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Der Duft von Schokolade Roman von Ewald Arenz

Der Duft von Schokolade
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  • kartoniert/broschiert
  • Erschienen: Oktober 2009
  • Versandfertig innert 1-2 Werktagen.
  • Erschienen bei: dtv
  • Aus der Reihe: «dtv-Taschenbücher»
  • ISBN-10: 3-423-13808-4
  • ISBN-13: 9783423138086
  • Einband: kartoniert/broschiert, 2010. 19,5 cm
  • Auflage: 2
  • Seitenzahl: 269
  • Gewicht: 230 g
  • Stilrichtung: Romane
  • Sprache(n): Deutsch

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Kurzbeschreibung zu "Der Duft von Schokolade"

Lesegenuss in Zartbitter - ein sinnliches Vergnügen
Wie gewinnt man das Herz einer schönen, aber unnahbaren Frau? Im Wien des ausgehenden 19. Jahrhunderts greift Leutnant August Liebeskind zu einer ungewöhnlichen Verführungstaktik. Er erlernt das Handwerk eines Chocolatiers. Aus exotischen Gewürzen, edler Schokolade und viel Liebe kreiert er außergewöhnliche Pralinés, um nicht zu sagen: die absolute Versuchung.
Seine Strategie geht auf - die geheimnisvolle Elena Palffy erliegt den Reizen ihres »Schokoladesoldaten«. Doch ihre Liebe hat keine Zukunft, denn Elena ist verheiratet - und ihr Mann auf mysteriöse Weise verschwunden ... Nicht nur für lange Winterabende: Vollmilchsüß und edelbitter, eine sinnliche Liebesgeschichte zum Dahinschmelzen.

Bewertung unserer Kunden

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 «Gut, aber nicht genau»  von einer Kundin oder einem Kunden (02.03.2010):

Anfangs war das Buch ja mit Genuss zu lesen. Aber dann häuften sich die Fehler. Bei den Ortsangaben nimmt es der Autor nicht sehr genau. So geht er zu Fuss von der Kettenbrückengasse in den Prater, vom Landtmann landet er schnurstracks am WIenfluss (Stadtpark?).
Der Ringtheaterbrand passt historisch noch korrekt zum Jahr 1881, und dass der Bruder Mary Vetseras bei diesem Brand umgekommen ist, ist auch korrekt. Dass aber Kaffeehausbesucher schon 1881 wissen, dass der Thronfolger mit Mary Vetsera umgekommen ist (30.1.1889) passt einfach nicht.
Schade um das Buch. Es müssten ja keine bekannten Ortsangaben vorkommen, mit Phantasienamen können solche Fehler nict passieren.
Wie gesag, das Buch hat Charme, ist amüsant zu lesen, aber manches stört.

 «Der Duft von Schokolade»  von einer Kundin oder einem Kunden (17.02.2010):

Wien, Ende des 19. Jahrhunderts. August Liebeskind quittiert seinen Dienst in der Armee und freut sich auf einen Sommer ohne Verpflichtungen. Danach wird er bei seinem Onkel in die Geheimnisse der Schokoladenherstellung eingeweiht, er soll schließlich die Fabrik übernehmen. Der junge Leutnant a.D. lernt eine Frau kennen, die er mit besonderen Pralinenkreationen für sich gewinnen kann.Eine der schönsten Szenen des Buches spielt in einer alten Zuckerbäckerei, in der man beim Lesen alle Düfte dieses Raumes aufsaugen kann...
Kaufen Sie sich zu diesem Buch unbedingt eine gute Tafel Schokolade oder besonders schöne Pralinen, damit es ein rundherum schönes Leseerlebnis wird.

 «‚Chocolat’ trifft ‚Parfum’»  von einer Kundin oder einem Kunden (17.12.2009):

Wien, ausgehendes 19. Jahrhundert. Leutnant Liebeskind quittiert seinen Dienst und beginnt einen Sommer voller Ferien, bevor er sich der Schokoladenfabrik seines Onkels verschreibt. In diesen Wochen begegnet er einer geheimnisvollen Frau und den Träumen seiner Kindheit, die ihn immer wieder mit den intensiven Gerüchen seiner Umgebung konfrontieren. Schon immer waren für ihn Gerüche eher Farben als nur eine simple Sinneswahrnehmung. Er riecht Bilder und den Tod von Menschen, die ihm nahe stehen. Wissen, das er tief in sich einschließt, solange bis er Elena begegnet. Zwischen den beiden beginnt eine kurze, unmögliche Liebesgeschichte, die tragisch beim Brand der Wiener Ringoper endet.

Aus dem Gefühl heraus, dass sein Leben stehen bleibt anstatt weiterzugehen, beginnt Liebeskind zu lernen, wie Konfekt hergestellt wird. Nur so, durch die Erinnerung an Elenas Duft, kann er seine Trauer und seine Erinnerungen verarbeiten. Er kreiert „Duftpralinen“, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat. Sein Geheimrezept: die Sehnsüchte und Lebensträume der Menschen verarbeitet Liebeskind in seine Pralinés, die ihn in Wien zur Berühmtheit machen und selbst von Sarotti angefragt werden. Der Schokoladensoldat reist als Handelsvertreter der familieneigenen Fabrik nach Berlin und trifft dort verhängnisvoll auf eine alte Bekannte.

Dieses Büchlein sollte man nicht lesen, wenn man keine gute Schokolade zur Hand hat. Denn spätestens nach den ersten Seiten sehnt man sich nach der schmelzenden Süße. Konfekt und Pralinen bekommen plötzlich eine andere Bedeutung. Darüber hinaus erlebt man das Vergnügen einer Liebesgeschichte, die ihren zarten Kern erst preisgibt, wenn man ihren bitter dunklen Mantel geknackt hat.

Schöne Lektüre für kalte Nachmittage.

 «Ein bittersüßes Buch voller Liebe und Sehnsucht»  von einer Kundin oder einem Kunden (28.09.2009):

Selten war eine Beschreibung auf einer Buchrückseite so passend wie bei diesem Buch: „Ein Hauch vom ‚Schatten des Windes’, ein Splitter ‚Chocolat’ und ein guter Tropfen ‚Parfum’...“. Es ist ein ungewöhnliches, in seinem Schreibstil durchaus altmodisch anmutendes Buch. Der Autor Ewald Arenz erzählt die Geschichte des jungen Wiener Leutnants a.D. August Liebeskind, der die ungewöhnliche Gabe besitzt, Düfte sehen zu können. Bei ihm werden aus Düften Farben, aus Farben Bilder, aus Bildern Träume und aus diesen Träumen wird letztendlich Konfekt. Endgültig zum Leben erweckt wird diese Gabe durch seine Liebe zu einer für ihre Zeit ungewöhnlichen Frau – Elena. Doch diese Liebe entwickelt sich ganz anders als es sich August gewünscht hat. Genießen Sie dieses Buch und diese Amour Fou. Es ist ein absolut sinnliches Leseerlebnis. Der Autor versteht es wirklich ausgezeichnet den „Duft von Schokolade“ und andere Wohlgerüche in seinem Buch zu verpacken. Es ist ein wunderschönes Herbst-Buch, bei dem man sich sehnt, in einem Wiener Kaffeehaus zu sitzen, eine Schale Kaffee zu trinken, dabei lecker ausgewähltes Konfekt zu naschen und dieses Buch immer weiter zu lesen. Viel zu schnell ist dieser Lesegenuss vorbei!