|Profisuche
 

details

Die Arena Roman von Stephen King

  • Gebundene Ausgabe
  • Erschienen: November 2009
  • Versandfertig innert 1-2 Werktagen.
  • Erschienen bei: Heyne
  • ISBN-10: 3-453-26628-5
  • ISBN-13: 9783453266285
  • Einband: gebunden, 22 cm
  • Auflage: 2. Auflage
  • Seitenzahl: 1280
  • Gewicht: 1180 g
  • Stilrichtung: Romane
  • Sprache(n): Deutsch

Jetzt bestellen

  • In den Warenkorb legen CHF 46.90
  •  
  • Versandfertig innert 1-2 Werktagen.
  •  
Jetzt weiterempfehlen:
Artikel weiterempfehlen
Nutzen Sie Ihre Wunschliste:
auf die Wunschliste setzen

Kurzbeschreibung zu "Die Arena"

Wenn kein Gesetz mehr gilt, zählt nur der Kampf ums nackte Überleben ...


Mit "Die Arena" legt Stephen King ein faszinierendes neues Monumentalwerk vor - seinen umfangreichsten und fesselndsten Roman seit "The Stand - Das letzte Gefecht". Urplötzlich stülpt sich eines Tages wie eine unsichtbare Kuppel ein undurchdringliches Kraftfeld über Chester's Mill. Die Einwohner der neuenglischen Kleinstadt sind komplett von ihrer Umwelt abgeschnitten. Und auf einmal gilt kein herkömmliches Gesetz mehr ...


An einem ganz normalen schönen Herbsttag wird die Stadt Chester's Mill plötzlich auf unerklärliche Weise durch ein unsichtbares Kraftfeld vom Rest der Welt abgeriegelt. Flugzeuge zerschellen daran und fallen als brennende Trümmer vom Himmel, einem Gärtner wird beim Herabsausen "der Kuppel" die Hand abgehauen, Tiere werden zweigeteilt, Menschen, die gerade in Nachbarorten unterwegs sind, werden von ihren Familien getrennt, und Autos explodieren, wenn sie auf die mysteriöse Barriere prallen. Es ist allen ein Rätsel, worum es sich bei dieser unsichtbaren Wand handelt, wo sie herkommt und wann - falls überhaupt - sie wieder verschwindet. Es gibt kein Entrinnen - und je mehr die Vorräte zur Neige gehen, desto stärker tobt der bestialische Kampf ums Überleben in dieser unerwünschten Arena ...


Leseprobe aus "Die Arena"

