brüder ist sowohl Remake des Klassikers mit John Wayne als auch Adaption des diesem zugrunde liegenden Romans von Charles Portis. Die Handlung ist in großen Teilen identisch, und so manche Szene lässt Erinnerungen an den alten Duke wach werden, so etwa als Bridges vor Gericht aussagt. Aber: Jede Erinnerung, die dieser Film an das Original heraufbeschwört, ist schnell vergessen, denn TRUE GRIT ist ein phantastischer Film, bei dem die Coens ihre eigene Art des Humors einbringen, dieser aber integraler Bestandteil der Figur Rooser Cogburn ist. Die Sprüche, die Bridges hier lakonisch zum Besten gibt, sind phantastisch. Bridges liefert eine grandiose Darstellung ab. Er macht sich die Rolle ganz und gar zu eigen.

 «Dirt, dust and blood»  von einer Kundin oder einem Kunden (12.08.2011):

Alles dabei. Herz, Tiefe, Tragik, Komik, starke und abgefuckte, aber liebenswerte Gestalten (Jeff Bridges, großartig! Natürlich!). Kein typischer Western (Coenqualität eben), also keine Scheu. Großes Kino!

 «Western sind nicht von Gestern!»  von einer Kundin oder einem Kunden (27.07.2011):

Ein versoffener Marshal mit trockenem Humor, eine rhetorisch gewandte Göre und ein eitler Texas Ranger, der im Grunde genommen ein Trottel ist gehen auf Verbrecherjagd.
Wie das? Nun..die erst 14 jährige Mattie Ross hat vor ihren Vater zu rächen, der im Winter von einem Feigling namens Tom Chaney ermordet wurde. Mit ihrem Eigensinn und ihrem Selbstbewusstsein schafft sie es einen mehr oder weniger guten Marshal zu angagieren. LaBeof, ein junger Texas Ranger, schließt sich ihnen ebenfalls an. Das ungleiche Trio reitet tief ins Indianergebiet hinein um die "Lucky Ned Pepper Bande", der sich Chaney vermutlich anschloss, zu stellen.
Der Film ist tiefgründiger als der Inhalt vermuten lässt und hat sogar etwas biblisches an sich. Das Zitat am Anfang des Films "Der Gottlose flieht, auch wenn niemand im folgt" sagt schon viel über die Geschichte aus. Auch der Titel ist mehr als passend. Mattie suchte bei dem Marshal Rooster Cogburn an, von dem sie hörte er hätte echten Schneidt. Am Ende jedoch ist sie es selber die wahren Mut beweisen konnte. Sie hat sich ihre "Sporen verdient", wie LaBeof in einer Szene zugeben musste. Anch einer Zeit entwickeln der Marshal und der Texaner väterliche Gefühle für Mattie. Sie ist der eigentliche Hauptgrund warum dieser Film so etwas besonderes ist. Ein zu früh erwachsen gewordenes Kind, das sehr altklug wie auch einfach noch kindlich naiv ist. Warum die großartige Schauspielerin Hailee Steinfeld als Nebendarstellerin angepriesen wird, bleibt mir immer noch ein Rätsel, wo es doch ihre Geschichte ist.
Ein anspruchsvoller Western grandios verfilmt und am Ende sieht man sich mit Tränen in den Augen. Lustig und Traurig zugleich, der Film ist ein Meisterwerk und den Coens gelang wieder mal ein Geniestreich.

 «ein neues Meisterwerk der Coen Brüder»  von einer Kundin oder einem Kunden (06.07.2011):

Dieses Remake ist ein absolutes Muss für jeden Filmfan. Ethan und Joel Coen beweisen auch mit diesem Film das sie dazu in der Lage sind alle möglichen Stoffe in eine geniale Verfilmung umzusetzen.

 «Was soll ich sagen? GROSSARTIG!»  von einer Kundin oder einem Kunden (05.07.2011):

Die Coen-Brüder ziehen in den Weste(r)n und machen das Bestmögliche daraus. Ich könnte jetzt von Jeff Bridges als versoffenen Marshall,den anderen grandiosen Schauspielern schwärmen, dem lässig-ironischen Ton des Filmes, aber das würde ewig dauern.Um es Kurz zu machen: Ein echter Western und ein echter Coen.
GROSSARTIG!

 «Ride, ride, bang, bang»  von einer Kundin oder einem Kunden (17.05.2011):

Die Coen Brothers. Gleichermaßen geliebt, wie gehasst, nicht unähnlich ihrem Kollegen Quentin Tarantino. Die junge Gemeinde an Filmfreunden schätzt das Brüderpaar für ihre Kompromisslosigkeit, ihre alternativ anmutende Geschichtsführung, und natürlich ihren trockenen Humor. Diese junge Gemeinde wird vermutlich auch nicht das Original mit John Wayne kennen, dessen Remake "True Grit" ist. Da auch ich mich zu dieser Gemeinde zähle, kann ich sagen: Ich kenne es nicht.
Somit kann ich ganz unvoreingenommen an das neueste Werk von Ethan und Joel gehen, und gleich vorweg sagen, dass es ein weiterer guter, bis sehr guter Streifen ist, aber nicht an ihre wirklichen Großtaten heran reicht.
"True Grit" ist eine Rachegeschichte. Ein junges Mädchen verliert ihren Vater, da er von einem seiner Angestellten ermordet wird. Dieser macht sich nicht nur mit dem Geld des Ermordeten aus dem Staub, sondern auch mit dessen Pferd. Es gilt also nun an der Tochter beides wieder zu beschaffen. Hilfe sucht sie hierzu bei einem grimmigen, versoffenen Marshall. Auch ein Texas Ranger schließt sich dem Duo an, da sich der Gesuchte bereits anderer Verbrechen schuldig gemacht hat.
Die große Stärke des Films ist sein Hauptdarsteller Trio. Jeff Bridges ist generell eine sichere Bank, so auch hier, als Marhsall Rooster Cogburn, der dem Whiskey äußerst zugetan ist, gleichzeitig aber sagt, er sei der beste Schütze des Westens. Auch Matt Damon überzeugt als Texas Ranger, hat auch einige Lacher auf seiner Seite, nicht zuletzt aufgrund seines grandiosen Südstaatenslangs. Die große Überraschung ist aber Hailee Steinfeld, die gerade mal 14jährige Schauspielerin spielt ihre bekannten Kollegen nicht nur manchmal an die Wand. Ihre tolle Leistung wurde auch mit einer Oscarnominierung belohnt. Von ihr ist in Zukunft hoffentlich noch mehr zu sehen.
„True Grit“ vergisst auch nicht wieder auf den berühmten, schwarzen Humor der Coens zu setzen, so sind die Dialoge trocken und regen zum schmunzeln an, besonders wenn sich Cogburn und Texas Ranger LaBoeuf Wortgefechte liefern. Der Film ist ein Western, einen klassischen Shoot Out suchen Genrefreunde aber vergebens. Zwar gibt es einen grandiosen Showdown, doch nicht im Stile eines klassischen Duells. Das Ende ist wieder einmal jener Punkt, der das Publikum spalten wird, ganz typisch für die Brüder, deren Finale ja generell nicht jedermanns Sache sind.
„True Grit“ ist sicher nicht die beste Arbeit der Coen Brothers, aber diesen Anspruch kann man kaum an jedes ihrer Werke stellen, denn besser als der moderne Durchschnittsfilm ist er allemal.


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