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Die Gustloff von Joseph Vilsmaier (Regie)

Die Gustloff
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DVD

  • Erschienen: 10.03.2008
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  • Erschienen bei: Ufa home entertainment

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Kurzbeschreibung zu "Die Gustloff"

Der Film greift das erschütternde Schicksal der Menschen an Bord der "Wilhelm Gustloff" auf, die am 30. Januar 1945 versuchte, tausende Flüchtlinge vor der anrückenden Roten Armee in Sicherheit zu bringen. Nach der Torpedierung durch ein sowjetisches U-Boot sank das Schiff in etwas mehr als einer Stunde. Über 9000 Menschen kamen dabei in der eiskalten Ostsee ums Leben, nur etwas mehr als 1000 Menschen überlebten. Es war die größte Schiffskatastrophe in der Geschichte der Seefahrt. Gotenhafen, 1945. Zehntausende Menschen sind auf der Flucht vor der heranrückenden Roten Armee in der Hafenstadt gestrandet. Der junge zivile Fahrkapitän Hellmut Kehding (Kai Wiesinger) erhält den Auftrag mit der "Wilhelm Gustloff" etwa 1.500 Wehrmachtsangehörige und soviele Flüchtlinge wie möglich nach Kiel zu bringen. Unter den Flüchtlingen sind Lilli Simoneit (Dana Vávrová), ihr 16-jähriger Sohn Kalli (Willi Gerk) und die hochschwangere Marianne (Anja Knauer). Sie hoffen wie Tausende andere auch, mit der Gustloff in Sicherheit zu gelangen. In Gotenhafen trifft Hellmuth Kehding auch seine große Liebe Erika Galetschky (Valerie Niehaus) in Gotenhafen wieder. Sie arbeitet als Marinehelferin unter dem strengen Regiment von Berta Burkat (Ulrike Kriener) in der Flüchtlingsaufnahme. Hellmuth setzt nun alles daran, auch sie aufs Schiff zu bringen. Doch Hellmuth Kehding ist nicht der einzige, der auf der "Wilhelm Gustloff" etwas zu sagen hat. Schnell gerät er mit dem militärischen Transportleiter, Korvettenkapitän Petri (Karl Markovic), aneinander. Petri drängt auf ein vorzeitiges Auslaufen, um seine U-Boot-Männer schnellstmöglich zum Fronteinsatz nach Kiel zu bringen. Ohne ausreichenden Geleitschutz muss die Gustloff ins Ungewisse fahren. Noch beim Ablegen am Mittag des 30. Januar gelangt ein abgefangener, dubios verschlüsselter Funkspruch an Bord. Die Schiffsführung fürchtet einen Anschlag und lässt alle Decks nach Sprengsätzen und möglichen Saboteuren durchsuchen. Als dann eine zweifelhafte Kollisionswarnung auf der Kommandobrücke eingeht, kommt es endgültig zum Eklat: Gegen Hellmuts Willen lässt Korvettenkapitän Petri die Positionslichter setzen. Hellmut scheitert an der Anmaßung seiner Kollegen - drei Kapitäne sind zwei zu viel. Als ihm das Kommando entzogen wird, versucht er noch die Herkunft des Funkspruches zu klären und die unter Druck geratene Erika zu schützen, doch da sind die Positionslichter schon von einem russischen U-Boot entdeckt worden und die nächtliche Katastrophe in der eisigen Ostsee ist nicht mehr aufzuhalten…

Features von "Die Gustloff"

Kapitel- / Szenenanwahl; Animiertes DVD-Menü; DVD-Menü mit Soundeffekten; Extra DVD mit Dokumentation Guido Knopp - Der Untergang der Gustloff (ca. 45 Minuten)