Aus einer Höhe von zweitausend Fuß, wo Claudette Sanders gerade eine Flugstunde nahm, leuchtete die Kleinstadt Chester's Mill im Morgenlicht, als wäre sie frisch hergestellt und eben erst dorthin verfrachtet worden. Autos rollten die Main Street entlang und schickten Sonnenblitze herauf. Der Turm der Congo Church sah spitz genug aus, um den makellos blauen Himmel zu durchbohren. Die Sonne raste über das Flüsschen Prestile, während die Seneca V es überflog - Flugzeug wie Wasserlauf auf demselben Diagonalkurs über und durch die Stadt.
"Chuck, ich glaube, ich sehe zwei Jungen neben der Peace Bridge! Sie angeln!" Sie lachte vor Entzücken. Die Flugstunden waren ein Geschenk ihres Mannes, des Ersten Stadtverordneten. Obwohl Andy der Überzeugung war, wenn Gott den Menschen zum Fliegen bestimmt hätte, hätte er ihm Flügel gegeben, ließ er sich extrem leicht beeinflussen, und so hatte Claudette schließlich ihren Willen bekommen. Sie hatte das Erlebnis von Anfang an genossen. Aber dies hier war mehr als Vergnügen; es war ein Hochgenuss. Heute hatte sie erstmals verstanden, was das Fliegen so großartig machte. Was das Coole daran war.
Chuck Thompson, ihr Fluglehrer, berührte das Steuerhorn leicht und zeigte dann auf die Instrumente. "Klar doch", sagte er, "aber wir wollen trotzdem weiter aufpassen, Claudie, okay?"
"Sorry, sorry."
"Halb so schlimm." Er war seit vielen Jahren Fluglehrer und mochte Schüler wie Claudie, die begierig waren, etwas Neues zu lernen. Sie würde Andy Sanders vielleicht schon bald eine Menge Geld kosten: Sie liebte die Seneca und hatte schon erklärt, dass sie gern genauso eine besitzen würde, allerdings keine gebrauchte. Eine nagelneue Maschine würde rund eine Million Dollar kosten. Claudie Sanders war zwar nicht eigentlich verwöhnt, aber doch eine Frau mit teuren Vorlieben, die Andy, dieser Glückspilz, anscheinend mühelos befriedigen konnte.
Chuck gefielen auch Tage wie dieser: unbegrenzte Sicht, kein Wind, ideale Schulungsbedingungen. Trotzdem schwankte die Seneca etwas, als sie überkorrigierte.
"Du verlierst deine glücklichen Gedanken. Tu das nicht. Neuer Kurs hundertzwanzig. Wir fliegen die Route 119 entlang. Und geh auf neunhundert runter."
Das tat sie, und die Seneca war wieder perfekt ausgetrimmt. Chuck entspannte sich.
Sie überflogen Jim Rennies Gebrauchtwagenplatz, dann blieb die Stadt hinter ihnen zurück. Auf beiden Seiten der 119 lagen Felder, standen Bäume in flammenden Herbstfarben. Der kreuzförmige Schatten der Seneca huschte über den Asphalt, wobei eine dunkle Tragfläche über einen Ameisen-Mann mit einem Rucksack hinwegglitt. Der Ameisen-Mann sah auf und winkte. Chuck winkte zurück, obwohl er wusste, dass der Kerl ihn nicht sehen konnte.
"Gottverdammt schöner Tag!", rief Claudie aus. Chuck lachte. Sie hatten noch vierzig Sekunden zu leben.


Das Waldmurmeltier trottete auf dem Randstreifen der Route 119 in Richtung Chester's Mill, obwohl die Stadt noch eineinhalb Meilen entfernt lag und selbst Jim Rennie's Used Cars nicht mehr war als ordentlich aufgereihte blitzende Reflexionen an der Stelle, wo die Straße nach links abbog. Das Murmeltier plante (soweit Waldmurmeltiere überhaupt etwas planen), schon lange vorher wieder in den Wald abzubiegen. Vorläufig jedoch war der Randstreifen in Ordnung. Es war weiter von seinem Bau entfernt als beabsichtigt, aber die Sonne auf seinem Rücken war warm, und die frischen Gerüche in seiner Nase erzeugten rudimentäre Vorstellungen - keine echten Bilder - in seinem Gehirn.
Es machte halt und richtete sich kurz auf den Hinterläufen auf. Seine Augen waren nicht mehr so gut wie früher, aber gut genug, um es einen Menschen erkennen zu lassen, der auf der gegenüberliegenden Straßenseite näher kam.
Das Murmeltier beschloss, trotzdem noch etwas weiter zu gehen. Menschen ließen manchmal gute Sachen zu fressen liegen.
Es war ein alter Bursche, ein fetter alter Bursche. Früher hatte es oft Mülltonnen geplündert, daher kannte es den Weg zur Müllhalde von Chester's Mill so gut wie die drei Gänge seines Baus; auf der Müllhalde gab es immer gute Sachen zu fressen.
Der Mann blieb stehen. Das Murmeltier erkannte, dass es entdeckt worden war. Gleich vorne rechts lag eine umgestürzte Birke. Darunter würde es sich verstecken, bis der Mann vorbei war, und sich dann nach leckeren ...
So weit kam das Murmeltier in seinen Gedanken - und mit noch drei Watschelschritten -, obwohl es entzweigeschnitten worden war. Dann fiel es am Straßenrand auseinander. Blut spritzte und pumpte; Eingeweide quollen in den Staub; seine Hinterläufe traten zweimal zuckend aus, dann bewegten sie sich nicht mehr.
Sein letzter Gedanke vor der Dunkelheit, in der wir alle, Murmeltiere wie Menschen, versinken: Was ist passiert?


