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Nach der Krise Gibt es einen anderen Kapitalismus? von Roger de Weck

  • Gebundene Ausgabe
  • Erschienen: November 2009
  • Versandfertig innert 1-2 Werktagen.
  • Erschienen bei: Nagel + Kimche
  • ISBN-10: 3-312-00454-3
  • ISBN-13: 9783312004546
  • Einband: gebunden, 21 cm
  • Seitenzahl: 112
  • Gewicht: 233 g
  • Sprache(n): Deutsch

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Kurzbeschreibung zu "Nach der Krise"

Die Krise ist allgegenwärtig: Es geht um Finanzen, Wirtschaft, Politik, um das ganze System. Und niemand versteht wirklich, was passiert. Dieses Buch schafft Abhilfe: Der Ökonom und ehemalige Chefredakteur der ZEIT Roger de Weck erklärt die Lage im Europa der Globalisierung. Und er zeigt, ohne Zahlensalat und Wirtschaftsjargon, wie sich der Kapitalismus von Grund auf erneuern muss. Er skizziert eine Marktwirtschaft, die um ihre Unzulänglichkeit weiß und nicht länger systematisch das Kapital privilegiert, die nicht mehr viele Menschen ausgrenzt und natürliche Ressourcen verschwendet. Ein spannendes Buch über die Wirtschaft und die Gesellschaft, ihre Irrungen, ihre Chancen - und über unser aller Zukunft.

Rezension zu "Nach der Krise"

"Roger der Wecks Argumente treffen den Kapitalismus schmerzhaft. Wer Anstöße zum Umbau des Kapitalismus sucht, ohne gleich zum Planwirtschaftler zu mutieren, hier findet er sie." Uwe Jean Heuser, Die Zeit, 19.11.09
"Die sozialmoralischen Erwägungen seien vor allem Finanzmenschen und Bankangestellten zur Berichtigung ihrer extremistischen Ansichten und zur Verbesserung der Kommunikation mit den Steuerzahlern, die sie jetzt retten mussten, ans Herz gelegt." Gustav Seibt, Süddeutsche Zeitung, 08.12.09
"In seinem gewohnt eleganten Stil entwirft Roger de Weck die Skizze für einen besseren Kapitalismus, für ein Wirtschaftssystem, das den Menschen dient. Mit seinem Buch lanciert er die notwendige Diskussion darüber, wie wir unsere Zukunft gestalten wollen." Armin Müller, Sonntagszeitung, 22.11.09
"De Wecks Streitschrift fusst auf solidem theoretischem Hintergrund, ist leicht lesbar, ohne sich populistischer Phrasen zu bedienen, und sie erscheint zum richtigen Zeitpunkt: Da widerlegt einer in methodisch und stilistisch hervorragender Weise die oft gehörte Klage, wonach die satte Schweiz zu einer Debatte über Wege aus der Krise nicht imstande sei." Martin Woker, Neue Zürcher Zeitung, 08.04.10
"Roger de Weck ist ein nachdenklicher und äußerst heller Volkswirt. Seine Stärke liegt darin, dass er nicht ideologisch denkt, sondern praktisch und politisch. Er schreibt klar und präzise, was heute viele Volkswirte sich nicht trauen, aus Angst, man werfe ihnen vor, wie Oskar Lafontaine zu denken. De Weck schreibt angstfrei. Ein hervorragendes Essay zu den Folgen der Krise. Ohne viel Drumrumgerede von einerseits und anderseits. Klar, präzise, lehrreich." Uli Wickert, NDR Kultur, 03.01.10

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 «Aufforderung zum Nachdenken»  von einer Kundin oder einem Kunden (11.07.2010):

Nachdem ich Roger de Weck auf einer Buchlesung gehört hatte, kam ich auch an diesem Buch nicht mehr vorbei. Herr de Weck sagte, dass er nicht die Lösung aufgeschrieben habe. Nach dem Lesen stellt man dies auch fest und fragt sich vielleicht, was das Buch dann soll. Ich bin der Meinung: Es soll zum (selber) Nachdenken auffordern. Ein Buch was jeder lesen müsste, der auf die alltäglichen wirtschaftlichen und politischen Entscheidungen nur mit platten Aussagen reagiert. Ein Buch, dass jeder Schüler lesen sollte, welcher nicht nur vorgefertigte Meinungen zum aktuellen Zeitgeschehen geistig verarbeiten möchte. Wenn mehr Menschen über die wirtschaftliche/politsche/gesellschaftliche Zukunft nachdenken, wird die Gemeinschaft auch der Lösung näher kommen.