Portraits

Kai Wiesinger: Kai Wiesinger, geboren 1966 in Hannover, begann seine Schauspielausbildung an der Falkenberg Schule in München und gewann gleich mit seinem Kinodebüt "Kleine Haie" den Bayrischen Filmpreis. Es folgten Publikumserfolge wie "Stadtgespräch" oder "Frauen sind was Wunderbares". Furore machte er mit den Kinohits "14 Tage lebenslänglich" und "Comedian Harmonists".
Rainer Berg: Rainer Berg arbeitet seit 1988 als Drehbuchautor. 2002 erhielt er zusammen mit Peter Keglevic den Bayerischen Fernsehpreis für den TV-Film "Tanz mit dem Teufel - Die Entführung des Richard Oetker".
Heiner Lauterbach: Heiner Lauterbach, 1953 in Köln geboren, ist einer der berühmtesten deutschen Schauspieler. Nach seiner Schauspielausbildung und diversen Theater-Engagements gelang ihm 1985 mit der Komödie »Männer« der Durchbruch auf der Leinwand. Als Synchronsprecher lieh er seine Stimme Stars wie Jack Nicholson und Richard Gere. 2006 veröffentlichte er die Autobiografie »Nichts ausgelassen«. Er wurde u. a. mit dem Deutschen Filmpreis, dem Bambi und dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet.
Michael Mendl: Michael Mendl, 1944 in Lünen geboren, arbeitete Anfang der 80er-Jahre am Württembergischen Staatstheater und an den Münchner Kammerspielen. Von 1988 bis 1993 gehörte er zum Ensemble des Bayerischen Staatsschauspiels München. Nach 25 Bühnenjahren gab er sein Filmdebüt in Sherry Hormanns „Leise Schatten“ (1992 mit dem Max-Ophüls-Preis ausgezeichnet). 1997 wurde Michael Mendl mit dem Deutschen Filmpreis, 1998 dem Bayerischen Filmpreis und 2004 mit der Goldenen Kamera ausgezeichnet.
Francis Fulton-Smith: Francis Fulton-Smith absolvierte seine Schauspielausbildung an der renommierten Otto-Falckenberg-Schule und steht seit Ende der 80er Jahre vor Film- und Fernsehkameras sowie auf deutschen Bühnen. Mit seiner Rolle als Dr. Kleist avancierte er zum Publikumsliebling.
Ulrike Kriener: Ulrike Kriener geboren in Bottrop, gehört zu den herausragenden Charakter-Darstellerinnen Deutschlands. Mit Doris Dörries "Männer" wurde sie auf einen Schlag bekannt. Seit 2003 ermittelt sie als Kommissarin Lucas in der gleichnamigen Krimiserie im ZDF. Als Hörbuchsprecherin hat sie bereits zahlreiche Romane von Nicholas Sparks gelesen.
René Böhnke: René Böhnke, 1978 in Wismar, Mecklenburg Vorpommern, als René Hartig geboren. Er wuchs dort in der kleinen idyllischen Ortschaft Brüel auf und nahm 1989, durch die erneute Heirat seiner Mutter, den Familiennamen Böhnke an. Im Jahr 1999 ging er nach Berlin, begann dort eine Ausbildung im Dienstleistungssektor und sammelte erste Erfahrungen im operativen Bereich der Gebäudebewirtschaftung. Einige Jahre später absolvierte er als Klassenbester, an der Max-Taut-Schule-OSZ für Versorgungs- und Reinigungstechnik, die Fachhochschulreife und begann im Anschluss 2004 sein Facility Management Studium an der HTW- und BHT-Berlin. Dort lernte er seinen Mentor Prof. Dipl.-Ing./ Wirt.Ing./ Sich.Ing. R. Wahlen, CFM und Firmeninhaber von FMPRO kennen, ohne dessen Erfahrungsschatz dieses Buch nie entstanden wäre. Weitere Erfahrungen sammelte er in einem renommierten Bankhaus im Bereich des Immobilienmanagements und in der Projektentwicklung für einen der größten Investoren und Immobilieneigentümer in Deutschland.
Stefan Becker: Stefan Becker macht seit 25 Jahren Fitness-Training und hat selber als Fitness-Trainer gearbeitet. Er lebt als freier Journalist in Innsbruck und schreibt regelmäßig Artikel für Magazine wie Fit For Fun, SZ Wohlfühlen und Merian.
Sebastian Fuhrmann: Sebastian Fuhrmann, Dr.theol. (2006) an der Humboldt-Universität zu Berlin, ist wiss. Mitarbeiter an der Ev.-theologischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und Extraordinary Senior Lecturer an der North-West University Potchefstroom, Südafrika. Zu seinen Veröffentlichungen zählen neben einigen Aufsätzen zu verschiedenen neutestamentlichen Themen eine Monographie über den Hebräerbrief.Regina Grundmann ist Juniorprofessorin für Judaistik an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und Direktorin des Centrums für Religiöse Studien, WWU Münster. Sie hat u.a. zur Wissenschaft des Judentums und zur rabbinischen Literatur veröffentlicht.

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 «guter Film»  von einer Kundin oder einem Kunden (04.03.2008):

Nach der Torpedierung durch ein sowjetisches U-Boot sank das Schiff in etwas mehr als einer Stunde. Über 9000 Menschen kamen dabei in der eiskalten Ostsee ums Leben, nur etwas mehr als 1000 Menschen überlebten. Es war die größte Schiffskatastrophe in der Geschichte der Seefahrt. angelehnt an die historischen Fakten und Begebenheiten der Tragödie erzählt "Die Gustloff" die Geschichte des jungen Handelsschiffers Hellmut Kehding, der das stolze Schiff als Fahrkapitän mit etwa 1.500 Wehrmachtsangehörigen, darunter mehr als 900 Mitglieder einer U-Boot-Lehrdivision, und fast 9.000 Flüchtlingen sicher nach Kiel führen soll. Mit an Bord ist Lilli Simoneit, eine Lehrersfrau aus Tilsit, die wie so viele wochenlang mit ihren zwei Kindern im Treck zu Fuß unterwegs war, die hochschwangere Marianne und Erika Galetschky, Hellmuts große Liebe, die als Marinehelferin in Gotenhafen dienstverpflichtet ist und riskiert als Deserteurin aufzufliegen. Sie alle hoffen mit Tausenden, auf der "Gustloff" in Sicherheit zu gelangen. Der Zweiteiler basiert auf historischen Fakten und Zeitzeugenaussagen, die Figuren des Films jedoch sind frei erfunden.

Für mich war der Film gut verständlich dargestehlt. Man konnte sich richtig in die damalige Zeit hineinversetzen. Also ich für meinen Teil muss sagen, ich bin froh dass ich das Elend alles nicht mitmachen musste. Die Dokumentation im Anschluss an den Film war auch sehr aufschlussreich und hat mich richtig bewegt. Wer den Film nicht gesehen hat, sollte dies nachholen.

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