Die Anzeigen aller Instrumente fielen auf null zurück.
"Was zum Teufel?", sagte Claudie Sanders. Sie wandte sich Chuck zu. Ihre Augen waren geweitet, aber in ihnen stand keine Panik, nur Verwirrung. Für Panik war keine Zeit.
Chuck sah die Instrumente nicht mehr. Stattdessen sah er, wie der Bug der Seneca eingedrückt wurde. Dann sah er beide Luftschrauben zerschellen.
Für weitere Beobachtungen war keine Zeit. Oder für sonst irgendetwas. Die Seneca explodierte über der Route 119 und ließ Feuer auf die nähere Umgebung herabregnen. Und Leichenteile. Ein rauchender Unterarm - Claudettes - landete mit dumpfem Aufprall neben dem sauber halbierten Waldmurmeltier.
Das war am 21. Oktober.


Barbie begann sich besser zu fühlen, sobald er an der Food City vorbeiging und die Stadtmitte hinter sich ließ. Als er das Schild mit der Aufschrift SIE VERLASSEN DIE GEMEINDE CHESTER'S MILL KOMMEN SIE RECHT BALD WIEDER! las, fühlte er sich noch besser. Er war froh, unterwegs zu sein, und das nicht nur, weil er in The Mill eine ziemlich gute Abreibung bezogen hatte. Es war das gute alte Weiterziehen, das ihn aufgeheitert hatte. Er hatte sich mindestens zwei Wochen lang unter seiner eigenen kleinen grauen Wolke bewegt, bevor er auf dem Parkplatz des Dipper's vermöbelt worden war.
"Eigentlich bin ich nur ein Vagabund", sagte er und lachte. "Ein Vagabund auf dem Weg zum Big Sky." Und warum zum Teufel nicht? Der weite Himmel: Montana! Oder Wyoming. Die gottverdammte Rapid City, South Dakota. Überall, nur nicht hier.
Er hörte einen näher kommenden Motor, drehte sich um - ging jetzt rückwärts - und reckte den Daumen hoch. Was er sah, war eine wundervolle Kombination: ein schmutziger alter Ford Pick-up mit einer kecken jungen Blondine am Steuer.

Rezension zu "Die Arena"

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 07.12.09
Stephen King so, wie seine Fans ihn seit Jahrzehnten lieben. Mit Die Arena hat er sich mal wieder selbst übertroffen, was unheimlich schwierig ist. Ein XXXXL-Stephen King! XXXXL-Horror vom feinsten. Ein Buch, das die amerikanische Seele zeigt, politisch und kritisch, ausgereift bis ins Detail. Die Charaktere sind wie immer beim Meister des Grauens so lebendig dargestellt, als ob man mit ihnen lebt. Das macht die Geschichte für einen noch beängstigender. Die Arena ist einfach spektakulär. Ein ganz großer Roman, der alle Gesellschaftsschichten anspricht.

