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Das geraubte Kind Roman von Galsan Tschinag

Das geraubte Kind
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  • Taschenbuch
  • Erschienen: 20.07.2006
  • Versandfertig innert 1-2 Werktagen.
  • Erschienen bei: Suhrkamp
  • ISBN-10: 3-518-45740-3
  • Einband: Taschenbuch, 18 cm
  • Auflage: 2. Auflage
  • Seitenzahl: 318
  • Gewicht: 189 g
  • Stilrichtung: Roman
  • Sprache(n): Deutsch

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Kurzbeschreibung zu "Das geraubte Kind"

Unter dem ovalen Mond, der löchrig und brüchig wirkte, und unter den Wolken, flüchten, auseinanderstiebenden Herden ähnlich, lag, fern und fahl und stumm, der Altai mit seinen Bergen, Steppen, Wäldern, Seen und Flüssen, erstarrt unter dem winterlichen Schild aus Eis und Schnee."
Dort wächst der Nomadenjunge Hynndynn bei Pflegeeltern auf, nachdem seine Mutter kurz nach seiner Geburt gestorben ist. Ihm wird von weit hergereisten Fremden ein ungewöhnliches Schicksal prophezeit. Seine Adoptiveltern erhalten von den Unbekannten eine prächtige Jurte und viele Geschenke, so daß die kleine Familie fast sorgenfrei leben kann.
Als siebenjähriger Knabe wird Hynndynn aus seinem Land entführt, um von hohen Persönlichkeiten in China eine umfasse Bildung zu erhalten. So lernt er höfische Umgangsformen. Er verliebt sich in ein chinesisches Mädchen und kehrt als junger, verheirateter Mann in die Heimat zurück. Dort wird er zum Fürsten ernannt und soll als neues Oberhaupt des Stammes die chinesische Okkupation seiner mongolischen Heimat einleiten. Aber der Tuwa-Stamm wehrt sich. Hynndynn ist hin- und hergerissen zwischen dem in China Erlernten und den alten Traditionen der Nomaden. Schließlich besinnt er sich auf seine Herkunft, bekennt sich zu seiner Heimat und nimmt den Kampf gegen die übermächtigen chinesischen Besatzer auf.

Portraits

Galsan Tschinag: Galsan Tschinag, geboren 1943 in der Westmongolei, ist Stammesoberhaupt der turksprachigen Tuwa. Er lebt den größten Teil des Jahres in der Landeshauptstadt Ulaanbaatar und verbringt die restlichen Monate abwechselnd als Nomade in seiner Sippe im Altai und auf Lesereisen im Ausland. Seine Romane, Erzählungen und Gedichte schreibt er meist auf Deutsch. Galsan Tschinag erhielt u.a. 1992 den Adelbert-von-Chamisso-Preis und 2001 den Heimito-von-Doderer-Preis. 2002 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz verliehen und 2008 erhielt er den Literaturpreis der deutschen Wirtschaft.

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