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DVD
- Erschienen: 08.08.2005
- Versandfertig innert 1-2 Werktagen.
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Erschienen bei: Ufa home entertainment
- EAN: 0828766849097
- Mitarbeiter: Andreas Wodraschke, Matthias Schellenberg, Daniela Knapp
- Regie: Hans Weingartner
- Darsteller: Daniel Brühl, Julia Jentsch, Stipe Erceg, Burghart Klaussner, Peer Martiny, Petra Zieser, Laura Schmidt, Sebastian Butz, Oliver Bröcker, Knut Berger, Hanns Zischler, Claudio Caiolo, Bernhard Bettermann, Sylvia Haider, Claudia Jakobshagen, Reiner Heise, Heinz Kreitzen, Lara Schützsack, Heinz Fitz, Albert Gürtler
- Freigegeben ab einem Alter von: 12 Jahren (FSK 12)
- Gewicht: 87 g
- Stilrichtung: Komödie/Satire
- Sprache(n): Deutsch (Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte)
- Bildformat: 16:9 anamorph
- Tonformat: Deutsch: Dolby Digital 5.1, Deutsch: Dolby Digital 2.0 Surround
- Spieldauer: 126 Minuten Minuten
- Systemvoraussetzung: Kodierungsart: 2. TV-Norm: PAL. Ausgabeformat: 16:9 (anamorph codiert). Aufnahmeformat: 1,78:1. Sprachversion: Deutsch Dolby Digital 2.0, 2/0, AC3. Sprachversion: Deutsch Dolby Digital 5.1, 3/2.01, AC3
- Kopierschutz: Ja
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Kurzbeschreibung zu "Die fetten Jahre sind vorbei"
Hans Weingartners wilder Mix aus Nervenkitzel, Komödie und Liebesgeschichte trifft das Lebensgefühl der Jugend wunderbar auf den Kopf! Dass die Güter dieser Welt ungerecht verteilt sind, ist allen klar, wie das zu ändern ist hingegen nicht so ganz. Die Freunde Jan (Daniel Brühl) und Peter (Stipe Erceg) haben ihren eigenen Weg gefunden: nachts brechen sie in Villen ein, nicht um zu klauen, sondern um das Mobiliar auf den Kopf zu stellen. Die Botschaften, die sie hinterlassen, lauten: "Die fetten Jahre sind vorbei" oder "Sie haben zu viel Geld" - unterzeichnet mit "Die Erziehungsberechtigten". Doch plötzlich wird ihre Freundschaft auf eine harte Probe gestellt: Peters Freundin Jule (Julia Jentsch) und Jan verlieben sich ineinander. Im Überschwang der Gefühle steigen die beiden zu zweit in eine Villa ein und werden dabei vom Besitzer überrascht. Dafür haben die selbsternannten Erziehungsberechtigten keinen Plan - und plötzlich werden sie zu Entführern wider Willen....
Beschreibung von "Die fetten Jahre sind vorbei"
Jan, Peter und Jule sind drei rebellische junge Außenseiter. Der eigenbrötlerische Jan verspürt eine tiefe Wut auf eine ungerechte Welt, sein Mitbewohner Peter teilt dieses Gefühl, nur weniger verbissen. Gemeinsam sind sie "Die Erziehungsberechtigten" und stören mit subversiven Aktionen die Hochsicherheitszonen der Reichen. Ihre Botschaft an den Geldadel lautet: "Die fetten Jahre sind vorbei". Als Peters Freundin Jule wegen Überschuldung bei den beiden in der WG einziehen muss, weiß sie zunächst von den nächtlichen Einbrüchen nichts.
Doch als Jan und Jule sich rettungslos und ohne Peters Wissen ineinander verlieben, weiht Jan sie in das Geheimnis ein. Jule überredet Jan zu einer riskanten Aktion. Doch im Übermut unterläuft ihnen ein folgenschwerer Fehler. Sie rufen Peter zu Hilfe und aus den drei Erziehungsberechtigten werden unversehens drei Entführer. Auf einer einsamen Hütte in den Bergen kommt es zu einer Konfrontation zwischen den drei Idealisten und der Generation an der Macht in Gestalt des Topmanagers Hardenberg. Schon nach kurzer Zeit nimmt die Konfrontation eine überraschende Wendung.
Features von "Die fetten Jahre sind vorbei"
Kinotrailer Kapitel- / Szenenanwahl Animiertes DVD-Menü DVD-Menü mit Soundeffekten Funny Scenes Bildergalerie
Portraits
Daniel Brühl: Daniel Brühl, geboren 1978 in Barcelona und in Köln aufgewachsen, begann seine Karriere in der Unterhaltungsbranche mit acht Jahren als Hörspielsprecher beim WDR. Inzwischen ist er vielfach ausgezeichneter Schauspieler.