Portraits

Stephen King: Stephen King wurde am 21.September 1947 in Portland, Maine geboren. Seine Eltern Donald Edwin King, seiner Zeit Seefahrer und Nelly Ruth Pillsbury haben 1939 geheiratet. Zwei Jahre vor der Geburt von Stephen King adoptierten sie einen Sohn namens David. 1949 verließ der Vater die Familie und fortan war die Mutter allein verantwortlich für die Familie. Aus finanziellen Gründen mussten sie oft umziehen, da ihre Mutter sich nur mit Gelegenheitsjobs weiterhelfen konnte. Schon im Alter von sieben Jahren schrieb Stephen King seine ersten Geschichten. Vorlage hierfür waren für ihn Science-Fiction und Fantasy Filme aus denen später die Vorliebe für Horrorgeschichten wuchs. Ab 1966 studierte er für vier Jahre an der Universität Maine und absolvierte seinen B.A. in Englisch. Danach war Stephen King qualifiziert an der High School zu unterrichten. Während seiner Studienzeit schrieb er eine wöchentliche Kolumne für die Universitätszeitung. Er engagierte sich im Studenten Senat für Politik und war Mitglied der Anti-Kriegs Bewegung. Zu der Zeit lernte Stephen King auch seine Frau Tabitha Spruce kennen, die er im Januar 1971 heiratete. Mit ihr bekam er seine drei Kinder Noami, Joe und Owen. Neben seinem Beruf als Lehrer blieb ihm nur wenig Zeit für seine Kurzgeschichten, von denen er zwar ein paar verkaufen, jedoch nicht vom Schreiben allein leben konnte. Das änderte sich erst mit seinem ersten Erfolgsroman "Carrie", der 1973 von einem Verlag akzeptiert wurde. Damals war es seine Frau, die Stephen King überreden musste das Manuskript einzureichen. Alles Folgende war und ist eine weltbekannte Erfolgsgeschichte. Stephen King gab seinen Beruf als Lehrer auf und verdient seitdem sein Geld mit all seinen bisher veröffentlichten Bestsellern. Sein eigentlich sorgloses Leben wurde jedoch schon früh durch seine Alkohol und Drogensucht beschattet. Anfang der 90er Jahre bekam er das mit Hilfe seiner Frau, Freunden und einer Therapie wieder in den Griff.
1992 war er Mitbegründer der Band "Rock Bottom Remainders", die nur aus Schriftstellern besteht und meist auf Benefizveranstaltungen auftritt. Stephen King nimmt hierbei die Rolle des Gitarristen ein. Auch die Rolle des Regisseurs und Drehbuchautors machte ihm Spaß und ließ ihn in den 80er Jahren glänzen. In Stephen King Büchern, die sich ausschließlich um Horror drehen, verbirgt er nicht nur Phantasien, sondern auch erlebtes, wie übergreifende, bedrohliche Fans oder auch einen schweren Autounfall. Frühere Werke und auch spätere Romane veröffentlichte Stephen King unter dem Pseudonym Richard Bachmann und eine Kurzgeschichte unter John Swithen. Als jedoch bekannt wurde wer hinter den Pseudonymen steckte, eroberten auch diese Romane den Markt und erhöhten auf einen Schlag die Auflage. Dabei war es sein Interesse herauszufinden, ob sich Stephen King Bücher wegen dem Inhalt oder dem Namen so gut verkaufen ließen. Seine Ehrungen und Preise sind im Laufe der Jahre kaum noch zu überblicken. Angefangen von der Auszeichnung des World Horror Grandmaster (1992) über World Fantasy Awards, Best American Short Story (1996) und Awards der Horror Writers Association hat Stephen King viele weitere Awards bisher erfolgreich gewinnen können. Mit seinen Horror Geschichten ist der US-amerikanische Schriftsteller einer der erfolgreichsten Autoren der Gegenwart. Seinen Wohnsitz hat Stephen King mit seiner Frau Tabitha in einem viktorianischen Haus in Bangor, Maine gefunden. Von seinen Kindern hat er mittlerweile schon drei Enkelkinder geschenkt bekommen. Zusammen mit seiner Frau wurde Stephen King für die Unterstützung kultureller Einrichtungen geehrt.

Bewertung unserer Kunden

Kundenbewertung: Bewertungen
Durchschnitt aus 18 Bewertungen:

Haben Sie auch eine Meinung zu diesem Produkt?
Sobald Sie angemeldet sind, können Sie die erste Bewertung schreiben.

 «Es fehlt die kreativität»  von einer Kundin oder einem Kunden (26.08.2010):

Die Arena mochte mich nicht überzeugen, in der Geschichte passiert nach dem Anfang lang nichts aufregendes oder spannendes mehr, die Geschichte dümpelt dahin ohne irgendwelche Höhepunkte. Auch das Ende war sehr dürftig, da hatte King auch schon bessere Ideen. Aus meiner Sicht sind einfach zu viele Personen in die Geschichte verwickelt, dadurch wird es sehr langatmig und mühsam zum lesen, da viele Geschichten oder Schicksale der einzelnen Personen nicht gerade sehr unterhaltsam sind.
Bei Wahn haben wir eine ähnliche Situation, da wird es auch erst gegen Ende der Geschichte so richtig spannend. Doch bei Wahn, haben wir ein kreatives Ende, dass einem fast vom Hocker reisst.

 «Spannend bis zur letzten Seite!»  von einer Kundin oder einem Kunden (25.08.2010):

Eine Kleinstadt im Osten der USA wird an einem ganz normalen Herbsttag plötzlich und ohne Vorankündigung durch ein unsichtbares Kraftfeld vom Rest der Welt abgeschottet. Flugzeuge und Autos zerschellen an der unsichtbaren Wand, Familien werden voneinander getrennt und die Panik unter den Eingeschlossenen steigt täglich an.

