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Marie Antoinette von Sofia Coppola (Regie)

Marie Antoinette
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DVD

  • Erschienen: 03.04.2007
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  • Erschienen bei: Sony Pictures

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Kurzbeschreibung zu "Marie Antoinette"



Marie Antoinette (KIRSTEN DUNST) wird aus politischem Kalkül ihrer Mutter, der österreichischen Kaiserin Maria Theresia (MARIANNE FAITHFULL), als Teenager mit dem französischen Thronfolger Ludwig XVI. (JASON SCHWARTZMAN) verheiratet. Schweren Herzens muss die 14-jährige Prinzessin die geliebte Heimat hinter sich lassen - und trifft auf eine völlig neue Welt. Am französischen Hof herrschen andere Sitten, und ihr Ehemann Ludwig geht lieber auf die Jagd, statt seinen ehelichen Pflichten nachzukommen. Um den Intrigen, dem strengen Hofprotokoll und dem Druck, einen Nachfolger zu gebären, zu entfliehen, stürzt sich die französische Königin in einen dekadenten Konsumrausch. Ihre Vorlieben prägen den Stil des 18. Jahrhunderts. Was sie trägt, wird Mode: Meterhohe Turmfrisuren, pompöse Kleider, die teuersten Geschmeide, und die ausgefallensten Schuhe. Gegenüber den politischen und sozialen Veränderungen in ihrem Land zeigt sie sich ignorant und unwissend. Und so gehen die Anfänge der Französischen Revolution im Mikrokosmos des königlichen Hofes gänzlich unter - bis schließlich die wütende und hungernde Bevölkerung das Zepter in die Hand nimmt... Pomp meets Pop: Basierend auf der Biographie von Antonia Fraser inszenierte OSCAR-Preisträgerin Sofia Coppola ("Virgin Suicides", "Lost in Translation") MARIE ANTOINETTE in einem Rausch von Bildern und Kostümen an Originalschauplätzen in Frankreich und mit einem modernen Soundtrack (u.a. The Strokes, Siouxsie and the Banshees, The Cure, New Order, Air).


Beschreibung von "Marie Antoinette"

Marie Antoinette wird aus politischem Kalkül ihrer Mutter, der österreichischen Kaiserin Maria Theresia, als Teenager mit dem französischen Thronfolger Ludwig XVI verheiratet. Schweren Herzens muss die 14-jährige Prinzessin die geliebte Heimat hinter sich lassen - und trifft auf eine völlig neue Welt. Am französischen Hof herrschen andere Sitten. Ihr Ehemann geht lieber auf die Jagd, als seinen ehelichen Pflichten nachzukommen. Gelangweilt von ihrer Ehe, gibt sich Marie Antoinette pompösen Festen in einer vom Rest der Gesellschaft abgeschotteten, elitären Atmosphäre hin. Lebensfroh, vergnügungssüchtig, sorglos und verschwenderisch sind schon bald die Attribute, die der Regentin zugeschrieben werden. Pomp Meets Pop ein dekadenter Konsumrausch! "Die Leute haben kein Brot? Sollen sie doch Kuchen essen." - jenes berühmte Zitat wird bis heute Marie Antoinette nachgesagt. Sie zeigt sich ignorant und unwissend gegenüber den politischen und sozialen Veränderungen in ihrem Land. Und so gehen die Anfänge der Französischen Revolution im Mikrokosmos des königlichen Hofes unter - bis schließlich die wütende, hungernde Bevölkerung das Zepter in die Hand nimmt...

Features von "Marie Antoinette"

Kinotrailer
Kapitel- / Szenenanwahl
Making Of
Animiertes DVD-Menü
DVD-Menü mit Soundeffekten
Entfallene Szenen
Filmdokumentation

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 « ... Zuckerwatte in Pinklichtmilieu von Versailles»  von einer Kundin oder einem Kunden (04.01.2010):

Rapunzel aus Austria, anachronistisch gefangen in den goldenen Gemächern des französischen Königskäfig zu Versailles, "geknechtet" durch tiefe Einsamkeit und die gleichzeitige Verweigerung jeglicher Intimität und mopslos konfrontiert mit einem orgienhaften Ambiente voll von, in allen Formen wallender, bonbonbunter Kostüme, heimtückischer Fratzen verborgen hinter höfisch etikettierten Masken und unter exzessiven Frisuren, widersetzt sich zäh und dehnend Coppolas Idee und Versuch, ein an sich klassisches Historienepos im modernen Sinne visuell in ein redundantes Szenenspiel im Wechsel von Demütigung, Hohn, Ekstase und einer verzweifelten Königinsuche nach echter physischer und psychischer Befriedigung zu extrahieren.