Julia Jentsch: Julia Jentsch wurde am 20. Feburar 1978 in Berlin-Charlottenburg geboren. Nach ihrem Abitur besuchte sie die Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Neben Auftritten auf der Theaterbühne, für die sie unter anderem den Max-Reinhardt-Preis (2000) und den Preis der Zeitschrift "Theater heute" als beste Nachwuchsschauspielerin erhielt (2002), überzeugte sie seit 1999 auch im Fernsehen und Kino - unter andedem 2002 im Psychodrama "Bloch: Tausendschönchen", 2004 in "Der Untergang" und "Die fetten Jahre sind vorbei" sowie 2005 als Sophie Scholl in "Sophie Scholl - Die letzten Tage". Für diese Rolle erhielt sie den silbernen Bären der Berlinale und den deutschen und europäischen Preis als beste Schauspielerin.
Burghart Klaussner: Burghart Klaußner, geboren 1949 in Berlin, absolvierte seine Schauspielausbildung am Max-Reinhardt- Seminar in Berlin. Es folgten Engagements an verschiedenen Bühnen. Er war in zahlreichen Fernseh- und Kinofilmen zu sehen, so u. a. Good Bye, Lenin!, Die fetten Jahre sind vorbei und Requiem. 2005 wurde er mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet. 2006 erhielt er den Goldenen Leoparden in Locarno als bester männlicher Darsteller in Der Mann von der Botschaft.
Hanns Zischler: Der Schauspieler, Lektor und Übersetzer Hanns Zischler spielte u. a. in Filmen von Wenders und Spielberg, übersetzte Derrida und Godard und ist einer der gefragtesten Hörbuchsprecher.
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Durchschnitt aus 6 Bewertungen:
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«"Es kommt nicht darauf an, wer die Pistole erfunden hat, sondern wer den Abzug drückt!"»
von einer Kundin oder einem Kunden
( 27.02.2013):
Großartiger Film von Hans Weingartner, der realistische Bilder unseres Lebens in einem Sozialstaat ist. Da ist eine junge Frau, die einem Mercedes aufgefahren ist und sich nun ausrechnet, wie viele Jahre sie als Lehrerin arbeiten muss, um den Schaden abzubezahlen. Da ist ein Mercedes-Fahrer, der kaum weiß, wie viele Autos er eigentlich hat.
Weingartner schafft mit den Taten seiner Hauptfiguren (das Umräumen von Wohnungen Reicher) eine absolut gewaltfreie und stille Form der Revolution. Er versucht zu erklären, wie aus den Studenten von 1968 Bonzen wurden und wie willkürlich Wohlstand machen kann. Toller Dialog der Generationen auf der Berghütte.
Der Film ist absolut sehenswert!
«Die schlechten deutschen Kinojahre sind vorbei!»
von einer Kundin oder einem Kunden
( 01.09.2010):
Endlich wieder ein richtig guter, deutscher Film! Eine Freundesclique bricht in Villen reicher Leute ein, aber nicht um zu stehlen, sondern um ihnen ihre Dekandenz vor Augen zu führen. Durch gewagte Aktionen und dem Leitspruch "Die fetten Jahre sind vorbei" unterstreichen sie ihre Ansichten. Bis sie versehentlich einen Topmanager treffen, während sie eine Aktion durchführen. Dadurch geraten sie in einen gefährlichen Strudel der Kriminalität, der ihr Leben bis auf die Grundmauern erschüttert. Die nächste Generation deutscher Schauspieler zeigt sich hier von ihrer besten Seite.
«Hat das Zeug zum Kultfilm»
von einer Kundin oder einem Kunden
( 04.09.2006):
Ein toller Film, der das zeug zum dt. Kultfilm hat. Leider fielen tolle Szenen wie das "Champagnerzelt" oder die "gewürzte Suppe" in der Nobelgaststätte der Schere zum Opfer. Das Making of und die herausgeschnittenen Szenen sind deshalb unbedingt anzuschauen.
«Muss man gesehen haben!»
von einer Kundin oder einem Kunden
( 30.11.2005):
Einfach genial! Ist was für "Jedermann"!
Unbedingt ansehen!
«Großes Kino!»
von einer Kundin oder einem Kunden
( 03.08.2005):
Der Film "Die fetten Jahre sind vorbei" ist ein sehr gut inszeniertes Werk, dem es an manchen Stellen an Spannung und Unterhaltung fehlt. Jedoch veranlasst dieser Film dazu, endlich einmal über unsere teilweis beschissene Gesellschaft nachzudenken. Darüber hinaus hat Daniel Brühl sein Part wieder hervoragend gespielt. Des Weiteren sieht man in dem Film einen neuen Stern am deutschen Kinohimmel aufgehen: Julia Jentsch.
«Regt zum Nachdenken an»
von einer Kundin oder einem Kunden
( 14.07.2005):
Das Tempo: Fast wie bei "In China essen sie Hunde", die Geschichte sehr politisch und doch eben nicht, die Schauspieler ausgesprochen engagiert und überzeugend! Der Film: rund um gelungen. Sympathien und Antipathien wechseln beim Zuschauen ständig, Fühlt man sich erst zu Jule hingezogen, wechselt man dann doch zu Jan und schließlich zu Peter - oder doch der entführte Herr Hardenberg? Und eins ist sicher: Das Ende überrascht. Auch wenn man zu wissen glaubt, worauf es hinausläuft! Ein absolut lohnenswerter Film - und das nicht nur für Fans von Daniel Brühl.
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