Stephen King gelingt es einmal mehr in diesem Roman die Abgründe der menschlichen Seele perfekt zu beleuchten. Er kreiert ein Spektrum glaubhafter Charaktere mitsamt deren Familien, Problemen und politischer Ambitionen. Die Gefahr, die Stephen King in diesem Buch beschreibt, kommt nicht von außen, sondern von den ehemals friedlichen Nachbarn, die aufgrund der neuen Situation zu einem unberechenbaren Mob geworden sind.

Dieser Roman ist eine Mischung aus „Herr der Fliegen“ und der immens erfolgreichen Fernsehserie „Lost“. Wer in Stephen King nur den Autor von Horror Romanen sieht, wird hier eines besseren belehrt!

 «Ich habe jahrelang gewartet..»  von einer Kundin oder einem Kunden (16.08.2010):

Sind wir doch mal ehrlich, die Stephen King Bücher der letzten vier, fünf Jahre waren eher dürftig. Ich hab mich trotzdem jedes Mal wieder durchgekämpft, in der Hoffnung, dass irgendwann mal wieder eine Geschichte dabei ist, die mich fesselt und erschauern lässt. Hier ist sie!

Die Arena bietet alles was sich ein Stephen King Fan (oder jemand, der es noch werden möchte) wünschen kann. Die Handlung gut durchdacht mit einigen Überraschungsmomenten, wird sehr packend geschildert, so dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Es erinnerte mich von der Qualität und auch vom Thema ein wenig an The Stand- Das letzte Gefecht.

Für alle, die genau wie ich, die letzten Jahre wieder auf ein furioses Buch vom Meister des Horrors gewarten haben!

Welche Produkte mir außerdem gefallen haben: 9783404157440
 «keine Spitzenspannung»  von einer Kundin oder einem Kunden (27.07.2010):

Als King-Fan bin ich von "Die Arena" enttäuscht. Sehr langatmig. mir fehlen Spannungsspitzen und mitreißende Momente, wie bie Puls oder Wahn.
Leider konnte King hier nicht an seine frührern Werke anknüpfen.

 «Der beste King seit Jahren! »  von einer Kundin oder einem Kunden (10.06.2010):

King bietet Spannung gepaart mit etwas Horror und einem guten Schuss Psychologie. Eine Kleinstadt wird durch eine unzerstörbare Kuppel isoliert. Was passiert, wenn die Vorräte zur Neige gehen und die Menschen auf engstem Raum ständig aneinander geraten? Spannung pur!

 «Klassicher 5-Sterne King mit leichtem Sience-Ficiton-Drall»  von einer Kundin oder einem Kunden (10.06.2010):

Hut ab Herr King! Konnte mir nicht vorstellen, dass es nochmals eine alternative zu ES in der King-Rangfolge geben wird.

Dieser 1.200 Seiten Wälzer liest sich wie von alleine, von der Ersten bis zur Letzten Seite Spannung pur.

Neben den klassischen King Parametern wie Thrill spielt hier noch ein anderes Thema eine gewichtige Rolle: Machtmissbrauch, Zwischenmenschliche Beziehungen und Hass.

Alles in allem ein sehr ausgewogenes Werk das wirklich jedermann zu empfehlen ist.

Welche Produkte mir außerdem gefallen haben: Wahn
 «Zu lang und etwas zu ausufernd»  von einer Kundin oder einem Kunden (17.03.2010):

Gute Idee, leider zu wenig straff umgesetzt. Ausserdem ist es mühsam, immer vorne im Verzeichnis nachschauen zu müssen, welcher Name denn jetzt für welche Person steht. Sind zu viele Hauptpersonen. Ansonsten ist die Geschichte gut.