Sehenswert und überzeugend inszeniert Kirsten Dunst fernab einer Selbstdarstellung die tragische Figur der jungen Königin als einen sich, am französischen Hofe immer mehr selbst verlierenden Teenager. Doch bei fast sinnentleerten und eintönigen Dialogen und Handlungsabläufen, einer Monotonie weiblicher Erotik und königlicher Asexualität sowie mangelhafter Charakterisierung der Hauptperson entwickelt sich der Film trotz des makellos gezeigten Prunks und eines wunderbaren Soundtracks bei beabsichtigter Verweigerung von Inhalt, Spannung und Dramatik zu einem Epos von nuancierten Schattierungen und anonymen Stimmungen zweifelhafter Länge.

eine reizvolle Idee ... leider nur ein sympathischer Film in hervorragender Optik und Akustik

Besetzung
* Kirsten Dunst: Marie Antoinette
* Jason Schwartzman: Ludwig XVI.
* Judy Davis: Comtesse de Noailles
* Rip Torn: Ludwig XV.
* Rose Byrne: Herzogin von Polignac
* Asia Argento: Madame Dubarry
* Molly Shannon: Tante Victoire
* Shirley Henderson: Tante Sophie
* Danny Huston: Kaiser Joseph
* Marianne Faithfull: Maria Theresia
* Jamie Dornan: Graf von Fersen
* Aurore Clément: Herzogin von Chartres
* Guillaume Gallienne: Comte Vergennes
* Clementine Poidatz: Comtesse de Provence
* Tom Hardy: Raumont
* Steve Coogan: Botschafter Mercy

 «Marie Antoinette für Fashion-Victims»  von einer Kundin oder einem Kunden (22.12.2009):

Wer Tiefgründigkeit sucht zum Thema "Marie Antoinette", für den ist dieser Film nichts. Trotzdem ist er sehenswert. Sofia Coppola erzählt die Geschichte der jungen Marie Antoinette und ihres dilettantischen Ehemanns, die viel zu früh die Führung eines Königreiches übernehmen mussten und an den Aufgaben und Anforderungen scheitern, auf ihre Art und Weise. Der Film ist farbenprächtig, die Kostüme und Kulissen oppulent, die Musik rockig...dass die Geschichte hier eher nebensächlich wirkt, ist nicht wichtig. Der Film macht einfach Spass und spätestens beim Anblick der Schuhe (Manolo Blahniks), für die die Königin Unsummen ausgibt, wird man über die Tatsache hinweg getröstet, dass viele wichtige historische Fragen zum Thema "Wer war Marie Antoinette" schlicht und einfach unbeantwortet bleiben. Drei Sterne für: Mode, Musik, Manolo Blahnik!
Wer sich für Marie Antoinette und ihre Zeit interessiert, der sollte unbedingt die Biografie über sie von Stefan Zweig lesen.

Welche Produkte mir außerdem gefallen haben: 9783596222209
 «Eine wundervolle Kirsten Dunst»  von einer Kundin oder einem Kunden (23.05.2009):

Dass Marie Antoinette nur eine furchtbare Königin war, habe ich nie geglaubt. Bereits vorher hatte ich mich mit ihrer Rolle in Frankreich auseinandergesetzt. Früh verheiratet um der Allianz zwischen Österreich und Frankreich Willen, beugt sich Marie in die Rolle der Prinzessin und Thronfolgerin. Als der König stirbt, fällt die Macht unerwartet früh in Ihre Hände. Gemeinsam mit ihrem Gemahl muss sie nun Frankreich regieren.

Ginge man von heutigen Verhältnissen aus, so würde man einem Teenager in der Selbstfindungsphase niemals ein ganzes Land anvertrauen. In Marie Antoinettes Zeiten war dies aber unumgänglich. Der Film zeigt eine gefühlvolle, hin- und her gerissene junge Frau, die versucht, ihre neue Macht einzusetzen. Doch leider nur im negativen Sinne. Kirsten Dunst ist wie gemacht für die Rolle. In lockeren, aber auch ernsten und traurigen Szenen lässt sie Marie Antoinette lebendig werden und zeigt uns das wahre Ich der damaligen Majestät.

 «Opulent, farbenprächtig»  von einer Kundin oder einem Kunden (26.09.2008):

und gewöhnungsbedürftig was die Musik angeht.
Sofia Coppola hat sich im Großen und Ganzen an dem historisch belegten Leben, der am 02.11.1755 als Erzherzogin Maria Antonia von Österreich geborenen und als am 16.10.1793 enthaupteten Königin Marie Antoinette von Frankreich gehalten.
Der Film zeigt anschaulich die anfänglichen Schwierigkeiten der jungen Marie Antoinette am Hofe von Versailles, die ihr entgegengebrachte Ablehnung der Höflinge und einzelner Mitglieder der Königlichen Familie, sowie das sexuelle Desinteresse ihres Ehemannes und die damit beginnende Leichtlebigkeit.
Weiterhin beeindruckt der Film durch seine Aufnahmen am Originalschauplatz Schloss Versailles, den opulenten Kostümen und vor allem der schauspielerischen Leistung von Kirsten Dunst. Hierfür wären 5 Sterne zu vergeben.
Schade ist allerdings, dass der Film sich nicht mit der Zeit der Gefangenschaft, den Prozessen vor dem Revolutionstribunal und letztendlich dem Gang zur Guillotine befasst. Alles Lebensabschnitte, die nicht nur für den Zuschauer das Gesamtbild der Marie Antoinette abgerundet hätten, sondern den ganzen Film. Dass es möglich gewesen wäre zeigt der US-Spielfilm aus dem Jahre 1938 mit Norma Schearer in der Titelrolle. Daher gibt es gesamt nur 3 Sterne.


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