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Die Butter vom Brot Gesellschaftsroman von Hans Brinkmann

Die Butter vom Brot
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  • Taschenbuch
  • Erschienen: 15.03.2011
  • Versandfertig innert 1-2 Werktagen.
  • Erschienen bei: Eichenspinner Verlag
  • ISBN-10: 3-939927-05-8
  • Einband: Taschenbuch,
  • Seitenzahl: 428
  • Gewicht: 460 g
  • Sprache(n): Deutsch

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Kurzbeschreibung zu "Die Butter vom Brot"

"komisch, frech, nachdenklich" - Neue Westfälische


"intelligent, durchdacht und sprachmächtig" - Freie Presse


"kritisch und bitterböse" - angezettelt


"Hier spielt ein Autor auf höchstem Niveau mit seinen Lesern" - ad rem


"ein leidenschaftliches Engagement als Monolog gegen konventionelle Denkbarrieren" - Neue Westfälische


"Roman in dem wortgewaltig und sprachverliebt geschimpft, disputiert, gegrandelt und gezündelt wird" - Dresdner Literaturkalender


"... dieser Roman [gehört] in Gesellschaft gelesen ... und zwar stets laut und am besten vielstimmig" - die hausmeisterin


"Das Cover selbst soll andeuten: Dieses Buch verkauft sich wie geschnitten Brot. Und das wäre nicht das schlechteste, würde dies doch anzeigen, dass viele Menschen über einen guten Geschmack verfügen." - Regjo, Leipzig

"all die zerstörten Leben, die Existenzängste und falschen Pfade, die dieses Buch uns auftischt, sind so intelligent und schwarzhumorig verquirlt, dass es unbedingt lohnt, den schweren Brocken zu schlucken" - Stadtstreicher

Beschreibung von "Die Butter vom Brot"

Nach vier Jahrzehnten Arbeit im Zeichen der Dichtkunst legt Hans Brinkmann erstmals einen Roman vor. So nimmt nicht wunder, dass man sich – im besten Sinne – auf einiges gefasst machen kann: die virtuose Akribie des Lyrikers in beißende Rollenprosa gegossen. In ungewöhnlicher Montage-Technik, mit messerscharfem Blick für all das, was bei uns im Argen liegt, liefert der Autor ein bitterböses und zugleich höchst unterhaltsames Gesellschaftsporträt ab. Zu Wort kommen sie alle; die Typen, die uns umgeben, von denen wir lesen, hören, reden, die wir treffen, die wir sind: Rentner und frustrierte Alleinerziehende, Finanzhaie und Schlägertypen, Neonazis und Schriftsteller, Ex-, Alt- und Möchtegernlinke, Sozis und Prügelknaben, Borderliner und Liberale, Christdemokraten und Künstler, Normalos und gläserne Menschen...
Böse Zungen in bester Gesellschaft!

Leseprobe aus "Die Butter vom Brot"

Erzählung:
Ein Mensch mit Migrationshintergrund begegnet einem anderen mit Frustrationsvordergrund. Es kommt aber zu keinem Konflikt. Als ob sie einander gar nicht wahrnähmen, laufen sie aneinander vorbei. Lass dich nicht täuschen! – Sie nehmen einander tatsächlich nicht wahr. Der den nicht. Und schon gar nicht der den. Sie sind beide schon lange dahin gegangen, wo hier anscheinend jeder hingehört: in sich. Sie sind integriert.
Und wenn sie irgendwann wieder herausgehen aus sich? Das muss ja jeder irgendwann: wieder raus, was dann? Ja, was weiß ich? Ich habe sie nicht da reingeschickt. Hol ich sie raus?

Rezension zu "Die Butter vom Brot"

komisch, frech, nachdenklich

Autorenportrait

Hans Brinkmann (* 26. Dezember 1956 in Freiberg/Sachsen) ist studierter Museologe, freischaffender Autor, Journalist, Kunstkritiker und lebt in Chemnitz.

Seit 1976 wird eine Vielzahl seiner Gedichte in Zeitungen, Zeitschriften, Ausstellungskatalogen und Anthologien (Reclam, S. Fischer, Aufbau, u.a.) veröffentlicht. Darüber hinaus ist er mit zahlreichen Werkseinführungen, Kommentaren und Essays in Publikationen der bildenden Künste vertreten.

Auszeichnungen
1992 Stipendium der Deutschen Akademie Rom Villa Massimo
2000 Gewinner des 1. Chemnitzer Poetry Slam
2004 Arbeitsstipendium des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst
2009 Arbeitsstipendium der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen

Buchveröffentlichungen
Poesiealbum 170, 1981.
Wasserstände und Tauchtiefen. Gedichte. Verlag Neues Leben, Berlin 1985.
Federn und Federn lassen. Gedichte. Verlag Neues Leben, Berlin 1988.
Außer Trost. Gedichte und Prosa. Octopus Verlag, Berlin 1992.
Schlummernde Hunde. Gedichte. Eichenspinner Verlag, Chemnitz 2006.
knicken! gedichte. Eichenspinner Verlag, Chemnitz 2009.
Milchmädchen, rechne dich! Erzählungen. Eichenspinner Verlag, Chemnitz 2009.

Portraits

Hans Brinkmann: Hans Brinkmann, geboren 1956 in Freiberg/Sachsen, ist freischaffender Autor, Journalist, Kunstkritiker und lebt in Chemnitz. Er studierte Museologie in Leipzig, arbeitete anschließend in Schloss Hinterglauchau und später in der Stadt- und Bezirksbibliothek Karl-Marx-Stadt. Seit 1976 wird eine Vielzahl seiner Gedichte in Zeitungen, Zeitschriften, Ausstellungskatalogen und Anthologien veröffentlicht. Darüber hinaus ist er mit zahlreichen Werkseinführungen, Kommentaren und Essays in Publikationen der bildenden Künste vertreten. 1992 war er Stipendiat der Deutschen Akademie Rom, Villa Massimo, gewann 2000 den 1. Chemnitzer Poetry Slam, erhielt 2004 ein Arbeitsstipendium des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst und 2009 ein Arbeitsstipendium der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.

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