 «Zu lang»  von einer Kundin oder einem Kunden (16.03.2010):

Ich kann mich den Lobesreden der meisten anderen Bewerter leider nicht anschliessen. Das Buch ist einfach zu lang. Die Idee ist sehr gut. Zum Teil aber langatmig umgesetzt. Hätte man alles viel spritziger machen können. Im Mittelteil des Buches musste ich mich manchmal quälen, um weiterzulesen, bevor es gegen Schluss wieder an Tempo und Spannung zunimmt. Aber dies ist weiss Gott nicht sein bestes Werk.

 «Schlaflose Nächte garantiert»  von einer Kundin oder einem Kunden (08.03.2010):

Sie lieben Spannung, gepaart mit etwas Horror, das ganze noch mit einem Schuss Psychologie? Dann sind sie in der Arena von Stephen King genau richtig.
Was passiert mit einer Gruppe Menschen, die auf sich allein gestellt und vom Rest der Welt abgeschlossen ist? Welche Abgründe in der menschlichen Seele tun sich da auf? Wer bringt den Mut auf sich der Katastrophe zu stellen? Kann man überhaupt etwas tun? Finden Sie es heraus!
Wieder ein Meisterwerk vom „King des Horror“.

Welche Produkte mir außerdem gefallen haben: 9783453265837
 «Waaaahnsinn»  von einer Kundin oder einem Kunden (07.03.2010):

Der "Meister" des Horrors ist zurück, in beeindruckend schockierender Form schildert King
den Überlebendskampf der Bewohner von Chester`s Mill. The Dome, aus dem Nichts aufgetaucht, riegelt alles von der Außenwelt ab.Brutale Übergriffe der neu ernannten Führer im Ort auf die Bevölkerung rufen unvorhersehbare Reaktionen hervor.Der Mensch als Bestie wird erschütternd real dargestellt, gottlob gibt`s auch noch Helden und Gute.
Der Schluß ist außerirdisch cool-die Story brandheiß.
Ich habe schon lang nicht mehr Herzklopfen beim lesen gehabt- spannend,packend vom Anfang bis zur letzten Seite.

 «Ein echter King»  von einer Kundin oder einem Kunden (17.02.2010):

Ohne Vorwarnung und ohne ersichtlichen Grund wird die Kleinstadt Chesters Mill durch ein unsichtbares Kraftfeld von der Außenwelt abgeschnitten.
Nichts durchdringt dieses Kraftfeld, niemand kommt in die Stadt, niemand kommt aus ihr raus.

Dies geschieht bereits auf den ersten 20 Seiten des neuen Romans von Stephen King. Während man noch überlegt, wie sich das tägliche Leben in Chesters Mill abspielen mag, ohne neue Lebensmittel, Strom, Kontakt zu Außenwelt, wird schnell klar, dass Stephen King den Blick auf das gesellschaftliche Leben unter der Kuppel legt. Wie handeln Menschen ganz allein auf sich gestellt?
Mit seinem neuen Roman kehrt Stephen King zu seinen alten Stärken zurück. Nicht nur, dass Chesters Mill ein Nachbarort von Derry ist. Auch in der Schilderung der Personen, ihrem Handeln, ihren Motiven knüpft King an seine früheren Werke an.

 «Tauchen wir ein in die Kuppel»  von einer Kundin oder einem Kunden (31.01.2010):

Stephen King erweist sich in seinem neuesten Werk wieder als präziser Beobachter und Kenner der menschlichen Natur. Wieso die Kuppel sich über die Kleinstadt Chester's Mill stülpt, ist nicht das Wichtigste in seiner Erzählung, sondern liefert vielmehr den Rahmen für all das, was sich darunter abspielt. Bisher war Chester's Mill eine Kleinstadt wie jede andere auch, in der jeder jeden kennt - oder zu kennen glaubt. Und in der man mal gerne vor so mancher Tatsache oder Wahrheit die Augen verschließt. Als Motto zieht sich diesbezüglich treffend die Zeilen "it's a small town, son / and we all support the team" aus James McMurtrys Song "Talkin' at the Texaco" über den gesamten Roman. Doch mit dem Erscheinen der Kuppel werden die Bewohner gezwungen, ihr wahres Gesicht zu zeigen und Stellung zu beziehen.

Ehe es sich der Leser versieht, gerät das Leben unter der Kuppel aus den Fugen. Stephen King bedient sich dabei der Kuppel als eine Art Mikrokosmos, um die Weltpolitik zu porträtieren und zeigt, wie von einer Minute zur anderen die Demokratie außer Kraft gesetzt wird und eine einzige Person die Macht an sich reißt und sich durch Intrigen, Lügen und Gewalt zum Diktatur aufschwingt. Ein Polizeistaat junger Blauhemden terrorisiert und verfolgt unter seiner Herrschaft unliebsame Gegner, während viele andere nur machtlos dabei zusehen - oder gar stillschweigend zu Mitläufer werden. Stephen King führt damit allen ihre Naivität vor Augen, die denken, dass so etwas nicht noch einmal passieren kann - schon gar nicht in einer Supermacht wie den USA.

Die Themen, die dabei angesprochen werden, könnten nicht aktueller sein. Da wären u.a. der Irak-Krieg und deren Folgen, Terrorismus, christlich-religiöser Fanatismus, Einschränkung der Meinungsfreiheit und Umweltverschmutzung. Dabei bleibt es nicht aus, dass sich der Leser ständig fragt, wie er selbst auf diese Ereignisse reagieren würde. Welche Position würde der Leser beziehen? Hätte er vielleicht gar den Mut, gegen so ein Regime aufzubegehren?

Stephen King spricht im Nachwort darüber, dass er versucht hat, "ein Buch zu schreiben, in dem das Gaspedal ständig durchgetreten bleibt" und ich finde, das ist ihm wahrlich gelungen. Die 1280 Seiten rasen nur so dahin und die Spannung ist zum Greifen nahe. Man will unbedingt wissen, was sich als nächstes ereignet. Der einzige Wermutstropfen dabei ist, dass sich dadurch der Roman ein wenig von seinen früheren Erfolgen wie "The Stand - Das letzte Gefecht", "Es" oder "In einer kleinen Stadt" unterscheidet. Denn durch diese Geschwindigkeit geht ein Teil der Tiefgründigkeit der Charaktere verloren. Von Anfang an steht fest, wer gut oder böse ist - ohne dass sich etwas daran ändert. Man vermisst die Charaktere, die sich sozusagen in der Grauzone befinden und sich im Verlauf der Geschichte zum Guten oder Schlechten ändern können.

 «Der beste King seit Jahren!!!»  von einer Kundin oder einem Kunden (29.01.2010):

"Die Arena" ist Stephen Kings neues, monumentales Meisterwerk.
Auf fast 1300 Seiten beschreibt er die Isolation einer Kleinstadt unter einer unzerstörbaren Kuppel.
Sind die Einwohner erst eher irritiert, entwickelt sich bald ein Kampf ums Überleben und über die Vorherrschaft von Chester Mills.
Dabei schaut man als Leser auf die Kuppel, wie auf eine menschliche Ameisenfarm.
Kings drastischer Roman ermöglicht einen höchst interessanten Einblick in die Psychologie einer amerikanischen Kleinstadt, bleibt aber dabei stets spannend und führt zu einem atemlosen Showdown!
Der beste King seit Jahren!!!

 «King im politischen Kampf»  von einer Kundin oder einem Kunden (26.01.2010):

Ein Wälzer, das kann man sagen, ist UNDER THE DOME geworden. Die Grundidee mit der Kuppel ist interessant. Ganz King-like dann auch die ganze Palette von Charakteren.

Man ist es sich gewohnt, dass King gerne viel schreibt und teilweise auch ziemlich ausgedehnt; fast langweilig. Auch hier hätte das Buch locker auf die Hälfte reduziert werden können, damit Spannung und Aufbau nicht auf der Strecke bleiben.

UNDER THE DOME besticht weder durch einen einzigartigen und berauschenden Plot noch durch besonders liebenswürdige oder dämonische Charaktere. Die Auflösung wirkt spontan dahingeschrieben, zuviele Fragen bleiben bei den Charakteren und vor allem auch beim Leser unbeantwortet.

Schade, sicher keine Meisterleistung von King.

Welche Produkte mir außerdem gefallen haben: The Stand Pet Sematary It The Dark Half
 «King trifft auf Herr der Fliegen»  von einer Kundin oder einem Kunden (11.01.2010):

Die beschauliche Kleinstadt Chester Mills von einem konservativen Stadtrat regiert, wird durch ein Kraftfeld vom Rest der USA abgeschnitten. Es versucht der zweite Stadtverordnete und gewievte Gebrauchtwarenhändler die Situation auszunutzen und ein totalitäres Regime zu seinem eigenen Nutzen aufzubauen und gleichzeitiges sein zweites "sicheres Einkommen" zu sichern. Die Polizei steht schon unter seiner Kontrolle... Kann Dale Barbara, ehemaliger Soldat im Irak ihn aufhalten und hinter des Geheimnis des Kraftfeldes kommen ehe es zur Katastrophe kommt und eine läutertes Feuer alles vernichtet? Lesen Sie selbst...

 «King wieder in Hochform!»  von einer Kundin oder einem Kunden (28.12.2009):

Ich habe schon vor längerer Zeit Marlene Haushofers "Die Wand" gelesen und war schon damals angetan von der Idee der unsichtbaren Wand. War es bei Haushofer allerdings nur eine Person, die von einer solchen Wand eingesperrt wird, so ist es bei Stephen King gleich eine ganze Kleinstadt.

Die Barriere erscheint aus dem Nichts und schneidet die Einwohner von Chesters Mill von der Aussenwelt ab. Flugzeuge, Tiere, Fahrzeuge, alles zerschellt bei dem Versuch die Barriere zu durchdringen. Selbst Raketensprengköpfe zeigen keine Wirkung und die Eingesperrten verzweifeln an Ihrem Schicksal.
Was passiert wenn die Vorräte zur Neige gehen? Was, wenn der Notstrom aufgebraucht ist? Wie verhalten sich Menschen, wenn sie keinen Ausweg mehr sehen und auf engstem Raum ständig aneinander geraten?

Stephen King hat wieder ein hochspannendes Buch abgeliefert das bis zur letzten Seite fesselt. Für mich hatte es keinerlei Längen und ich musste mich zwingen es zur Seite zu legen. Von mir eine definitive Empfehlung für Stephen Kings neuestes Werk! Kaufen!!

 «eine Kleinstadt in Angst»  von einer Kundin oder einem Kunden (27.12.2009):

Eine unsichtbare Kuppel schneidet eine amerikanische Kleinstadt von der Außenwelt ab.Stephen Kings neuer Roman "Die Arena" zeigt die schlimmsten Seiten von Menschen, die eben noch Nachbarn waren, was folgen muss, ist Panik.

Der Leser lernt Unmengen von Menschen kennen, sorgsam beschreibt der Autor die einzelnen Charaktere, ihre Angewohnheiten, Vorlieben und Schwächen. Und dann lässt er die Katastrophe zuschlagen.

 «Neuer Kracher vom Meister»  von einer Kundin oder einem Kunden (25.11.2009):

Vorweg: es ist ein Wälzer der "klassischen Stephen King-Art,geradlinig erzählt und nicht so genial-verschachtelt wie "Love". Futter somit für die King-Fans,denen Rückblenden und verschiedene Erzählebenen schon als zu hoch erscheinen (siehe Kontroversen um "Love"). Gewisse Längen wird man einem Roman von 1280 Seiten Umfang gewiss zugestehen,und doch liest man "Die Arena" zügig weg,vor allem den Showdown durchrast man atemlos und ist absolut gefesselt und auch angerührt vom Ausmass des Infernos,das der Grossmeister erneut zu entfesseln weiss. Man ahnt schon in etwa,worauf die Story hinauslaufen wird,das Ende ist dennoch überraschend und die Katastrophe einfach überwältigend. Im Gegensatz zu "Wahn" setzt King in diesem Buch sozusagen auf ein grosses Orchester: eine Vielzahl handelnder Personen- dafür ein total begrenzter Raum,die Arena eben.Die Protagonisten erreichen nicht die Tiefe und Dichte wie Lisey in "Love", allerdings ging es dem Autor in seinem neuen Buch auch eher um das grosse Ganze und weniger um die Tiefe seiner Personen. Insgesamt ein wirklich lesenswerter Roman,mit dem Stephen King erneut seine unangefochtene Spitzenposition in seinem Genre aufzeigt.Einzig die schludrige Übersetzung nervt hin und wieder.